Bulldogs Blog

Eishockey passiert in Dornbirn

O’Donnell bringt Fans in Ekstase

Bulldogs stellen Torjäger der Liga
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 >  Foto: DEC/Blende47

Zweimal schnürte Brendan O’Donnell im Dress der Bulldogs einen Vierer-Pack, in ebenso vielen Spielen gelang dem Stürmer ein Hattrick. Am Wochenende verwandelte der Stürmer unter anderem einen Penalty. Die Erfolgsformel sucht der momentane Torschützenkönig der Liga in den Aktionen seiner Mitspieler.

„Wir spielen in letzter Zeit richtig gutes Eishockey“, freut sich der 26-jährige O’Donnell, der erst während der Saison zu den Bulldogs kam. Spätestens seit seinem furiosen Auftritt beim 4:3-Heimsieg gegen den EC Red Bull Salzburg hat der Kanadier die Herzen der Fans erobert. Als Torschütze von allen vier Treffern wurde das Top-Spiel der Servus Hockey Night für das Publikum im Messestadion und die TV-Zuschauer zu seiner persönlichen Gala-Vorstellung. Über seinen Torriecher spricht O’Donnell wenig. „In den meisten Situationen war ich Nutznießer meiner Mitspieler“, kommen bescheidene Worte aus seinem Mund.

Großartige Pässe von Brock Trotter und Brodie Dupont oder den Verteidigern sind das tägliche Brot, dem O’Donnell nur mehr den Honig aufstreichen muss. So spielte sich O’Donnell in 33 Spielen für die Bulldogs an die Spitze der ligaweiten Torschützenliste. Dass es gegen Salzburg und Zagreb zum Viererpack sowie gegen Znaim und den KAC zum Hattrick führte, zauberte dem Angreifer naturgemäß ein Strahlen ins Gesicht. Insgesamt brachte der Kanadier bislang 49 Punkte aus 29 Toren und 20 Assists bei einer +/- Bilanz von +12 zu Buche.

Dass sich Dornbirn im heroischen Kampf um eine Play-off-Ticket nicht nur auf die Torlaune von O’Donnell verlassen darf, ist klar. Längst hat der Stürmer, der letzte Saison in China in der KHL anheuerte, in der Erste Bank Eishockey Liga seine Visitenkarte abgegeben. Und über seine Einstellung: „Ich versuche einfach jeden Tag mein Bestes für das Team zu geben. Heute geht es um wichtige Punkte und wir müssen vom Heimvorteil profitieren.“
 

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Erstmals beim Mercedes-Benz Rent Cup

Bulldogs bestreiten im Vorfeld der Eishockeysaison 2019/20 acht Testspiele
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Die Dornbirn Bulldogs steuern mit acht Testspielen auf ihre achte Saison in der Erste Bank Eishockey Liga zu. Auftakt der Vorbereitung ist am 11. August zu Hause gegen den HC Thurgau aus der Schweiz.

Auf Einladung der Thomas Sabo Ice Tigers aus der DEL nehmen die Dornbirn Bulldogs im August am Mercedes-Benz Rent Cup in Nürnberg teil. Die Straubing Tigers sowie der Hockey Club Davos komplettieren vom 23. bis 25. August das starke Teilnehmerfeld neben den Ice Tigers als Gastgeber und Dornbirn. 

"Das sollten sehr gute Spiele sein."
Jussi Tupamäki über Mercedes-Benz Rent Cup

Im Vorjahr nahmen die spusu Vienna Capitals am Einladungsturnier in Deutschland teil.

Foto: ©NIT/Thomas Hahn

Heimspiel am 11. August


Los geht die Pre-Season für Dornbirn mit zwei Heimspielen. Am Sonntag, den 11. August empfangen die Vorarlberger zum Auftakt den HC Thurgau im Dornbirner Messestadion. Am Freitag darauf wird der EC Bad Nauheim (16.08.) zu Gast im Ländle sein.

Ebenfalls vor eigenem Publikum testen die Bulldogs gegen den EHC Visp (30.08.) und gegen die Ravensburg Towerstars (01.09.).


Neben dem Mercedes Benz Rent Cup trifft die Mannschaft von Jussi Tupamäki in der Pre-Season auswärts auf den ESV Kaufbeuren (18.08.) und als Generalprobe vor dem Start der Erste Bank Eishockey Liga auf den Schweizer Erstligisten SC Rapperswil-Jona Lakers (06.09.).

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Echtzeit-Analyse optimal nutzen

Simon Sengele trifft Elite der Athletiktrainer
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Große Klubs wie unter anderem die New York Rangers setzen im Bereich der Athletik-Analyse ihrer Cracks auf dieselbe Technik wie die Dornbirn Bulldogs.

Zwei Tage lang tauschten sich Experten aus der ganzen Welt bei der Firstbeat HRV Summit zu Themen der Trainings- und Belastungssteuerung aus.

Seit einem Jahr hat Athletiktrainer Simon Sengele seine Augen und vor allem die technischen Hilfsmittel auf die Bulldogs-Cracks gerichtet. In Echtzeit wird am Notebook abgelesen, wer mit welcher Intensität trainiert.

"Sich auf das Augenmaß und die Selbsteinschätzung der Spieler zu verlassen, ist zu wenig."
Simon Sengele

Neben interessanten Vorträgen – unter anderem gab Reg Grant als Athletiktrainer der New York Rangers tiefe Einblicke in deren Trainingsalltag – stand auch die optimale Nutzung der Tools auf dem Kongressprogramm.


„Für mich waren das definitiv zwei sehr gute Tage”, berichtet Sengele. „Diese Tools und das gewonnene Wissen helfen uns, die Trainings- und Belastungsstuerung zu präzisieren und noch effizienter einzusetzen.”

Mit dem Ziel: Aus jedem Spieler die maximale Leistung für eine erfolgreiche Saison herauszuholen.

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Bulldogs blicken mit neuem Trainerstab weiter

Die Trainer für Saison 2019/20 stehen fest
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Jussi Tupamäki wird dem breit aufgestellten Trainerstab der Dornbirn Bulldogs als Head Coach voranstehen. Nach sieben Jahren Aufbauarbeit hat Dornbirn im Eishockey-Oberhaus Fuß gefasst und rüstet sich für die nächste Phase.

In Helsinki traf sich Bulldogs Manager Alexander Kutzer mit seinen neuen Trainern, um letzte Vertragsdetails zu besprechen. Die drei Finnen Jussi Tupamäki, Markku Kyllönen und Otto Myllynen passen bestens zum Herzschlag der Bulldogs. "Die neue Struktur bringt eine durchgängige Linie in die Ausbildung vom Nachwuchs bis hin in die erste Mannschaft", beschreibt Kutzer den neu aufgestellten sportlichen Rahmen. Den in den letzten Jahren herangewachsenen Jungspunden wird dadurch eine gezieltere Ausbildung auf dem Weg zum Beruf Eishockeyspieler geboten. 

"Ob sich am Spiel selbst so viel ändern wird, weiss ich nicht", erklärt Neo-Head Coach Tupamäki angesprochen auf die Kontraste zu den vergangenen sieben Saisonen der Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga. "Wir wollen Spieler, die Eishockey lieben und mit großem Einsatz spielen", so Tupamäki über die Kaderplanungen.

An seiner Seite angelten sich die Vorarlberger mit Markku Kyllönen einen erfahrenen Lehrmeister, der wie Tupamäki selbst schon Einblicke in das österreichische Eishockey hatte. „Ich durfte 2010 mit der U17 der Vienna Capitals arbeiten“, weist der ruhige Finne auf seinen Bezug zu Rot-Weiss-Rot hin. Zuletzt arbeitete Kyllönen als Assistant Coach in der finnischen Liiga beim Verein Sport in Vaasa. „Ich war stark für die Ausbildung und Entwicklung zuständig und versuche individuell mit den Spielern an ihren Skills zu arbeiten“, beschreibt Kyllönen seine Spezialität. In seiner Spielerkarriere sammelte der Finne Eindrück aus fünf verschiedenen Ländern, darunter neun NHL Einsätze mit den Winnipeg Jets.

Otto Myllynen tritt die Nachfolge von Janne Pekkarinen an und wird mit der Ausbildung der Torhüter betraut. "Ich bin ein guter Freund von Janne und kenne seine Arbeit", will Myllynen den von den Bulldogs eingeschlagenen Weg fortführen. 

Im Bereich Fitness, Kondition und Ernährung setzen die Vorarlberger weiterhin auf Simon Sengele, der vor einer Saison als Athletiktrainer in die Messestadt kam. 

Die einheitliche Linie komplettieren der neu eingesetzte Ausbildungskoordinator Sami Kaartinen und EC Bregenzerwald Head Coach Markus Juurikkala. Letzterer als Bindeglied auf der Achse Nachwuchs-Kooperationsklub-Profimannschaft.


Dornbirn Bulldogs Coaching Staff
Erste Bank Eishockey Liga 2019/20

Jussi Tupamäki (41yo FIN), Head Coach
Markku Kyllönen (57yo FIN), Assistant Coach
Otto Myllynen (48yo FIN), Goalie Development
Simon Sengele (37yo GER), Strength & Conditioning Coach

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Niederlagen stärken den Willen

Felix Beck will sich in Dornbirn zum Profi entwickeln
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Der 17-jährige Eishockeytormann Felix Beck aus Rankweil ist als Bulldogs-Akademiespieler auf dem Weg in die Erste Bank Eishockey Liga. Im Interview spricht Beck über den EC Bregenzerwald, die Dornbirn Bulldogs und das U18-Nationalteam.

Bei der U18-Weltmeisterschaft wurdest du zum besten Spieler von Team Österreich ausgezeichnet. Was bedeutet dir das?

Es ist eine sehr grosse Anerkennung für mich, ich habe mich sehr über diese Auszeichnung gefreut.


Am Ende wurde zwar das Ziel Aufstieg verpasst, aber welche positiven Erfahrungen kannst du dennoch für dich aus dem Turnier mitnehmen?

Das Ziel war von Anfang an, aufzusteigen. Das haben wir leider verpasst. Für mich persönlich ist das Turnier aber sehr gut verlaufen. Ich habe im Team eine Führungsrolle einnehmen müssen, da die Spieler alle in meiner Altersklasse sind. Beim EC Bregenzerwald habe ich das noch nicht. Es hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich habe wieder viele Kollegen von anderen Vereinen getroffen. Der Zusammenhalt im Team war sehr groß, wir hatten viel Spaß und haben uns gut verstanden.


Auch mit deinen zwei Klubs – EC Bregenzerwald und Dornbirn Bulldogs – endete die Saison bereits vor den angestrebten Play offs. Sind das die harten Momente, die einem in der Karriere vorwärts bringen?

Ja mit dem Bregenzerwald war es auch das Ziel, die Play offs zu erreichen. Das haben wir nur knapp nicht geschafft. Wir sind eine sehr junge Mannschaft und werden nächstes Jahr stärker zurück kommen und dann schaffen wir die Play offs. 

Es ist am Anfang immer schwer, Niederlagen zu verkraften, aber ich habe danach den Willen, es besser zu machen und es zu schaffen. Man trainiert dann härter, um die Ziele zu erreichen – der Wille steigt dadurch.


Du gehörst bei den Bulldogs zu den Akademie-Spielern. Was bedeutet das? 

Als Akademie-Spieler hat man den großen Vorteil, dass wir alles benutzen können, was auch der EBEL-Mannschaft zur Verfügung steht. Jegliche Coaches, Kraftkammer usw. kann jederzeit in Anspruch genommen werden.

Ich gehe noch zur Schule und werde für die Spiele freigestellt – muss die Sachen dann Zuhause nachholen. Wenn ich mit den Bulldogs am Vormittag trainiert haben, dann ging ich davor oder danach in die Schule und die Trainings mit dem Bregenzerwald sind eh fast immer am Abend. Das ist dann kein Problem.
  

Werden wir dich auch nächste Saison im Line-Up von Bregenzerwald und Dornbirn sehen?

Ja. Ich freue mich darauf weiterhin beim Bregenzerwald und den Bulldogs zu spielen und Erfahrungen zu sammeln. Da ich jetzt im Sommer meinen Schulabschuss habe, möchte ich mich danach in die EBEL-Mannschaft kämpfen und dann Profi-Eishockey-Spieler werden.


Eurer Lehrmeister Janne Pekkarinen wechselte nach Finnland. Dennoch soll die Philosophie beibehalten werden und ein ähnlicher Nachfolger soll kommen. Wie wichtig ist diese professionelle Ausbildung für dich als junger Torhüter?

Das Jahr mit Janne Pekkarinen war sehr sehr gut und hat mich weiter gebracht. Für mich persönlich war es gut, dass er mich in meinem Stil bekräftigt hat. Er hat mir viele Kleinigkeiten aufgezeigt, die ich verbessern konnte und immer noch kann. Janne hat sehr auf die jungen Goalies und ganz besonders auf mich gesetzt. Ich hoffe, dass dies auch der neue Coach machen wird. 
 


Wie schaut jetzt nach der Saison dein Sommer aus?

In der Freizeit werden ich mit meinen Freunden trainieren oder ins Schwimmbad gehen. Also Zuhause im Bett liegen mache ich nicht oft.

Auf die kommende Saison werde ich mich im Sommer sehr gut vorbereiten, ich möchte auch körperlich voll dabei sein. Ich verfolge einen Trainingsplan – auch was die Ernährung betrifft. 

Einmal in der Woche gibt es mit dem EC Bregenzerwald ein Eistraining in der Schweiz, bei dem auch der neue Goalie-Coach bald anwesend sein wird. Und eine Woche werde ich wieder nach Villach zum Goalie-Camp gehen.


Verfolgst du auch die Play offs der NHL und sehen wir dort vielleicht ein Vorbild von dir?

Ja, ich verfolge die NHL. Mein Torhüter, Carey Price, hat es mit den Montreal Canadiens aber leider nicht in die Play offs geschafft. Als ich 2014 in Kanada war, drückte meine Gastfamilie den Montreal Canadiens und Price die Daumen. Ich habe mich dann etwas über ihn informiert und verfolge seither seine Karriere.

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Dem Großeinsatz ein kleines Dankeschön

Ehrenamt bei den Bulldogs
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Die Dornbirn Bulldogs versammelten ihre ehrenamtlichen Helfer – über 100 Personen – zu einem gemütlichen Abend, bei dem naturgemäß auch das Finale der Erste Bank Eishockey Liga ausführlich thematisiert wurde. Bei den Vorarlbergern laufen die Vorbereitung auf die achte Saison im Eishockey-Oberhaus.

"Ohne den unermüdlichen Einsatz unserer Helferinnen und Helfer wäre Eishockey auf diesem Niveau in Dornbirn nicht möglich", unterstrich Manager Alexander Kutzer einmal mehr das immens wichtige Ehrenamt. Auch der anwesende Sportstadtrat Julian Fässler zollte den Bulldogs Respekt für ihre Leistung.

Hinsichtlich der neuen Saison liege noch nicht viel in trockenen Tüchern. Dennoch genoss die große Bulldogs Familie das Helferfest im Gemeindesaal Schwarzach um auf vergangene Highlights zu blicken.

Für die Spendenaktion Licht ins Dunkel sammelten die Bulldogs mit den Charity-Trikots und der ORF Vorarlberg Eishockey-Challenge in der vergangenen Saison erneut 10.000,-- Euro. Gemeinsam erinnerten sich die helfenden Hände des DEC ebenfalls an die Besuche der NHL-Superstars William Nylander (Toronto Maple Leafs) und Nate Schmidt (Vegas Golden Knights), oder die zwei heroischen Erfolge mit dünnster Personaldecke zum Jahreswechsel gegen den EC Red Bull Salzburg.

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Keine Langeweile auf der Hütte

Hüttenwochenende für Bulldogs Youngsters
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Das U9 Team der Dornbirn Bulldogs versammelte sich zu einem gemeinsamen Hüttenwochenende in den Schuttannen.

Nachdem die Schlittschuhe für diese Saison im Keller verstaut wurden, machte sich ein Großteil des U9 Teams der Dornbirn Bulldogs auf in Richtung Hohenems-Schuttannen.

Schnell machten es sich die Kids und Betreuer in der Alpenvereinshütte gemütlich und ein tolles Programm sorgte drei Tage lang für Abwechslung. Von der Schnitzeljagd über eine Fackelwanderung bis zu gemütlichen Hüttenabenden wurde es den Hockey Youngsters nicht langweilig. 

Am Samstagabend besuchte Bulldogs-Kapitän Olivier Magnan die Nachwuchskids und konnte sich gleich mit einer Portion Riebel stärken. Am Sonntag war auch ein Großteil der Eltern sowie Bulldogs-Manager Alexander Kutzer in den Schuttannen.

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„Torhüter-Fabrik“ vor nächstem Schritt

Pekkarinen wechselt zum finnischen Verband
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Vor einem Jahr setzten die Dornbirn Bulldogs mit der Bestellung von Janne Pekkarinen als professionellen Torhüter-Ausbildner neue Akzente in einem schwachen Marktsegment. Nach nur einem Jahr lockte ein Jobangebot vom finnischen Verband Pekkarinen zurück in seine Heimat. Was bleibt den Bulldogs?

Natürlich bleiben auch mehr als einem Monat nach dem Verpassen der Play offs in der Erste Bank Eishockey Liga die Verletzungen auf der Torhüterposition der Bulldogs in Erinnerung. Dornbirns Herzstück Rasmus Rinne, der auch nächste Saison das Bulldogs-Trikot tragen wird, musste zu oft verletzungsbedingt passen, insgesamt sieben zusätzliche Torleute mussten dafür in die Bresche springen.

Doch all das lassen die Bulldogs hinter sich und blicken in die Zukunft, die im Bereich der Entwicklung von Torhütern just in der abgelaufenen Saison so richtig begonnen hat.


„Meine Aufgabe war es eine Art österreichische Torhüter-Fabrik ins Leben zu rufen und in Dornbirn aufzubauen“, erklärte Janne Pekkarinen kürzlich in einem Interview. Der Auftrag an den 31-jährigen Finnen, der früh seine aktive Karriere beendete und seit zehn Jahren im Coaching tätig ist, war klar: So viele junge Torleute – speziell jene aus der Bulldogs Traingsakademie – wie möglich über die Kooperation mit dem EC Bregenzerwald in der Alps Hockey League ans Erwachsenen-Eishockey heranzuführen.

Mit Thomas Stroj, Felix Beck, Jonas Wohlgenannt und Karlo Skec hatte Pekkarinen vier Akademie-Spieler besonders im Fokus. Alle entwickelten sich in der Alps Hockey League und schnupperten bei den Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga. Daneben arbeitete der Finne akribisch mit dem Nachwuchs und stand Stammkeeper Rasmus Rinne zur Verfügung. „Für mich war er eine wichtige Ansprechperson und wir haben gut zusammengearbeitet“, so Rinne.

In den Spiegel schauen


Dass Pekkarinen die Bulldogs nach einer Saison bereits wieder verlassen hat, ermutigt die Vorarlberger in einer Weise. „Ich wäre sehr gerne geblieben, denn das war in meiner Coaching-Karriere das beste Jahr“, so der Finne, der dem einmaligen Angebot aus seiner Heimat naturgemäß nicht widerstehen konnte. „Diese Chance musste er nutzen, das ist klar. Dass der finnische Verband, der auch seine Arbeit hier bei uns beobachtet hat, auf ihn zukommt, zeigt für uns, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Bulldogs-Manager Alexander Kutzer. Pekkarinen wird den Kontakt mit den Bulldogs weiterhin aufrecht erhalten und in Zukunft unterstützend mitwirken.

Mit den Resultate auf dem Eis dürfen die Bulldogs zufrieden sein. „Ich freue mich wahnsinnig für die Torleute, die hier eine Zukunft vor sich haben. Jeder einzelne hat in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht“, lobt der Profi seine nun ehemaligen Schützlinge. Und zum Abschluss gibt Pekkarinen den hungrigen Cracks folgende Botschaft mit auf den Weg:

„Bleibt dran und arbeitet von Tag zu Tag. Lasst euch nicht wegreissen und vergleichen. Wenn ihr euch vergleichen wollt, dann blickt in den Spiegel. Ihr müsst nicht auf andere schauen sondern euer eigenes Ding machen.“

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Rinne bleibt in Dornbirn

Bulldogs halten Torhüter Rasmus Rinne
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 >  Foto: DEC/Blende47

Die Dornbirn Bulldogs halten an ihrem Stammtorhüter Rasmus Rinne fest. Der 28-jährige Finne wird auch in der kommenden Saison das Tor der Vorarlberger hüten.

Bulldogs Youngsters in Bayern

Zweitägiges Turnier zum Saisonabschluss
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 >  DEC/dajuma

Eine lange Eishockeysaison ging am vergangenen Wochenende auch für die jungen Bulldogs Cracks zu Ende. Ein besonderes Highlight gab es für die U9 Cracks der Dornbirner mit dem zweitägigen Turnier in Königsbrunn in der Nähe von München.

Toller zweiter Endrang für Bulldogs  

Auf Einladung des EV Königsbrunn „Die Pinguine“ ging es für die jungen Bulldogs mit ihren Eltern, darunter auch Bulldogs Kapitän Olivier Magnan, bereits am Samstag in den frühen Morgenstunden in Richtung Bayern und die Dornbirner Jungs waren voller Vorfreunde. Dementsprechend motiviert auch die Leistung auf dem Eis und mit gutem Kombinationsspiel sicherten sich die Bulldogs am ersten Tag mit drei Siegen den Tagessieg. So ging es auch am Sonntag weiter und mit einem 6:3 Erfolg gegen Augsburg qualifizierten sich die Hockeyjungs aus dem Ländle für das Finale. Im Endspiel mussten sich die jungen Bulldogs aber dem EHC Nürnberg knapp mit 3:5 geschlagen geben, belegten am Ende aber den hervorragenden zweiten Endrang und verlebten zum Saisonabschluss nochmals zwei tolle Tage im bayrischen Königsbrunn. 
 

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Profis zeigen ihr Können

Bulldogs Juniors Program
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Seit dem frühzeitigen Saison-Ende in der Erste Bank Eishockey Liga zeigten die Profis der Dornbirn Bulldogs täglich dem Nachwuchs ihr Können und besuchten die Trainings des Bulldogs Juniors Program.

Kolumne gab Einblicke

Dave MacQueen teilte seine Gedanken
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 >  NEUE Vorarlberger Tageszeitung

127 Kolumnen schrieb Dave MacQueen in der NEUE Vorarlberger Tageszeitung. Jeden Sonntag bekamen die Leser*innen Einblicke in sein Leben und den Eishockey-Alltag. Die abschließenden Gedanken teilt der scheidende Head Coach der Bulldogs im Blog.

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What's up Hockeyfans!

In den sieben Jahren als Head Coach der Dornbirn Bulldogs durfte ich euch in 127 Kolumnen vielfältige Einblicke in mein Leben und den Eishockey-Alltag geben. Hier in Vorarlberg gemeinsam mit Alexander Kutzer eine komplett neue Organisation aufzubauen war freilich eine einzigartige Herausforderung für mich. Rückblickend bin ich sehr stolz darauf, wie sich die Bulldogs seit dem Einstieg in die Erste Bank Eishockey Liga entwickelt haben. Hätten wir erfolgreicher sein können? Ja, auf jeden Fall. Haben wir Fehler gemacht? Ja, wer macht die nicht? Das wichtigste ist jedoch, dass wir auf der Reise das Bestreben nach einer professionellen Organisation nie aus den Augen verloren haben. Wir haben jeden Sommer eine Mannschaft zusammengestellt, die mit Herzblut die Fans begeistern soll. Speziell in dieser Saison, in der uns ohne der Bordson-Verletzung insgesamt 127 Mann-Spiele fehlten, haben die Spieler in der Verletzungsmisere keine leichte Entschuldigung gefunden sondern alternative Wege gesucht. Am Ende waren wir auf Tuchfühlung mit den Play offs, was uns während der Saison zeitweise nicht mehr viele zugetraut haben. Bereits vor meiner Zeit in Dornbirn habe ich über ein Leben in Europa nachgedacht, wirklich konkret wurde das jedoch erst mit dem Angebot aus Dornbirn. Und dann stellst du zunächst einmal deine Familie auf den Kopf. Die erste Saison verbrachte neben meiner Frau Nancy auch unser damals erst 16-jähriger Sohn Dylan mit uns. Seine älteren Geschwister Zack und Julie kamen auf Besuch. Wir haben versucht, uns dem Leben hier bestmöglich anzupassen. Ich erinnere mich zurück als ich das erste Mal im Supermarkt Zucker besorgen wollte. Oder an die Öffnungszeiten mit den geschlossenen Türen an Sonntagen. Oder dass man hier an einer roten Ampel nicht rechts abbiegen darf. Das waren für uns alles neue Erfahrungen. Bis auf die Sprache, die ich leider nicht gelernt habe, haben wir uns gut angepasst. Wir haben Freunde gefunden und wenn du dich auch nach sieben Jahren noch jeden Tag nach dem Aufstehen so fühlst, als ob du in einer Postkarte lebst, bedeutet das viel. Sportlich mussten wir einiges unter einen Hut bringen. Wir mussten versuchen Spieler nach Europa zu bringen, die ebenfalls in einer anderen Kultur leben und mit den einheimischen Spielern ein Team bilden wollen. Charakter war für uns immer der wichtigste Aspekt bei den Verpflichtungen. Das Umfeld war alles andere als professionell und auch heute gibt es trotz vielen Verbesserungen noch viele Baustellen. Das Potenzial an einheimischen Spielern war begrenzt und auch hier bin ich stolz, wie sich die wenigen Spieler entwickelt haben. Ich erinnere mich zurück als ich Stefan Häußle vor sieben Jahren gesehen habe. Meine Zweifel, ob er auf diesem Level spielen kann, waren groß. Stefan hatte den Willen und hat es zum Stammspieler geschafft. Das ist aber nur ein Beispiel und das Potenzial in Dornbirn wird meiner Meinung nach immer größer. Jetzt ist es Zeit 'Goodbye' zu sagen und ich wünsche den Bulldogs alles Gute für die Zukunft.

Dave MacQueen

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Gemeinsames Frühstück

am 17. März 2019 im Messestadion
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Bei einem gemeinsamen Frühstück verabschieden sich Spieler und Trainer der Bulldogs am kommenden Sonntag von den Helfern, Saisonkartenbesitzern, Sponsoren und Fans.

Wann: Sonntag, 17.03.2019
Uhrzeit: 8:30 - 10:30 Uhr (Anmeldung erforderlich)
Ort: Messestadion Dornbirn, Restaurant

Bei Voranmeldung unter folgendem Link http://bit.ly/BulldogsFruehstueck ist das Frühstück für Helfer, Saisonkartenbesitzer und Sponsoren kostenlos (limitierte Teilnehmer-Anzahl!). Gäste bitten wir um einen Unkostenbeitrag von 10€ zu Gunsten von unserem Nachwuchs. Anmeldung bis Freitag, 15.03.2019 um 18 Uhr - danach werden wir die Teilnahmebestätigungen versenden.

Nach dem Frühstück um ca. 11 Uhr beginnt die öffentliche Versteigerung und Verlosung der Bulldogs-Original game-worn-Jerseys.

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Stolze sieben Jahre

MacQueen nicht mehr Dornbirn-Coach
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 >  Foto: DEC/Blende47

Bei den Dornbirn Bulldogs wird der Vertrag mit Head Coach Dave MacQueen nicht verlängert. Das ergaben Gespräche zwischen Manager Alexander Kutzer und dem Langzeittrainer, der vor sieben Jahren eine seiner größten Herausforderungen angenommen hatte.

„Dornbirn hat sich in diesen sieben Jahren gewaltig entwickelt. Darauf bin ich sehr stolz“, resümiert Dornbirns erster Trainer im Eishockey-Oberhaus. Gemeinsam mit Alexander Kutzer baute Dave MacQueen Tag für Tag an einer professionellen Eishockey-Organisation.

Drei Mal führte MacQueen die Bulldogs in die Play offs der Erste Bank Eishockey Liga. „Das Umfeld wurde von Jahr zu Jahr professioneller, mit der Mannschaft mussten wir jedoch jede Saison fast wieder bei Null beginnen“, blickt MacQueen zurück. „Klar hätten wir uns die Ergebnisse zum Teil besser vorgestellt“, so der Kanadier.

Eine Hand gegeben


Seine Arbeit in Kanadas Ausbildungsliga (Ontario Hockey Leauge, OHL) hat gemeinsam mit seiner NHL-Erfahrung (zwei Jahre im Coaching Staff von Tampa Bay Lightning) MacQueen im Jahr 2012 für die Bulldogs interessant gemacht. Er kennt die Spieler in Nordamerika und kennt die Arbeit mit U20-Cracks.

„Das ist eine österreichische Liga und da ist ein Teil unserer Aufgabe, österreichische Spieler zu entwickeln“, stellt MacQueen klar. Die Auswahl an geeignetem Spielermaterial war in Vorarlberg jedoch begrenzt. „Wir haben versucht Spieler zu finden, die gute Menschen sind“, so MacQueen. Sein größter Stolz sind jetzt Spieler wie Stefan Häußle, Kevin Macierzynski oder auch der aktuell beim EC-KAC im Einsatz stehende David Madlener. „Ich bin stolz einen kleinen Teil in der Entwicklung dieser Spieler beigetragen zu haben“, erklärt der 60-jährige, der in Dornbirn wachsendes Potential sieht.

Nach sieben Jahren befindet sich MacQueen jetzt jedoch wieder auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, Head Coach möchte er bleiben. „Ich musste in meiner 24-jährigen Karriere als Trainer überhaupt erst zwei Mal einen Job suchen“, erklärt der klassische Langzeittrainer, der lachend ergänzte: „Jetzt muss ich los, Lebenslauf suchen und Bewerbungen schreiben.“

Auf die Suche machen müssen sich auch die Bulldogs, nämlich nach einem geeigneten Nachfolger. „Wir haben Ideen im Kopf, in welche Richtung es gehen kann“, klingt Manager Kutzer noch sehr unkonkret. Zeitdruck lässt er nicht zu und erklärt: „Bis Ende Monat sind die Spieler noch in der Stadt, da gibt es viel zu tun. Danach werden wir uns in Ruhe hinsetzen und die möglichen Szenarien durchdenken.“

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Trotz Anstrengungen am Ziel vorbei

Dornbirn verpasst Saisonziel
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 >  Foto: Blende47

Alexander Kutzer, Manager der Dornbirn Bulldogs, spricht am Tag nach dem Saisonaus über das Verfehlen des Saisonziels der Vorarlberger.

Noch bevor nächste Woche bei den Dornbirn Bulldogs begonnen wird eine schwierige Saison akribisch aufzuarbeiten, kennt Alexander Kutzer die Situation: “Man fällt hin, muss jetzt einfach aufstehen, Knie abputzen und weiter geht’s.“


Als sportliches Ziel in ihrer siebten Saison im Eishockey-Oberhaus gaben die Bulldogs die vierte Play-off-Teilnahme aus. „Wir haben bis zum Ende alles versucht, um unser Ziel zu erreichen“, erklärt Kutzer. „Die Anstrengungen haben keine Früchte getragen“, dringt Enttäuschung und Müdigkeit durch.

Zukunft beginnt

Ab Montag zitiert der Manager sein Personal zu Gesprächen an seinen Schreibtisch. Mit Trainern und Spielern wird die Saison besprochen und es werden erste Gespräche über die Zukunft geführt. Definitive Entscheidungen gäbe es noch nicht. "Wie jedes Jahr werden wir mit jedem sprechen", so Kutzer.

Die erlittene Verletzungsmisere lässt bei den Bulldogs auf jeden Fall niemand als Ausrede gelten. Moralisch lobt Kutzer seine Mannschaft, die in jeder Situation alles gegeben haben. „Es gibt Dinge, die wir in der Öffentlichkeit nicht diskutieren konnten. Zum Beispiel spielten wir in den entscheidenden Spielen zum Schluss mit Spielern, die trotz ihrer Verletzungen die Mannschaft unterstützen wollten.“ Ein Beispiel sei der nur für die Schlussphase verpflichtete Tormann Miroslav Svoboda, der nach einer im Spiel mit den Bulldogs erlittenen Knieverletzung versucht hat, der Mannschaft trotzdem zum Erreichen der Play offs zu helfen. Ein anderes Kapitän Olivier Magnan, der seit Wochen mit einer Fußverletzung auf dem Eis stand. Nächste Woche wird operiert.

Als Saisonabschluss steht am Sonntag, den 17. März ein gemütlicher Ausklang mit der Mannschaft und den Fans auf dem Programm. Details sollen Anfang Woche bekannt gegeben werden.

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Innsbrucker Haie zeigen Zähne

Dornbirn unterliegt in Innsbruck
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 >  Foto: HCI

Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ gewinnt das bedeutungslose Westduell gegen die Dornbirn Bulldogs mit 5:1. Für die Vorarlberger ist die Saison zu Ende.

Im letzten Spiel ihrer siebten Saison in der Erste Bank Eishockey Liga warteten die Dornbirn Bulldogs im Westduell in Innsbruck mit verändertem Line-Up auf. Angeschlagene Spieler wurden geschont, junge Spieler wie Philipp Pöschmann (in der 1. Linie), Julian Zwerger, Maximilian Egger, Felix Beck bei seinem Liga-Debüt und Co kamen vermehrt zum Einsatz. Die Hausherren wollten sich unbedingt mit einem Erfolg von ihrem Heimpublikum verabschieden und schrieben im Startabschnitt zweimal an. John Lammers (6.) und Sacha Guimond (14.) zeichneten sich verantwortlich. Im Mitteldrittel drückte Tylor Spurgeon (29.) den Puck im Gedränge über die Linie und stellte die Anzeigetafel auf 3:0.

Timmins mit Ehre

Für die Bulldogs versuchte Scott Timmins (29.) die Kohlen in einem wertlosen Spiel aus dem Feuer zu holen. Mehr als der Ehrentreffer sollte den Vorarlbergern nicht gelingen. Nach ausgeglichenem Mitteldrittel übernahmen die Hausherren im Schlussabschnitt erneut das Kommando. Ondrej Sedivy (47.) und Mario Lamoureux (56./sh1) sorgten für den 5:1-Endstand. Das Tiroler Publikum bejubelte den Sieg im letzten Heimspiel, Dornbirn verabschiedete sich bei den mitgereisten Fans von der Saison.
 

Erste Bank Eisockey Liga, 53. Runde, Freitag 08.03.2019
HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – Dornbirn Bulldogs 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)
TIWAG Arena Innsbruck, 1.200 Zuschauer
SR: BERNECKER, GRUBER; Schauer, Tschrepitsch;

Tore:
1:0 Lammers (6.)
2:0 Guimond (14.)
3:0 Spurgeon (29.)
3:1 Timmins (29.)
4:1 Sedivy (47.)
5:1 Lamoureux (56./sh1)

Line-Up:
HCI: Swette (Gracnar) – Lindner, Ross; Boivin, Guimond; Kudelka, Pedevilla – Sedivy, Lavoie, Lamoureux; Paulweber, Clark, Yogan; Lammers, Spurgeon, Wachter; Netik, Bär, Antonitsch.
DEC: Rinne (37. Beck/38. Rinne) – Leduc, Magnan; Vallant, Pulli; Connelly, Egger; Vonbun – Pöschmann, Trotter, O'Donnell; Parks, Timmins, Macierzynski; Reid, Dupont, Zwerger; Neubauer, Häußle, Haberl.

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Bulldogs-Saison endet am Freitag

Dornbirn gastiert in Innsbruck
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 >  Foto: Blende47

Das letzte Spiel der Erste Bank Eishockey Liga Saison 2018/19 bestreiten die Dornbirn Bulldogs am Freitag (19.15 Uhr) auswärts beim HC TWK Innsbruck „Die Haie“. In der letzten Runde des Grunddurchgangs am Sonntag sind die Vorarlberger spielfrei und der vierte Play-off-Einzug in der siebenjährigen Geschichte blieb den MacQueen-Schützlingen verwehrt.

Durch die Niederlage im letzten Heimspiel haben sich die Bulldogs selbst aus dem Play-off-Rennen genommen. Der HC Orli Znojmo qualifizierte sich in Dornbirn mit einem Torfestival für die Post-Season und zog zudem Linz mit ins Viertelfinale.

Somit ist auch die Saison für den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ mehr oder weniger schon vorbei. Die Tiroler empfangen im letzten Heimspiel die Bulldogs und müssen zum Saisonabschluss am Sonntag nach Znaim. Nur zwei Siege bisher in der Qualification Round sowie lediglich ein Bonuspunkt aus der ersten Phase des Grunddurchgangs besiegeln das vorzeitige Saisonende der Innsbrucker.

Im Fokus

In dieser Konstellation wird die Mannschaft von Dave MacQueen zum letzten Mal am Freitag in der Tiroler Wasserkraft Arena im Einsatz stehen. Wie jedes Jahr muss man sich in Dornbirn auf zahlreiche Veränderungen im Sommer einstellen.

 

Erste Bank Eishockey Liga – Qualification Round, Freitag, 08.03.2019, 19:15 Uhr
HC TWK Innsbruck „Die Haie“ – Dornbirn Bulldogs
Tiroler Wasserkraft Arena

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Juniors greifen nach dem Titel

Heimspiel am Donnerstag
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 >  Foto: vkutzerfotografie

Das Juniors-Team aus dem Stall der Kooperation zwischen den Dornbirn Bulldogs und dem EC Bregenzerwald steht im Finale der Spirit of Hockey VEHL1 – der höchsten Landesliga des Vorarlberger Eishockey Verband.

Zum Auftakt der "best-of-three"-Finalserie legten die DEC/ECB Juniors beim Grunddurchgangssieger EHC Alge Elastic Lustenau vor. Nach dem 4:0-Erfolg in Spiel eins, kann die Equipe von Alex Geier im Heimspiel am Donnerstag bereits den Sack zu machen. Gespielt wird bei freiem Eintritt ab 20.10 Uhr im Dornbirner Messestadion.


Spirit of Hockey VEHL1
Donnerstag, 07. März 2019, 20.10 Uhr
DEC/ECB Juniors - EHC Alge Elastic Lustenau
Dornbirner Messestadion, Eintritt frei!

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Bulldogs jetzt ohne Chance

Dornbirn verliert Kampf um Play-off-Ticket
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 >  Foto: DEC/Blende47

In einem temporeichen Spiel unterlagen die Dornbirn Bulldogs dem HC Orli Znojmo schlussendlich klar mit 1:8. In der Qualification Round qualifizierten sich Znaim und Linz für die Play offs, Dornbirn beendet die Saison am Freitag auswärts in Innsbruck.

Auch im letzten Heimspiel der Qualifikationsrunde „lebte“ für die Bulldogs noch die Chance auf ein Play-off-Ticket. Die Gäste aus Znaim benötigten im Messestadion einen Punktegewinn für die Post-Season. Die Anfangsminuten brachten gleich viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten, ein Abtasten gab es nicht. Die Hausherren boten bei zwei Überzahlmöglichkeiten sehenswerte Spielzüge, vergaben aber hochkarätige Chancen auf die Führung. Besser machten es die Gäste bei ihrem ersten Powerplay, Alan McPherson (9./pp1) traf zum 0:1. Erik Nemec (10.) machten den Doppelschlag 36 Sekunden später perfekt, worauf DEC-Coach Dave MacQueen früh sein Time-Out nahm. Dornbirn wankte und hatte bei einem Stangenschuss Glück, musste aber dennoch vor dem ersten Seitenwechsel das 0:3 durch David Bartos (17.) hinnehmen.

Vallant brachte Bulldogs ins Spiel


Zu Beginn des Mittelabschnitts feierte Rasmus Rinne ein Comeback im DEC-Tor. Die Bulldogs warfen nun alles nach vorne und fuhren wütende Angriffe aufs Znaimer Tor, doch Tomas Halasz zeigte unglaubliche Saves. Gegen den abgefälschten Gewaltschuss von Thomas Vallant (30.) hatte aber auch er keine Abwehrchance. Die Vorarlberger stürmten nun ohne Rücksicherung, was den Tschechen naturgemäß viel Raum für schnelle Konter bot. CJ Stretch (37.) konnte einen solchen mitten in der DEC-Drangperiode zum vorentscheidenden 1:4 nützen. Nun war beim DEC die „Luft endgültig draußen“ und die Gegenwehr gebrochen. Im Schlussdrittel war daher Schaulaufen der Gäste angesagt, die schließlich noch für ein deutliches Score sorgten.


Erste Bank Eisockey Liga, 52. Runde, Dienstag 05.03.2019
Dornbirn Bulldogs – HC Orli Znojmo 1:8 (0:3, 1:1, 0:4)
Messestadion Dornbirn, 1.950 Zuschauer
SR: Garon, Nikolic M.; Kontschieder, Schauer;

Tore:
0:1 McPherson (9./pp1)
0:2 Nemec (10.)
0:3 Bartos (17.)
1:3 Vallant (30.)
1:4 Strech (37.)
1:5 Novak (45./pp1)
1:6 Nemec (46.)
1:7 Lattner (50.)
1:8 Nemec (54.)

Line-Up:
DEC: Svoboda (21. Rinne) – Leduc, Magnan; Connelly, Raphael Wolf; Vallant, Pulli; Maximilian Egger – Reid, Timmins, Picard; Parks, Trotter, O’Donnell; Macierzynski, Dupont, Häußle; Neubauer, Pöschmann, Dominic Haberl;
ZNO: Halasz – Vainonen, Tejnor; Sedlak, Parkkonen; Stehlik, Lattner; Kruckovyc – McPherson, Stretch, Kalus; Mrazek, Matus, Novak; Nemec, Bartos, Hlava; Oscadal, Bulin, Spacek;

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Heimspiel am Faschingsdienstag

Dornbirn empfängt Znaim
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Am Faschingsdienstag treffen Alexandre Picard und Co zuhause im Messestadion auf den HC Orli Znojmo. Ein Heimsieg ist für die Bulldogs dabei Pflicht, um noch weiter im Play-off-Rennen der Erste Bank Eishockey Liga zu bleiben.

Mit dem Auswärtserfolg in Linz bewahrten die Bulldogs die Chance auf das Viertelfinale in der Erste Bank Eishockey Liga. Erstmals wieder mit von der Partie waren Rasmus Rinne (als Backup für Miroslav Svoboda) und Toptorschütze Brendan O’Donnell, der mit seinem Shorthander zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich seine Abschlussqualitäten sofort erneut unter Beweis stellte.

Tore von O’Donnell & Co brauchen die Vorarlberger auch am Dienstag. Der HC Orli Znojmo gewann bisher in der Qualification Round vier von fünf Partien und steht mit einem Spiel weniger an der Tabellenspitze. Mit einem Sieg in Dornbirn würden die Tschechen ihre Play-off-Teilnahme fixieren und die letzten Hoffnungen der Vorarlberger zertrümmern.
 

Im Fokus
 

Miroslav Svoboda fängt in der Zwischenrunde 93% aller Scheiben, die auf sein Gehäuse zufliegen. Der erst 23 Jahre alte Keeper spielt trotz kurzer Eingewöhnungszeit in Dornbirn stark auf.

Center Scott Timmins erzielte allein in der Qualifikationsrunde sechs Treffer und bereitete weitere zwei Tore vor.

Znojmo Stürmer Allan McPherson befindet sich derzeit ebenfalls in Topform. In den letzten fünf Partien steuerte er für den HC Orli Znojmo fünf Tore und fünf Torvorlagen bei.

 

Erste Bank Eishockey Liga – Qualification Round, Dienstag, 05.03.2019, 19:15 Uhr
Dornbirn Bulldogs – HC Orli Znojmo
Dornbirner Messestadion

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Bulldogs geben Play-off-Kampf nicht auf

Dornbirn gewinnt gegen Linz in Overtime
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 >  Foto: ©PSR/Hannes Draxler

Die Dornbirn Bulldogs gewannen das nächste „Do or die“-Spiel in der Qualification Round der Erste Bank Eishockey Liga. Zwar gelang der Auswärtssieg bei den Liwest Black Wings Linz erst in der Overtime, dennoch halten die zwei gewonnen Punkte die Vorarlberger im Rennen.

Sowohl Toptorschütze Brendan O’Donnell als auch Torhüter Rasmus Rinne meldeten sich bei den Bulldogs für die Partie gegen die Black Wings wieder zurück. Rinne allerdings nur als Backup von Miroslav Svoboda. O’Donnell hingegen stürmte wieder wie gewohnt neben Brock Trotter in der ersten Linie. Die Bulldogs konnten daraus im ersten Drittel aber kein Kapital schlagen. Durch Troy Rutkowski (7.) gingen die Black Wings mit 1:0 in Führung. Durch die Führung beflügelt versuchten die Linzer ihr Glück in der Offensive, das erste Drittel endete dennoch 1:0.

Kevin Macierzynski musste zur Hälfte der Partie aufgrund eines Bandenchecks vier Minuten auf die Strafbank. In dieser heiklen Phase kassierten die Bulldogs jedoch keinen Gegentreffer, sondern erzielten den dritten Shorthander in der Zwischenrunde. Brendan O’Donnell (31./sh1) beförderte in Unterzahl den Puck zum 1:1 in die Maschen. Mit einem womöglich noch abgefälschten Schuss schnürte Troy Rutkowski (37.) seinen Doppelpack und stellte den alten Abstand wieder her.

Packende Schlussphase

Mit dem Stand von 2:1 für die Hausherren begann der alles entscheidende Schlussabschnitt. Die Linzer erwischten dabei den besseren Start. Nach nur elf Sekunden in Überzahl erzielte Bracken Kearns (42./pp1) das 3:1, Juuso Pulli nahm zuvor eine Strafe wegen Beinstellens. Pulli besserte seinen Fehler kurze Zeit später aber selbst aus. Nach einem Bullygewinn von Brodie Dupont hämmerte der finnische Verteidiger den Puck ins linke Kreuzeck – 3:2. Die Bulldogs kamen nun immer besser in Tritt und erspielten sich tolle Torchancen. Der momentan in Bestform agierende Scott Timmins (52.) stocherte schließlich in einer chaotischen Situation den Puck zum 3:3-Ausgleich über die Linie. Da in einer packenden Schlussphase keines der beiden Teams einen weiteren Treffer erzielen konnte, ging es in die Overtime. Brock Trotter (64.) sicherte in der Verlängerung den Zusatzpunkt für die Bulldogs und hält den Play-off-Traum weiter am Leben.


Erste Bank Eishockey Liga, Freitag 01.03.2019
EHC Liwest Black Wings Linz – Dornbirn Bulldogs 3:4 n.V. (1:0, 1:1, 1:2)
Keine Sorgen Eisarena, 4.650 Zuschauer
SR: GARON, STERNAT, Kontschieder, Seewald.

Tore:
1:0 Rutkowski (7.)
1:1 O’Donnell (31./sh1)
2:1 Rutkowski (37.)
3:1 Kearns (42./pp1)
3:2 Pulli (44.)
3:3 Timmins (52.)
3:4 Trotter (64.)

Strafen:
EHL: 2 min.
DEC: 6 min.

Line-Up:
EHL: Kickert (Ouzas) – Kragl, Brocklehurst; Rutkowski, Kapstad; Carle, Matzka; Korecky – Umicevic, Schofield. Lebler; DaSilva, Locke, Davies; Rosenberger, Kearns, Leiler; Gaffal, Koudelka, Ober.
DEC: Svoboda (Rinne) – Leduc, Magnan; Connelly, Wolf Raphael; Vallant, Pulli; Egger – Parks, Trotter, O’Donnell; Reid, Timmins, Picard; Macierzynski, Dupont, Häußle; Neubauer, Pöschmann, Haberl Dominic.

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