Bulldogs Blog

Eishockey passiert in Dornbirn

Bulldogs testen Juuso Pulli

Try-out für finnischen Verteidiger
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Dornbirn Bulldogs holen Verteidiger Juuso Pulli aus der finnischen Liiga. Der 26-Jährige absolviert bei den Vorarlbergern ein Try-Out und ist bereits am Mittwoch zum Team gestoßen.

Ein zusätzlicher Verteidiger sowie ein Stürmer stehen noch auf der Wunschliste von Bulldogs Head Coach Dave MacQueen für die im September beginnende Erste Bank Eishockey Liga-Saison. Jetzt haben die Vorarlberger Taten gesetzt und schauen dem Finnen Juuso Pulli genau auf den Schläger.

„Wir hatten seinen Namen schon länger auf der Liste“, verrät MacQueen, der Pulli in den nächsten Spielen auf Try-Out-Basis eine Chance geben will. „Jetzt liegt es an ihm, sich bei uns zu beweisen.“


Pulli stand zuletzt beim finnischen Erstligisten Ilves Tampereen unter Vertrag und spielte noch nie für ein Team außerhalb seiner Heimat. Österreich kennt der Finne jedoch vom Hörensagen. „Ich habe mit meinen ehemaligen Teamkollegen und auch mit Rasmus Rinne viel über die EBEL gesprochen und freue mich auf eine neue Herausforderung“, zeigt sich Pulli motiviert.

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Bulldogs-Kader nimmt Form an

Dornbirn verpflichtet Wrenn und Bau Hansen
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Mit Verteidiger William Wrenn (USA) und Stürmer Mathias Bau Hansen (DEN) stehen Neo-Head Coach Jussi Tupamäki und seinem Team zwei weitere Neuzugänge für die anstehende Saison in der Erste Bank Eishockey Liga zur Verfügung.

Wrenn bringt jede Menge Erfahrung mit ins Ländle: Der 28-Jährige spielte u.a. bereits 138 Mal in der American Hockey League (AHL), die er 2014 mit den Texas Stars auch gewinnen konnte. Seit 2017 verteidigt der US-Amerikaner in Europa und tat dies bereits erfolgreich für Teams aus der KHL, in Finnland und zuletzt in Deutschland bei den Grizzlys Wolfsburg. Für die Grizzlys absolvierte Wrenn 2018/19 46 Partien in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und scorte zehn Punkte (1G/9A).


Mathias Bau Hansen ist dänischer Nationalteamspieler, der nach zwei Jahren in Übersee bei den Hershey Bears in der AHL wieder nach Europa zurückkehrt.

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Akademie-Spieler auf Sondertraining

Zwei Wochen in die Hockey Base nach Finnland
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Sechs junge Eishockeycracks aus der Bulldogs-Akademie trainieren zur Zeit im finnischen Vantaa, wo sich aktuell unter anderen auch die Weltmeister Jani Hakanpää und Petteri Lindbohm auf die anstehende Saison vorbereiten.

In der Trainings-Akademie der Bulldogs werden seit vier Jahren Vorarlberger Eishockeyspieler an den Profisport herangeführt. Betreut von einem ausgesuchten Trainerstab werden die Akademie-Spieler zwölf Monate im Jahr durchgehend in ihrer Entwicklung begleitet. Neben den Trainingseinheiten im Ländle werden die Cracks punktuell durch zusätzliche Ausbildungscamps mit dem internationalen Eishockey konfrontiert.

Trainieren mit dem Weltmeister

Unweit nördlich von Helsinki trainiert zur Zeit eine Teil der Akademie-Spieler im 1000 m² großen Trainingszentrum – der Hockey Base. Zwei intensive Wochen im Land des Weltmeisters sollen die Jungspunde in ihrer individuellen Entwicklung weiterbringen. Trainiert wird in Kleinstgruppen, auf dem Programm stehen die Verbesserung von Schuss- und Lauftechnik sowie Stickhandling-Einheiten. Im seit 2011 bestehenden Trainingszentrum feilen ganzjährig NHL-, KHL- und Liiga-Spieler aber auch ambitionierte Nachwuchscracks an ihren Fähigkeiten. 


Von den Bulldogs wollen sich Jonas Kutzer (Jg 2001) und Lukas Göggel (Jg 2002) optimal vorbereiten und sich in der anstehenden Saison für Einsätze in der Alps Hockey League (EC Bregenzerwald) sowie der Erste Bank Eishockey Liga (Dornbirn Bulldogs) im Erwachseneneishockey aufdrängen. Die U17-Cracks Luca Sandholzer, Travis Pokel und Josef Kutzer (alle Jg 2003) wollen die nächsten Schritte auf ihrem Weg in Richtung Profi gehen, genauso wie Jakob Mösslang (Jg 2003), auf den in Finnland ein spezifisches Torhütertraining wartet. Die weiteren Akademie-Spieler bereiten sich in Dornbirn auf die neue Saison vor, verfolgen individuell für sie abgestimmte Trainingspläne.

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Romig wechselt ins Ländle

Emilio Romig kommt von den spusu Vienna Capitals
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Die Dornbirn Bulldogs verpflichten Stürmer Emilio Romig für die kommende Saison in der Erste Bank Eishockey Liga. Der 26-jährige Österreicher kommt von den spusu Vienna Capitals.

Bulldogs versammeln Trainerstab

Coaches treffen sich zum ersten Mal im Ländle
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Die Dornbirn Bulldogs verpflichten Mikko Vainonen (FIN), William Rapuzzi und Evan Trupp (beide USA) für die kommende Saison in der Erste Bank Eishockey Liga. Zudem trifft sich der komplette Trainerstab diese Woche zu einem Stelldichein in Dornbirn.

„Das Ganze kann sehr gut werden“, beschreibt Athletiktrainer Simon Sengele die Dynamik im Team der Dornbirn Bulldogs. Während Sengele und Head Coach Jussi Tupamäki bereits seit knapp zwei Monaten täglich die einheimischen Cracks auf die neue Eishockeysaison vorbereiten, machen sich diese Woche auch Assistant Coach Markku Kyllönen und Goalie Coach Otto Myllynen erstmals vor Ort ein Bild ihrer neuen Schützlinge und der Organisation. „Im Vordergrund steht, dass sich die Leute persönlich kennenlernen“, bringt Manager Alexander Kutzer den Zweck der Steppvisite von Kyllönen und Myllynen, die ab Ende Juli fix in Dornbirn sein werden, auf den Punkt.

Vainonen kennt die Liga

Mit 33 Spielen Ligaerfahrung wechselt Verteidiger Mikko Vainonen vom HC Orli Znojmo zu den Bulldogs. „Sein Körper erlaubt ihm eine solide Defensivarbeit und er kann uns auch nach vorne helfen“, beschreibt Kyllönen den eisläuferisch starken 1,9-Meter-Mann. Noch vor einem Jahr war Kyllönen in Finnland für seine Skills-Entwicklung verantwortlich.

Neue Angriffspower haben die Vorarlberger in Nordamerika gefunden. Mit den beiden US-Amerikanern William Rapuzzi und Evan Trupp kommen zwei harte Arbeiter ins Ländle. Trupp spielte zuletzt für die Iserlohn Roosters in der DEL, Rapuzzi in der höchsten finnischen Liga. „Rapu arbeitet jeden Tag sehr hart und hat eine gute Saison in Finnland gespielt“, so Kyllönen, der wie Rapuzzi über Vaasan Sport zu den Bulldogs kam. Head Coach Tupamäki freut sich auf die Verstärkungen und schätzt neben Vainonen und Rapuzzi auch Trupp stark ein. „Er ist ein absoluter Profi mit dem richtigen Charakter und einer guten Spielintelligenz“, so der Bulldogs-Dompteur.

Bis zum ersten Spiel der Vorbereitung – die Bulldogs treffen am 11. August im Dornbirner Messestadion auf den HC Thurgau – bleiben den Cracks noch gut sieben schweißtreibende Wochen.

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Drei Neuzugänge

Mikko Vainonen (FIN), William Rapuzzi und Evan Trupp (beide USA)
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 >  Foto: ©Rostislav Pfeffer, reklamafoto.cz

Die Dornbirn Bulldogs verpflichten den Finnen Mikko Vainonen (im Bild mit seinem Ex-Klub HC Orli Znojmo) sowie die beiden US-Amerikaner William Rapuzzi und Evan Trupp für die kommende Saison in der Erste Bank Eishockey Liga. 

Den drei neuen Cracks auf den Schläger geschaut und bei den Coaches über ihre Vorzüge nachgefragt.

Mikko Vainonen

William Rapuzzi

Evan Trupp

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Eigenbauspieler im Fokus

Individuelle Saisonvorbereitung der Bulldogs
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Im täglichen Training befinden sich die Eishockey-Cracks der Dornbirn Bulldogs. Individuell arbeiten vor allem die Bulldogs-Akademie-Spieler daran, für die Saison 2019/20 persönlich den nächsten Schritt zu machen.

„Das Programm ist vielfältig und vor allem individuell“, erklärt Bulldogs Head Coach Jussi Tupamäki, der seine Arbeit in Vorarlberg vor einem Monat aufgenommen hat. Tatsächlich finden wir die Bulldogs zur Zeit in der Kraftkammer, beim Ausdauertraining im Freien, bei Einheiten auf dem Eis und auch bei Camps im Ausland.

Pöschmann in Kanada

Neben anderen soll Philipp Pöschmann den Durchbruch in die Erste Bank Eishockey Liga schaffen. Der 22-jährige Stürmer besucht dafür zurzeit ein Trainingscamp in der kanadischen Stadt Ottawa. Auch für Verteidiger Maximilian Egger, der sich im Moment in seiner Heimat Salzburg befindet, steht diesen Monat noch ein Camp in Finnland auf dem Programm.


Eine Trainingsgruppe der Bulldogs steht gemeinsam mit Spielern des Kooperationsteams EC Bregenzerwald ein bis zweimal die Woche auf dem Eis. Im EZO Eissportzentrum Oberthurgau in Romanshorn (Schweiz) leiten die Coaches Tupamäki (Dornbirn) und Markus Juurikkala (Bregenzerwald) die Einheiten.

In den Katakomben des Olympiazentrums Vorarlberg schwitzen regelmäßig die Bulldogs-Akademie-Spieler in der Kraftkammer. Am Wochenende geht’s zur Abwechslung auf den Dornbirner Hausberg, den Karren, oder zum Box-Training. Mittwochs steht zum Ausgleich öfters Yoga auf dem Programm.

Gemeinsames Ziel

Sich für Einsätze in der Erste Bank Eishockey Liga aufdrängen und dann dort Fuß fassen wollen die Cracks. „Mit dem harten Training jeden Tag wollen wir, dass die Spieler das nächste Niveau erreichen und für einen Platz in der ersten Mannschaft kämpfen können“, erklärt Tupamäki. Pro Woche absolvieren die Cracks im Schnitt neun Trainingseinheiten. „Ich möchte mir einen Platz im Team erkämpfen. Dafür arbeite ich hart“, erklärt Jannik Fröwis, der letzte Saison in der U20 des HC Lugano wichtige Erfahrungen sammeln konnte.

Zur Übersicht der momentan fixierten Verträge für die Saison 2019/20.


BulldogsTV hat die Jungs beim Training besucht

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Ein Sommer in Europa

Olivier Magnan verbringt zum ersten Mal den Sommer nicht in Kanada
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Im Interview verraten die Bulldogs-Cracks Stefan Häußle, Olivier Magnan und Kevin Macierzynski ihr Urlaubspläne und sprechen über das Leben in Vorarlberg.

Was gefällt euch an Dornbirn?

Häußle: Ich bin in Dornbirn aufgewachsen und mir gefällt es hier sehr gut. Durch die Nähe zur Schweiz und zu Deutschland, durch die Berge und den Bodensee, hat man sehr viele Möglichkeiten, wie man seine Freizeit verbringen kann.

Macierzynski: Dornbirn ist ein feines Plätzchen, da hat man alles was man braucht.
 

Was sind für euch besondere Plätze in Vorarlberg, an denen ihr immer wieder Kraft tanken geht? Vor allem jetzt im Sommer.

Häußle: Ich bin gerne zuhause im Garten. Da kann ich mich erholen und Kraft tanken. Ganz gerne grille ich im Garten und genieße das schöne Plätzchen.

Macierzynski: Im Sommer bin ich gerne im Freien hier in der Region. Diese Jahr war das Wetter bisher leider noch nicht richtig schön. Tolle Plätze sind für mich zB der Karren und auch der Lünersee.

Magnan:Wir gehen sehr gerne in den Bregenzerwald, egal ob mit dem Mountainbike oder zum Wandern, dort hat man sehr viel Möglichkeiten und es gibt sehr schöne Touren. Wir unternehmen viel mit den Kindern.
 

Und weg vom Ländle! Wann geht’s auf Urlaub und wohin? 

Magnan: Wir werden heuer im Sommer Europa anschauen und unseren Urlaub hier verbringen. Da unsere Kinder immer größer werden, wird auch das Reisen leichter und so werden wir nicht wie sonst immer nach Kanada gehen sondern Europa anschauen. Wir lieben Italien und auch Spanien gefällt uns sehr gut. 

Häußle: Ich war zehn Tage in Portugal und konnte dort vom Eishockey abschalten. Vor ein paar Tagen bin ich zurückgekommen und jetzt geht es gleich wieder los mit mit Sommertraining, damit wir alle wieder fit sind für die neue Saison.

Macierzynski: Ich habe jetzt schon mit dem Training begonnen und werden dann Mitte Juli noch eine Woche mit meiner Freundin nach Griechenland fahren um meine Akkus nochmals aufzuladen und dann geht es Anfang August los.

 

"Wir werden heuer im Sommer Europa anschauen und unseren Urlaub hier verbringen."
Olivier Magnan

 

Ihr spielt alle drei nächste Saison wieder in Dornbirn. War das für euch eine leichte Entscheidung nach dem Trainerwechsel?

Macierzynski: Das ist jetzt meine fünfte Saison hier in Dornbirn und das Umfeld passt mir sehr gut. Das letzte Jahr war meine bisher beste Saison und Jussi (Anm. Tupamäki) kennen wir auch schon. Er war ja vor zwei Jahren hier beim EC Bregenzerwald und ich kann bisher nur Gutes sagen.

Häußle: Also mit der Trainerwahl können wir alle zufrieden sein. Nach sieben Jahren mit demselben Trainer wird jetzt der Alltag sicher anders ausschauen und auch das Training wird sich verändern. Vor zwei Jahren habe ich schon mal mit ihm (Anm. Jussi Tupamäki) das Sommertraining gemacht und ich finde, er macht das sehr gut. Wir können alle auf eine super neue Saison gespannt sein.

Magnan: Ja, für mich war das eine einfache Entscheidung. Es ist jetzt die achte Saison hier in Dornbirn und meine erste Option ist es immer hier zu bleiben. Der Trainerwechsel ist sicher gut, es wird eine neue Dynamik geben und das Trainerteam wird neue Sachen mitbringen. Ich freue mich schon auf die Saison.

 


@Magnan/Häußle: Ihr kennt die Dornbirn Bulldogs seit Tag Eins. Wie hat sich die Organisation in den vergangenen sieben Jahren aus eurer Sicht entwickelt?

Magnan: Es hat sich sehr viel verändert seit der ersten Saison. Ich kann mich noch an das erste Jahr erinnern, es war damals mehr ein Experiment als eine Hockey-Saison. Das Team war das erste Mal ein Profiteam, die Organisation das erste Mal in einer Profiliga. Es hat sich viel geändert und verbessert. Alle haben immer dazu gelernt und tun das noch immer und es werden jedes Jahr gewisse Dinge verbessert - das ist eine gute Sache.

Häußle: Ich denke auch, dass sich viel verändert hat und ein großer Sprung nach vorne gemacht wurde. Besonders die Kooperation mit dem EC Bregenzerwald bringt jetzt junge Spieler wie Pöschmann, Schwinger, usw. in die Erste Bank Eishockey Liga. So soll es sein. Da kann man als Verein stolz sein und so weitermachen. Es gibt immer noch Sachen, die man verbessern kann, aber ich denke, dass man auf einem guten Weg ist. 

 

@Macierzynski: Du bist vor vier Jahren über Linz zurück ins Ländle gekommen. Nach wenig Spielpraxis lief es zunächst auch in Dornbirn nicht rund. Was hat dich schließlich zu einem unverzichtbaren Teil der Mannschaft gemacht?

Macierzynski: Als ich von Linz kam, habe ich am Anfang etwas mehr mit dem EC Bregenzerwald gespielt, dort habe ich mich bewiesen und dann nur noch für Dornbirn gespielt. In den letzten zwei Jahren habe ich immer mehr Eiszeit bekommen und in der vergangenen Saison hat mich meine Verletzung etwas eingebremst, aber ich bin besser zurückgekommen und glaube, dass ich heuer eine noch bessere Saison spielen werde.

 

@Magnan: Welche Rolle hat damals Dave MacQueen gespielt, als du zu den Dornbirn Bulldogs gekommen bist? Zu einer ganz neuen Organisation zu kommen bringt doch auch ein gewisses Risiko mit sich, oder?

Magnan: Dave (Anm. MacQueen) kam mit uns allen und es war für uns alle gleich - wir saßen alle im selben Boot. Alle kamen von verschiedenen Orten und verschiedenen Organisationen. Dave war wie wir Spieler, er musste die Liga kennen lernen, die Organisation und die Spieler kennen lernen, lernen wie alles funktioniert. Er hat viele gute Sachen gebracht und jede Saison ist anders. Ich glaube, dass sich heuer mit Jussi (Anm. Tupamäki) und dem finnischen Trainerteam die Teamdynamik verändern wird. Aber als Spieler musst du dich immer auf die Trainer einstellen.

 

@Magnan: Wie schnell wurde dir klar, dass du hier deine zweite Heimat finden wirst? Man darf dich nach sieben Jahren doch durchaus als gefestigten Wahl-Vorarlberger bezeichnen, oder?

Magnan: Dornbirn ist unsere Heimat geworden. Für die Kinder ist Dornbirn ihr Zuhause. Eine lustige Geschichte ist, als wir einmal unsere Tochter, die sechs Jahre alt ist, erzählten, dass wir vielleicht umziehen könnten, wenn ich für ein anderes Team spielen würde – da sagte sie, das wäre schade, wenn ich in einer anderen Stadt Eishockey spielen würde, denn sie (meine Frau und die Kinder) wären ja in Dornbirn. Also für meine Kinder und auch für uns ist es nicht nur eine zweite Heimat, eigentlich ist es schon unsere erste Heimat. Wir lieben die Stadt und das Leben hier.

 

@Häußle: Was bedeutet für dich Eishockey auf höchstem Niveau in deiner Heimatstadt spielen zu können? Und: wie wichtig sind die Bulldogs für Dornbirn?

Häußle: Für mich ist es eine schöne Sache in meiner Heimatstadt als Profi Eishockey spielen zu können. Es hat viele Vorteile: du bist zuhause, die Familie ist hier und Dornbirn ist ein schönes Plätzchen. Ich glaube, inzwischen sind die Bulldogs eine sehr gute und wichtige Sache für Dornbirn, da sich die Stadt in der höchsten österreichischen Liga beweisen kann und ich glaube, das machen wir auch sehr gut. Die Leute können hier vor der Haustüre sehr gute Eishockey-Spiele sehen.

 

"Für mich ist es eine schöne Sache in meiner Heimatstadt als Profi Eishockey spielen zu können."
Stefan Häußle

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Dornbirn bleibt die erste Wahl

Bulldogs-Cracks machen sich auf zur Saison 2019/20
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Wir haben Stefan Häußle, Olivier Magnan und Kevin Macierzynski in der Dornbirner Innenstadt getroffen und gemeinsam über das Leben in Dornbirn, Urlaubspläne für den Sommer sowie den Trainingseifer der Finnen geplaudert.

Nach einem zehntägigen Urlaub in Portugal – weit weg vom Eishockey – ist der gebürtige Dornbirner Stefan Häußle erholt zurück im Ländle. Kevin Macierzynski ist bereits voll im Training auf die neue Saison. “Dafür nehme ich mir im Juli noch eine Woche frei, um meine Akkus zu laden”, so der Stürmer. Ein Urlaub mit Freundin Anja in Griechenland steht an. Den Wahl-Vorarlberger Olivier Magnan zieht es mit seiner Familie diesen Sommer zum ersten Mal nicht zurück in dessen Heimat Kanada. “Wir versuchen so viel wie möglich von Europa zu sehen”, plant der Bulldogs Kapitän unter anderem einen Trip nach Rom.
 

"Mit Sicherheit kommen Änderungen auf uns zu. Jeder neue Trainer bringt eine neue Dynamik mit, was aber auch gut ist."
Olivier Magnan


Dass alle drei auch in der kommenden Saison das Bulldogs-Trikot überstreifen, war trotz neuem Trainerteam für die Routiniers eine einfache Entscheidung. Jussi Tupamäki und seinen Mannen blickt das Trio jedoch respektvoll entgegen. "Mit Sicherheit kommen Änderungen auf uns zu. Jeder neue Trainer bringt eine neue Dynamik mit, was aber auch gut ist", so Magnan über den frischen Wind auf der Kommandobrücke. Tupamäki ist bei den Bulldogs noch von seiner Zeit beim EC Bregenzerwald, als der Finne auch die Off-Ice-Einheiten von Magnan und Co. leitete, bekannt. Was ist er für ein Typ? "Ich hatte einen guten Kontakt zu ihm. Er ist ein ehrlicher Mensch", äußerte sich Magnan als erster. Macierzynski setzte nach: "Die Finnen trainieren generell sehr hart." Wie Tupamäki an der Bande sein wird, wissen die drei noch nicht. "Wir kennen ihn bislang nur vom Off-Ice-Bereich", ergänzte Häußle.

Als Experiment begonnen


Dornbirn stieg 2012 in die Erste Bank Eishockey Liga ein. Häußle und Magnan sind zwei Cracks der ersten Stunde. "Vor sieben Jahren saßen wir alle im selben Boot. Die Spieler und auch Coach Dave MacQueen", erklärt Magnan. "Die erste Saison war damals mehr Experiment und weit weg von einem professionellen Eishockeybetrieb. Das ist jetzt anders", so der Frankokanadier. "Das Umfeld ist von Jahr zu Jahr besser geworden", ergänzten auch die zwei Ländle-Cracks. Der eigeschlagene Weg der Bulldogs hat beide bis zu Einsätzen für die Nationalmannschaft gebracht.


Dornbirn sehen die hier zu Routiniers gewordenen Cracks als guten Boden für junge Spieler. "Dave MacQueen hat Stefan und mir das Vertrauen geschenkt", zeigt sich Macierzynski in seinem damaligen Wechsel von Linz zu den Bulldogs vor vier Jahren bestätigt. Für den 26-jährigen Stürmer war der Anfang bei den Bulldogs alles andere als einfach – mehrmals musste er sich über den EC Bregenzerwald beweisen. "Das ist aber auch der richtige Weg", weiss Macierzynski jetzt im Nachhinein. Obwohl die "Next Generation" in einem aufpolierten Umfeld an den Beruf Eishockeyspieler herangeführt werden soll, müssen die Cracks willensstark sein. "Du musst in jedem Training alles geben, dich regelrecht dem Trainer aufdrängen. Das wird sich auch in Zukunft oder jetzt mit dem neuen Trainer nicht ändern", ist sich Häußle sicher.

Dass sich die Liga vergrößern will, ja vielleicht sogar der Ländle-Anteil an Klubs wächst, würde das Trio freuen. Ob Macierzynski als gebürtiger Feldkircher bei einem allfälligen Einstieg der VEU Feldkirch den Bulldogs den Rücken gekehrt hätte, lässt er offen. "Das sind alles Gerüchte. Jetzt heißt es ja auch, dass vielleicht Lustenau auch dazukommen wird", so Macierzynski mit Pokerface-Mimik. Eine Ligaerweiterung ist aktuell jedoch weit weg und reine Theorie. Realität ist, dass die neue Saison bald an die Tür klopfen wird, und da wollen die Bulldogs mit ihren Fans jubeln. "Ich möchte nicht sagen, wir müssen alles gewinnen, aber wir werden auf jeden Fall versuchen, in die Play-offs zu kommen", lässt sich Magnan zu einer, wenn auch sehr wagen, Zieldefinition für die Saison 2019/20 hinreißen.
 

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Erstmals beim Mercedes-Benz Rent Cup

Bulldogs bestreiten im Vorfeld der Eishockeysaison 2019/20 acht Testspiele
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Die Dornbirn Bulldogs steuern mit acht Testspielen auf ihre achte Saison in der Erste Bank Eishockey Liga zu. Auftakt der Vorbereitung ist am 11. August zu Hause gegen den HC Thurgau aus der Schweiz.

Auf Einladung der Thomas Sabo Ice Tigers aus der DEL nehmen die Dornbirn Bulldogs im August am Mercedes-Benz Rent Cup in Nürnberg teil. Die Straubing Tigers sowie der Hockey Club Davos komplettieren vom 23. bis 25. August das starke Teilnehmerfeld neben den Ice Tigers als Gastgeber und Dornbirn. 

"Das sollten sehr gute Spiele sein."
Jussi Tupamäki über Mercedes-Benz Rent Cup

Im Vorjahr nahmen die spusu Vienna Capitals am Einladungsturnier in Deutschland teil.

Foto: ©NIT/Thomas Hahn

Heimspiel am 11. August


Los geht die Pre-Season für Dornbirn mit zwei Heimspielen. Am Sonntag, den 11. August empfangen die Vorarlberger zum Auftakt den HC Thurgau im Dornbirner Messestadion. Am Freitag darauf wird der EC Bad Nauheim (16.08.) zu Gast im Ländle sein.

Ebenfalls vor eigenem Publikum testen die Bulldogs gegen den EHC Visp (30.08.) und gegen die Ravensburg Towerstars (01.09.).


Neben dem Mercedes Benz Rent Cup trifft die Mannschaft von Jussi Tupamäki in der Pre-Season auswärts auf den ESV Kaufbeuren (18.08.) und als Generalprobe vor dem Start der Erste Bank Eishockey Liga auf den Schweizer Erstligisten SC Rapperswil-Jona Lakers (06.09.).

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Echtzeit-Analyse optimal nutzen

Simon Sengele trifft Elite der Athletiktrainer
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Große Klubs wie unter anderem die New York Rangers setzen im Bereich der Athletik-Analyse ihrer Cracks auf dieselbe Technik wie die Dornbirn Bulldogs.

Zwei Tage lang tauschten sich Experten aus der ganzen Welt bei der Firstbeat HRV Summit zu Themen der Trainings- und Belastungssteuerung aus.

Seit einem Jahr hat Athletiktrainer Simon Sengele seine Augen und vor allem die technischen Hilfsmittel auf die Bulldogs-Cracks gerichtet. In Echtzeit wird am Notebook abgelesen, wer mit welcher Intensität trainiert.

"Sich auf das Augenmaß und die Selbsteinschätzung der Spieler zu verlassen, ist zu wenig."
Simon Sengele

Neben interessanten Vorträgen – unter anderem gab Reg Grant als Athletiktrainer der New York Rangers tiefe Einblicke in deren Trainingsalltag – stand auch die optimale Nutzung der Tools auf dem Kongressprogramm.


„Für mich waren das definitiv zwei sehr gute Tage”, berichtet Sengele. „Diese Tools und das gewonnene Wissen helfen uns, die Trainings- und Belastungsstuerung zu präzisieren und noch effizienter einzusetzen.”

Mit dem Ziel: Aus jedem Spieler die maximale Leistung für eine erfolgreiche Saison herauszuholen.

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Bulldogs blicken mit neuem Trainerstab weiter

Die Trainer für Saison 2019/20 stehen fest
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Jussi Tupamäki wird dem breit aufgestellten Trainerstab der Dornbirn Bulldogs als Head Coach voranstehen. Nach sieben Jahren Aufbauarbeit hat Dornbirn im Eishockey-Oberhaus Fuß gefasst und rüstet sich für die nächste Phase.

In Helsinki traf sich Bulldogs Manager Alexander Kutzer mit seinen neuen Trainern, um letzte Vertragsdetails zu besprechen. Die drei Finnen Jussi Tupamäki, Markku Kyllönen und Otto Myllynen passen bestens zum Herzschlag der Bulldogs. "Die neue Struktur bringt eine durchgängige Linie in die Ausbildung vom Nachwuchs bis hin in die erste Mannschaft", beschreibt Kutzer den neu aufgestellten sportlichen Rahmen. Den in den letzten Jahren herangewachsenen Jungspunden wird dadurch eine gezieltere Ausbildung auf dem Weg zum Beruf Eishockeyspieler geboten. 

"Ob sich am Spiel selbst so viel ändern wird, weiss ich nicht", erklärt Neo-Head Coach Tupamäki angesprochen auf die Kontraste zu den vergangenen sieben Saisonen der Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga. "Wir wollen Spieler, die Eishockey lieben und mit großem Einsatz spielen", so Tupamäki über die Kaderplanungen.

An seiner Seite angelten sich die Vorarlberger mit Markku Kyllönen einen erfahrenen Lehrmeister, der wie Tupamäki selbst schon Einblicke in das österreichische Eishockey hatte. „Ich durfte 2010 mit der U17 der Vienna Capitals arbeiten“, weist der ruhige Finne auf seinen Bezug zu Rot-Weiss-Rot hin. Zuletzt arbeitete Kyllönen als Assistant Coach in der finnischen Liiga beim Verein Sport in Vaasa. „Ich war stark für die Ausbildung und Entwicklung zuständig und versuche individuell mit den Spielern an ihren Skills zu arbeiten“, beschreibt Kyllönen seine Spezialität. In seiner Spielerkarriere sammelte der Finne Eindrück aus fünf verschiedenen Ländern, darunter neun NHL Einsätze mit den Winnipeg Jets.

Otto Myllynen tritt die Nachfolge von Janne Pekkarinen an und wird mit der Ausbildung der Torhüter betraut. "Ich bin ein guter Freund von Janne und kenne seine Arbeit", will Myllynen den von den Bulldogs eingeschlagenen Weg fortführen. 

Im Bereich Fitness, Kondition und Ernährung setzen die Vorarlberger weiterhin auf Simon Sengele, der vor einer Saison als Athletiktrainer in die Messestadt kam. 

Die einheitliche Linie komplettieren der neu eingesetzte Ausbildungskoordinator Sami Kaartinen und EC Bregenzerwald Head Coach Markus Juurikkala. Letzterer als Bindeglied auf der Achse Nachwuchs-Kooperationsklub-Profimannschaft.


Dornbirn Bulldogs Coaching Staff
Erste Bank Eishockey Liga 2019/20

Jussi Tupamäki (41yo FIN), Head Coach
Markku Kyllönen (57yo FIN), Assistant Coach
Otto Myllynen (48yo FIN), Goalie Development
Simon Sengele (37yo GER), Strength & Conditioning Coach

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Niederlagen stärken den Willen

Felix Beck will sich in Dornbirn zum Profi entwickeln
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Der 17-jährige Eishockeytormann Felix Beck aus Rankweil ist als Bulldogs-Akademiespieler auf dem Weg in die Erste Bank Eishockey Liga. Im Interview spricht Beck über den EC Bregenzerwald, die Dornbirn Bulldogs und das U18-Nationalteam.

Bei der U18-Weltmeisterschaft wurdest du zum besten Spieler von Team Österreich ausgezeichnet. Was bedeutet dir das?

Es ist eine sehr grosse Anerkennung für mich, ich habe mich sehr über diese Auszeichnung gefreut.


Am Ende wurde zwar das Ziel Aufstieg verpasst, aber welche positiven Erfahrungen kannst du dennoch für dich aus dem Turnier mitnehmen?

Das Ziel war von Anfang an, aufzusteigen. Das haben wir leider verpasst. Für mich persönlich ist das Turnier aber sehr gut verlaufen. Ich habe im Team eine Führungsrolle einnehmen müssen, da die Spieler alle in meiner Altersklasse sind. Beim EC Bregenzerwald habe ich das noch nicht. Es hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich habe wieder viele Kollegen von anderen Vereinen getroffen. Der Zusammenhalt im Team war sehr groß, wir hatten viel Spaß und haben uns gut verstanden.


Auch mit deinen zwei Klubs – EC Bregenzerwald und Dornbirn Bulldogs – endete die Saison bereits vor den angestrebten Play offs. Sind das die harten Momente, die einem in der Karriere vorwärts bringen?

Ja mit dem Bregenzerwald war es auch das Ziel, die Play offs zu erreichen. Das haben wir nur knapp nicht geschafft. Wir sind eine sehr junge Mannschaft und werden nächstes Jahr stärker zurück kommen und dann schaffen wir die Play offs. 

Es ist am Anfang immer schwer, Niederlagen zu verkraften, aber ich habe danach den Willen, es besser zu machen und es zu schaffen. Man trainiert dann härter, um die Ziele zu erreichen – der Wille steigt dadurch.


Du gehörst bei den Bulldogs zu den Akademie-Spielern. Was bedeutet das? 

Als Akademie-Spieler hat man den großen Vorteil, dass wir alles benutzen können, was auch der EBEL-Mannschaft zur Verfügung steht. Jegliche Coaches, Kraftkammer usw. kann jederzeit in Anspruch genommen werden.

Ich gehe noch zur Schule und werde für die Spiele freigestellt – muss die Sachen dann Zuhause nachholen. Wenn ich mit den Bulldogs am Vormittag trainiert haben, dann ging ich davor oder danach in die Schule und die Trainings mit dem Bregenzerwald sind eh fast immer am Abend. Das ist dann kein Problem.
  

Werden wir dich auch nächste Saison im Line-Up von Bregenzerwald und Dornbirn sehen?

Ja. Ich freue mich darauf weiterhin beim Bregenzerwald und den Bulldogs zu spielen und Erfahrungen zu sammeln. Da ich jetzt im Sommer meinen Schulabschuss habe, möchte ich mich danach in die EBEL-Mannschaft kämpfen und dann Profi-Eishockey-Spieler werden.


Eurer Lehrmeister Janne Pekkarinen wechselte nach Finnland. Dennoch soll die Philosophie beibehalten werden und ein ähnlicher Nachfolger soll kommen. Wie wichtig ist diese professionelle Ausbildung für dich als junger Torhüter?

Das Jahr mit Janne Pekkarinen war sehr sehr gut und hat mich weiter gebracht. Für mich persönlich war es gut, dass er mich in meinem Stil bekräftigt hat. Er hat mir viele Kleinigkeiten aufgezeigt, die ich verbessern konnte und immer noch kann. Janne hat sehr auf die jungen Goalies und ganz besonders auf mich gesetzt. Ich hoffe, dass dies auch der neue Coach machen wird. 
 


Wie schaut jetzt nach der Saison dein Sommer aus?

In der Freizeit werden ich mit meinen Freunden trainieren oder ins Schwimmbad gehen. Also Zuhause im Bett liegen mache ich nicht oft.

Auf die kommende Saison werde ich mich im Sommer sehr gut vorbereiten, ich möchte auch körperlich voll dabei sein. Ich verfolge einen Trainingsplan – auch was die Ernährung betrifft. 

Einmal in der Woche gibt es mit dem EC Bregenzerwald ein Eistraining in der Schweiz, bei dem auch der neue Goalie-Coach bald anwesend sein wird. Und eine Woche werde ich wieder nach Villach zum Goalie-Camp gehen.


Verfolgst du auch die Play offs der NHL und sehen wir dort vielleicht ein Vorbild von dir?

Ja, ich verfolge die NHL. Mein Torhüter, Carey Price, hat es mit den Montreal Canadiens aber leider nicht in die Play offs geschafft. Als ich 2014 in Kanada war, drückte meine Gastfamilie den Montreal Canadiens und Price die Daumen. Ich habe mich dann etwas über ihn informiert und verfolge seither seine Karriere.

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Dem Großeinsatz ein kleines Dankeschön

Ehrenamt bei den Bulldogs
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Die Dornbirn Bulldogs versammelten ihre ehrenamtlichen Helfer – über 100 Personen – zu einem gemütlichen Abend, bei dem naturgemäß auch das Finale der Erste Bank Eishockey Liga ausführlich thematisiert wurde. Bei den Vorarlbergern laufen die Vorbereitung auf die achte Saison im Eishockey-Oberhaus.

"Ohne den unermüdlichen Einsatz unserer Helferinnen und Helfer wäre Eishockey auf diesem Niveau in Dornbirn nicht möglich", unterstrich Manager Alexander Kutzer einmal mehr das immens wichtige Ehrenamt. Auch der anwesende Sportstadtrat Julian Fässler zollte den Bulldogs Respekt für ihre Leistung.

Hinsichtlich der neuen Saison liege noch nicht viel in trockenen Tüchern. Dennoch genoss die große Bulldogs Familie das Helferfest im Gemeindesaal Schwarzach um auf vergangene Highlights zu blicken.

Für die Spendenaktion Licht ins Dunkel sammelten die Bulldogs mit den Charity-Trikots und der ORF Vorarlberg Eishockey-Challenge in der vergangenen Saison erneut 10.000,-- Euro. Gemeinsam erinnerten sich die helfenden Hände des DEC ebenfalls an die Besuche der NHL-Superstars William Nylander (Toronto Maple Leafs) und Nate Schmidt (Vegas Golden Knights), oder die zwei heroischen Erfolge mit dünnster Personaldecke zum Jahreswechsel gegen den EC Red Bull Salzburg.

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Keine Langeweile auf der Hütte

Hüttenwochenende für Bulldogs Youngsters
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Das U9 Team der Dornbirn Bulldogs versammelte sich zu einem gemeinsamen Hüttenwochenende in den Schuttannen.

Nachdem die Schlittschuhe für diese Saison im Keller verstaut wurden, machte sich ein Großteil des U9 Teams der Dornbirn Bulldogs auf in Richtung Hohenems-Schuttannen.

Schnell machten es sich die Kids und Betreuer in der Alpenvereinshütte gemütlich und ein tolles Programm sorgte drei Tage lang für Abwechslung. Von der Schnitzeljagd über eine Fackelwanderung bis zu gemütlichen Hüttenabenden wurde es den Hockey Youngsters nicht langweilig. 

Am Samstagabend besuchte Bulldogs-Kapitän Olivier Magnan die Nachwuchskids und konnte sich gleich mit einer Portion Riebel stärken. Am Sonntag war auch ein Großteil der Eltern sowie Bulldogs-Manager Alexander Kutzer in den Schuttannen.

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„Torhüter-Fabrik“ vor nächstem Schritt

Pekkarinen wechselt zum finnischen Verband
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Vor einem Jahr setzten die Dornbirn Bulldogs mit der Bestellung von Janne Pekkarinen als professionellen Torhüter-Ausbildner neue Akzente in einem schwachen Marktsegment. Nach nur einem Jahr lockte ein Jobangebot vom finnischen Verband Pekkarinen zurück in seine Heimat. Was bleibt den Bulldogs?

Natürlich bleiben auch mehr als einem Monat nach dem Verpassen der Play offs in der Erste Bank Eishockey Liga die Verletzungen auf der Torhüterposition der Bulldogs in Erinnerung. Dornbirns Herzstück Rasmus Rinne, der auch nächste Saison das Bulldogs-Trikot tragen wird, musste zu oft verletzungsbedingt passen, insgesamt sieben zusätzliche Torleute mussten dafür in die Bresche springen.

Doch all das lassen die Bulldogs hinter sich und blicken in die Zukunft, die im Bereich der Entwicklung von Torhütern just in der abgelaufenen Saison so richtig begonnen hat.


„Meine Aufgabe war es eine Art österreichische Torhüter-Fabrik ins Leben zu rufen und in Dornbirn aufzubauen“, erklärte Janne Pekkarinen kürzlich in einem Interview. Der Auftrag an den 31-jährigen Finnen, der früh seine aktive Karriere beendete und seit zehn Jahren im Coaching tätig ist, war klar: So viele junge Torleute – speziell jene aus der Bulldogs Traingsakademie – wie möglich über die Kooperation mit dem EC Bregenzerwald in der Alps Hockey League ans Erwachsenen-Eishockey heranzuführen.

Mit Thomas Stroj, Felix Beck, Jonas Wohlgenannt und Karlo Skec hatte Pekkarinen vier Akademie-Spieler besonders im Fokus. Alle entwickelten sich in der Alps Hockey League und schnupperten bei den Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga. Daneben arbeitete der Finne akribisch mit dem Nachwuchs und stand Stammkeeper Rasmus Rinne zur Verfügung. „Für mich war er eine wichtige Ansprechperson und wir haben gut zusammengearbeitet“, so Rinne.

In den Spiegel schauen


Dass Pekkarinen die Bulldogs nach einer Saison bereits wieder verlassen hat, ermutigt die Vorarlberger in einer Weise. „Ich wäre sehr gerne geblieben, denn das war in meiner Coaching-Karriere das beste Jahr“, so der Finne, der dem einmaligen Angebot aus seiner Heimat naturgemäß nicht widerstehen konnte. „Diese Chance musste er nutzen, das ist klar. Dass der finnische Verband, der auch seine Arbeit hier bei uns beobachtet hat, auf ihn zukommt, zeigt für uns, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Bulldogs-Manager Alexander Kutzer. Pekkarinen wird den Kontakt mit den Bulldogs weiterhin aufrecht erhalten und in Zukunft unterstützend mitwirken.

Mit den Resultate auf dem Eis dürfen die Bulldogs zufrieden sein. „Ich freue mich wahnsinnig für die Torleute, die hier eine Zukunft vor sich haben. Jeder einzelne hat in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht“, lobt der Profi seine nun ehemaligen Schützlinge. Und zum Abschluss gibt Pekkarinen den hungrigen Cracks folgende Botschaft mit auf den Weg:

„Bleibt dran und arbeitet von Tag zu Tag. Lasst euch nicht wegreissen und vergleichen. Wenn ihr euch vergleichen wollt, dann blickt in den Spiegel. Ihr müsst nicht auf andere schauen sondern euer eigenes Ding machen.“

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Rinne bleibt in Dornbirn

Bulldogs halten Torhüter Rasmus Rinne
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 >  Foto: DEC/Blende47

Die Dornbirn Bulldogs halten an ihrem Stammtorhüter Rasmus Rinne fest. Der 28-jährige Finne wird auch in der kommenden Saison das Tor der Vorarlberger hüten.

Bulldogs Youngsters in Bayern

Zweitägiges Turnier zum Saisonabschluss
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 >  DEC/dajuma

Eine lange Eishockeysaison ging am vergangenen Wochenende auch für die jungen Bulldogs Cracks zu Ende. Ein besonderes Highlight gab es für die U9 Cracks der Dornbirner mit dem zweitägigen Turnier in Königsbrunn in der Nähe von München.

Toller zweiter Endrang für Bulldogs  

Auf Einladung des EV Königsbrunn „Die Pinguine“ ging es für die jungen Bulldogs mit ihren Eltern, darunter auch Bulldogs Kapitän Olivier Magnan, bereits am Samstag in den frühen Morgenstunden in Richtung Bayern und die Dornbirner Jungs waren voller Vorfreunde. Dementsprechend motiviert auch die Leistung auf dem Eis und mit gutem Kombinationsspiel sicherten sich die Bulldogs am ersten Tag mit drei Siegen den Tagessieg. So ging es auch am Sonntag weiter und mit einem 6:3 Erfolg gegen Augsburg qualifizierten sich die Hockeyjungs aus dem Ländle für das Finale. Im Endspiel mussten sich die jungen Bulldogs aber dem EHC Nürnberg knapp mit 3:5 geschlagen geben, belegten am Ende aber den hervorragenden zweiten Endrang und verlebten zum Saisonabschluss nochmals zwei tolle Tage im bayrischen Königsbrunn. 
 

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Profis zeigen ihr Können

Bulldogs Juniors Program
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Seit dem frühzeitigen Saison-Ende in der Erste Bank Eishockey Liga zeigten die Profis der Dornbirn Bulldogs täglich dem Nachwuchs ihr Können und besuchten die Trainings des Bulldogs Juniors Program.

Kolumne gab Einblicke

Dave MacQueen teilte seine Gedanken
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 >  NEUE Vorarlberger Tageszeitung

127 Kolumnen schrieb Dave MacQueen in der NEUE Vorarlberger Tageszeitung. Jeden Sonntag bekamen die Leser*innen Einblicke in sein Leben und den Eishockey-Alltag. Die abschließenden Gedanken teilt der scheidende Head Coach der Bulldogs im Blog.

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What's up Hockeyfans!

In den sieben Jahren als Head Coach der Dornbirn Bulldogs durfte ich euch in 127 Kolumnen vielfältige Einblicke in mein Leben und den Eishockey-Alltag geben. Hier in Vorarlberg gemeinsam mit Alexander Kutzer eine komplett neue Organisation aufzubauen war freilich eine einzigartige Herausforderung für mich. Rückblickend bin ich sehr stolz darauf, wie sich die Bulldogs seit dem Einstieg in die Erste Bank Eishockey Liga entwickelt haben. Hätten wir erfolgreicher sein können? Ja, auf jeden Fall. Haben wir Fehler gemacht? Ja, wer macht die nicht? Das wichtigste ist jedoch, dass wir auf der Reise das Bestreben nach einer professionellen Organisation nie aus den Augen verloren haben. Wir haben jeden Sommer eine Mannschaft zusammengestellt, die mit Herzblut die Fans begeistern soll. Speziell in dieser Saison, in der uns ohne der Bordson-Verletzung insgesamt 127 Mann-Spiele fehlten, haben die Spieler in der Verletzungsmisere keine leichte Entschuldigung gefunden sondern alternative Wege gesucht. Am Ende waren wir auf Tuchfühlung mit den Play offs, was uns während der Saison zeitweise nicht mehr viele zugetraut haben. Bereits vor meiner Zeit in Dornbirn habe ich über ein Leben in Europa nachgedacht, wirklich konkret wurde das jedoch erst mit dem Angebot aus Dornbirn. Und dann stellst du zunächst einmal deine Familie auf den Kopf. Die erste Saison verbrachte neben meiner Frau Nancy auch unser damals erst 16-jähriger Sohn Dylan mit uns. Seine älteren Geschwister Zack und Julie kamen auf Besuch. Wir haben versucht, uns dem Leben hier bestmöglich anzupassen. Ich erinnere mich zurück als ich das erste Mal im Supermarkt Zucker besorgen wollte. Oder an die Öffnungszeiten mit den geschlossenen Türen an Sonntagen. Oder dass man hier an einer roten Ampel nicht rechts abbiegen darf. Das waren für uns alles neue Erfahrungen. Bis auf die Sprache, die ich leider nicht gelernt habe, haben wir uns gut angepasst. Wir haben Freunde gefunden und wenn du dich auch nach sieben Jahren noch jeden Tag nach dem Aufstehen so fühlst, als ob du in einer Postkarte lebst, bedeutet das viel. Sportlich mussten wir einiges unter einen Hut bringen. Wir mussten versuchen Spieler nach Europa zu bringen, die ebenfalls in einer anderen Kultur leben und mit den einheimischen Spielern ein Team bilden wollen. Charakter war für uns immer der wichtigste Aspekt bei den Verpflichtungen. Das Umfeld war alles andere als professionell und auch heute gibt es trotz vielen Verbesserungen noch viele Baustellen. Das Potenzial an einheimischen Spielern war begrenzt und auch hier bin ich stolz, wie sich die wenigen Spieler entwickelt haben. Ich erinnere mich zurück als ich Stefan Häußle vor sieben Jahren gesehen habe. Meine Zweifel, ob er auf diesem Level spielen kann, waren groß. Stefan hatte den Willen und hat es zum Stammspieler geschafft. Das ist aber nur ein Beispiel und das Potenzial in Dornbirn wird meiner Meinung nach immer größer. Jetzt ist es Zeit 'Goodbye' zu sagen und ich wünsche den Bulldogs alles Gute für die Zukunft.

Dave MacQueen

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Gemeinsames Frühstück

am 17. März 2019 im Messestadion
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Bei einem gemeinsamen Frühstück verabschieden sich Spieler und Trainer der Bulldogs am kommenden Sonntag von den Helfern, Saisonkartenbesitzern, Sponsoren und Fans.

Wann: Sonntag, 17.03.2019
Uhrzeit: 8:30 - 10:30 Uhr (Anmeldung erforderlich)
Ort: Messestadion Dornbirn, Restaurant

Bei Voranmeldung unter folgendem Link http://bit.ly/BulldogsFruehstueck ist das Frühstück für Helfer, Saisonkartenbesitzer und Sponsoren kostenlos (limitierte Teilnehmer-Anzahl!). Gäste bitten wir um einen Unkostenbeitrag von 10€ zu Gunsten von unserem Nachwuchs. Anmeldung bis Freitag, 15.03.2019 um 18 Uhr - danach werden wir die Teilnahmebestätigungen versenden.

Nach dem Frühstück um ca. 11 Uhr beginnt die öffentliche Versteigerung und Verlosung der Bulldogs-Original game-worn-Jerseys.

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