Bulldogs Blog

Eishockey passiert in Dornbirn

Bulldogs testen Juuso Pulli

Try-out für finnischen Verteidiger
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Dornbirn Bulldogs holen Verteidiger Juuso Pulli aus der finnischen Liiga. Der 26-Jährige absolviert bei den Vorarlbergern ein Try-Out und ist bereits am Mittwoch zum Team gestoßen.

Ein zusätzlicher Verteidiger sowie ein Stürmer stehen noch auf der Wunschliste von Bulldogs Head Coach Dave MacQueen für die im September beginnende Erste Bank Eishockey Liga-Saison. Jetzt haben die Vorarlberger Taten gesetzt und schauen dem Finnen Juuso Pulli genau auf den Schläger.

„Wir hatten seinen Namen schon länger auf der Liste“, verrät MacQueen, der Pulli in den nächsten Spielen auf Try-Out-Basis eine Chance geben will. „Jetzt liegt es an ihm, sich bei uns zu beweisen.“


Pulli stand zuletzt beim finnischen Erstligisten Ilves Tampereen unter Vertrag und spielte noch nie für ein Team außerhalb seiner Heimat. Österreich kennt der Finne jedoch vom Hörensagen. „Ich habe mit meinen ehemaligen Teamkollegen und auch mit Rasmus Rinne viel über die EBEL gesprochen und freue mich auf eine neue Herausforderung“, zeigt sich Pulli motiviert.

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Znaim behält weiße Weste

Dornbirn unterliegt in Tschechien
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 >  Foto: PSR/Rostislav Pfeffer

Nach dem Sieg zum Auftakt der Qualification Round zogen die Dornbirn Bulldogs auswärts beim HC Orli Znojmo den Kürzeren. Mit dem 5:3-Sieg bleiben die Tschechen als einziges Team nach drei Runden ungeschlagen.

Die Hausherren gaben vom ersten Puckeinwurf an die erwartete hohe Taktzahl vor, Dornbirn ging das Tempo mit. Als 65 Sekunden gespielt waren, überraschte Alexandre Picard (2.) mit der schnellen Führung der Gäste. Die tschechischen Adler lies der Rückstand jedoch kalt und Allan McPherson (2.) egalisierte den Spielstand keine halbe Minute später. DEC-Goalie Miroslav Svoboda sollte sich an seinem ersten Arbeitstag für die Vorarlberger alles andere als langweilen. Znaim drückte weiter und zog nach Treffern von Dominik Tejnor (14.) und Charles Stretch (16.) auf 3:1 davon. Noch vor dem ersten Seitenwechsel sorgte Jerome Leduc (17.) per Blueliner für den Anschlusstreffer – der Verteidiger hielt Dornbirn im Spiel.

Znaim unschlagbar

Kreative Spielzüge kamen im Mitteldrittel nicht zu kurz und das Spiel stand auf Messers Schneide. Lange Zeit änderte sich aufgrund der gut agierenden Torleute nichts am Spielstand. Erst im insgesamt siebten Überzahlspiel der Partie – sowohl Znaim wie auch Dornbirn ließen zuvor je drei Powerplay-Gelegenheiten ungenutzt – zappelte der Puck in den Maschen. DEC-Topscorer Brendan O'Donnell (40./pp1) behielt optimal von Scott Timmins bedient die Nerven und traf 36 Sekunden vor Drittelende seelenruhig zum 3:3. Doch auch die Hausherren machten es den Gästen gleich, trafen im vierten Powerplay-Anlauf. Patrik Parkkonen (47./pp1) drückte die Scheibe im Schlussabschnitt per Rebound zum entscheidenden 4:3 über die Linie. Als Nicolas Hlava (50.) nachlegte, war den Adlern der Sieg nicht mehr zu nehmen. Trotz einer Großchance von Brodie Dupont in der Schlussphase lief den Bulldogs die Zeit davon.

 

Erste Bank Eishockey Liga, Qualification Round, Sonntag 17.02.2019
HC Orli Znojmo – Dornbirn Bulldogs 5:3 (3:2, 0:1, 2:0)
Nevoga Aréna Znojmo, 2.508 Zuschauer
SR: STERNAT, TRILAR, Bärnthaler, Zgonc.

Tore:
0:1 Picard (2.)
1:1 McPherson (2.)
2:1 Tenjor (14.)
3:1 Stretch (16.)
3:2 Leduc (17.)
3:3 O'Donnell (40./pp1)
4:3 Parkkonen (47./pp1)
5:3 Hlava (50.)

Line-Up:
ZNO: Lassila (Halasz) – Tejnor, Vainonen; Parkkonen, Sedlak; Stehlik, Lattner; Bulin, Kruckovyc – Kalus, Stretch, Mrazek; McPherson, Matus, Luciani; Hlava, Bartos, Nemec; Oscadal, Novak, Spacek.
DEC: Svoboda (Beck) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeill; Vallant, Pulli; Wolf – Trotter, Dupont, O'Donnell; Reid, Timmins, Picard; Parks, Häußle, Macierzynski; Neubauer, Pöschmann, Dominic Haberl.

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Erprobter Rinne-Ersatz

Torhüter Miroslav Svoboda wechselt zu den Bulldogs
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 >  Foto: PSR/Blende47

Erleichterung bei den Fans! Der 23-jährige Miroslav Svoboda wird ab sofort bis Saisonende das Tor der Bulldogs hüten. Am Sonntag gastieren die Bulldogs in einer richtungsweisenden Partie beim HC Orli Znojmo.

In seiner Heimatstadt Vsetin genoss Miroslav Svoboda seine Ausbildung, ehe er in der Saison 2017/18 seine bislang beste Saison spielte. Mit dem HC Škoda Plzeň gewann er die Hauptrunde der tschechischen Extraliga, scheiterte im Halbfinale am späteren Meister aus Brünn. Nach dieser Leistung zitierte NHL-Klub Nashville Predators den Tschechen nach Nordamerika, wo er nach Trainings mit Nashville sowie dem AHL-Farmteam Milwaukee Admirals erst in der ECHL bei den Atlanta Gladiators zu Zug kam.

Im Oktober 2018 rückte Svoboda nach einer Verletzung von Pekka Rinne, dem Stamm-Keeper der Nashville Predators, in den NHL-Kader auf. Erst im Januar wechselte Svoboda, der in der vergangenen Saison sein Debüt in der tschechischen Nationalmannschaft gab, nach Finnland zu Tappare, wurde von dort an LeKi verliehen. Die Dornbirn Bulldogs konnten sich die Dienste des Torhüters für den Rest der Saison sichern. Diesmal ersetzt er den verletzten Rasmus Rinne.

Sein Debüt im Dress der Bulldogs wird Svoboda bereits am Sonntag im tschechischen Znaim geben. Die Vorarlberger kämpfen in der Qualification Round um einen Play-off-Platz in der Erste Bank Eishockey Liga.

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Bulldogs gewinnen Penalty-Krimi

Dornbirn gewinnt Westduell gegen Innsbruck
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 >  Foto: PSR/Blende47

Mit einem dramatischen Spektakel begann in der Qualification Round der erbitterte Kampf um ein Play-off-Ticket der Erste Bank Eishockey Liga im Dornbirner Messestadion. Die Vorarlberger zwangen im Westduell Kontrahent HC TWK Innsbruck „Die Haie“ im Penaltyschießen mit 4:3 in die Knie.

Selbstvertrauen soll für die Dornbirn Bulldogs in der Qualification Round zum Erfolg und einem Play-off-Ticket führen. Erleichterung machte sich bei den Vorarlbergern vor der Partie breit, denn auf der Torhüterposition standen Head Coach Dave MacQueen wieder das Duo Rasmus Rinne und Thomas Stroj zur Verfügung. Ersterer strahlte vom ersten Bully an Ruhe aus und vorne netzte sofort ein bestärkter Stefan Häußle (2.) ein. Der Neo-Nationalspieler bezwang HCI-Goalie Luka Gracnar wenig bedrängt aus kurzer Distanz. Obwohl die Hausherren zunächst das Spiel dominant diktierten, wurden die Innsbrucker Haie von Minute zu Minute gefährlicher und Gracnar lies sich im Startdrittel kein zweites Mal bezwingen.

O'Donnell holt Bonuspunkt

Nach dem ersten Seitenwechsel wurden die Fans im Messestadion bitter überrascht, als Rinne im DEC-Tor erneut angeschlagen für Back-Up Stroj Platz machen musste. Innsbruck roch Lunte und erzielte durch Andrew Clark (22.) und Ondrej Sedivy (23.) ihre ersten Treffer. Da auch Kevin Macierzynski (23.) unmittelbar nach dem Ausgleich den Puck flach in die Ecke setzte, retteten die Bulldogs in einer hektischen Phase vorerst das 2:2-Remis. Das Geschehen beruhigte sich und Stroj fand mit guten Aktionen in die Partie. Dornbirns neuster Trumpf, Alexander Picard (31.), brachte die Vorarlberger mit einer Direktabnahme nach Bully-Gewinn von Scott Timmins und Zuspiel von Kapitän Olivier Magnan vor dem dritten Drittel mit 3:2 in Führung.

Die Tiroler kamen auch nach dem zweiten Seitenwechsel explosiv aus der Kabine. Dornbirn konnte sich lediglich einer ersten Angriffswelle erfolgreich entgegenstemmen, ehe Mario Lamoureux (43.) den Puck zum 3:3 halbhoch in die lange Ecke schlenzte. Nachdem das Spiel zum dritten Mal ausgeglichen wurde, drängten die Gäste vehement auf die erstmalige Führung, die den Haien trotz guten Möglichkeiten in der regulären Spielzeit verwehrt blieb. Und auch die fünfminütige Overtime blieb vor 2.700 Fans torlos. Im entscheidenden Penaltyschießen um den Bonuspunkt mauserte sich Bulldogs-Topscorer Brendan O'Donnell zum Held, sicherte Dornbirn den 4:3-Erfolg.
 

Gänsehautstimmung im Messestadion

Die Entscheidung im Penaltyschießen noch einmal ungekürzt erleben.


Die kompletten Spiel-Highlights wie immer im Player der Erste Bank Eishockey Liga.

 

Erste Bank Eishockey Liga, Qualification Round, Dienstag 12.02.2019
Dornbirn Bulldogs – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 4:3 n.P. (1:0, 2:2, 0:1)
Messestadion Dornbirn, 2.690 Zuschauer
SR: NIKOLIC M., STOLC; Schauer, Sparer.

Tore:
1:0 Häußle (2.)
1:1 Clark (22.)
2:1 Macierzynski (23.)
2:2 Sedivy (23.)
3:2 Picard (31.)
3:3 Lamoureux (43.)
4:3 O'Donnell (65./PS)

Line-Up:
DEC: Rinne (20. Stroj) – Leduc, Magnan; McNeill, Connelly; Vallant, Pulli; Wolf – Trotter, Dupont, O'Donnell; Reid, Timmins, Picard; Parks, Häußle, Macierzynski; Neubauer, Pöschmann, Dominic Haberl.
HCI: Gracnar (Swette) – Lindner, Ross; Boivin, Guimond; Kudelka, Pedevilla – Sedivy, Clark, Yogan; Lammers, Spurgeon, Wachter; Lavoie, Lamoureux, Bär; Paulweber, Netik, Antonitsch.

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Westduell zum Auftakt

Bulldogs-Heimspiel am Dienstag
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Die letzten zwei Play-off-Tickets werden in der Qualification Round ausgespielt. Zum Auftakt dieser acht Spiele dauernden entscheidenden Phase gastiert am Dienstag der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ um 19:15 Uhr im Dornbirner Messestadion.

Nachdem der kroatische Liga-Teilnehmer KHL Medvescak Zagreb nicht an der Qualification Round mitspielen wird, duellieren sich 2018/19 nur fünf Mannschaften um die begehrten zwei Tickets für das Viertelfinale. Aufgrund des Grunddurchganges und den daraus erspielten Bonuspunkten führen noch vor der ersten Runde die Linzer (6 Punkte) und Znojmo (4 Punkte) die Tabelle an. Die Dornbirner (2 Punkte), Innsbrucker (1 Punkt) und die punktlosen Villacher haben das Heft jedoch noch selbst in der Hand.

Mit dem Westduell der Bulldogs gegen die Innsbrucker Haie steigt die erste Partie im Dornbirner Messestadion. Beide Mannschaften konnten zwei der bisherigen vier Saisonduelle gewinnen. 17 Tore schossen die Innsbrucker in den Derbys, den Bulldogs gelangen 14 Treffer.

Im Fokus
 

  • Die erfolgreichsten Offensivakteure der Tiroler waren in der ersten Phase des Grunddurchgangs Andrew Clarkund Andrew Yogan. Gegen die Bulldogs gelangen Clark drei Tore und fünf Vorlagen, Yogan netzte ebenfalls drei Mal ein und steuerte vier Assists bei.

  • Bei den Bulldogs stehen Keeper Rasmus Rinneund Stürmer Kevin Macierzynskikurz vor ihren Comebacks. Nach der turbulenten Torhütersituation soll wenn möglich schon am Dienstag endlich wieder Ruhe ins Dornbirner Gehäuse einkehren. Ob der Einsatz von Rinne möglich sein wird, entscheidet sich am Spieltag. Macierzynski, der nach Punkten-pro-Spiel seine beste Liga-Saison spielt, wird definitiv ins Line-Up zurückkehren und in der Offensive für Gefahr sorgen.

 

Dienstag, 12.02.2019, 19:15 Uhr
Erste Bank Eishockey Liga – Qualification Round
Dornbirn Bulldogs – HC TWK Innsbruck „Die Haie“
Dornbirner Messestadion
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Die Play-off-Anwärter im Auge

Die Analyse vor dem Start der Qualification Round
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 >  CDM/Manfred Gort

Mit Linz, Znaim, Dornbirn, Innsbruck und Villach kämpfen fünf Teams um die letzten zwei Play-off-Tickets der Erste Bank Eishockey Liga. Bulldogs Blog-Redakteur Manfred Gort hat die Anwärter vor dem Start der Qualification Round analysiert.

Was spricht gegen, was für...
 

...den EHC Liwest Black Wings Linz, 6 Bonuspunkte

-  Erstmals überhaupt seit Einführung dieses Modus müssen die Linzer in die "Hoffnungsrunde" um die letzten zwei Play-Off-Plätze. Diesen Stress sind die Stars der Stahlstädter nicht gewohnt, zudem sorgt der Spielplan für enormen Druck. Ist man am ersten Spieltag der Zwischenrunde noch spielfrei, muss man in der zweiten Runde gleich nach Villach, die sofort um ihre letzte Chance - quasi ums Überleben fighten werden. Da könnte das Polster von sechs Bonuspunkten gleich aufgebraucht sein.

+  Für die Linzer spricht natürlich der hochkarätige und breite Kader mit routinierten Cracks, die viel Erfahrung in "alles-oder-nichts-Spielen" mitbringen. Neben der bestens und doppelt besetzten Goalieposition können die Black Wings in der intensiven Meisterschaftsphase auch auf ein volles, vier Angriffslinien umfassendes Line-Up setzen. Auch die Special-Teams sind zu erwähnen, sie dürften den Unterschied ausmachen, zumal man im Penalty-Killing auf Platz eins und in der Powerplay-Statistik auf Platz drei der gesamten Liga steht. 

Prognose:
Nach dem geglückten Trainerwechsel zum NHL-erfahrenen Tom Rowe (ex-Head-Coach der Florida Panthers) wird die Qualifikationsrunde nur eine lästige Zwischenstation für die Besseres gewohnten Linzer sein.

Punkte-Hochrechnung (nach Grunddurchgangsergebnissen): 21 Punkte

   

...den HC Orli Znojmo, 4 Bonuspunkte

-  Die Znaimer Adler zählten im Grunddurchgang nie zu den Top 6, suchten jedoch stets den Anschluss. Aufgrund eines katastrophalen Saisonstarts war das aber keine Überraschung, ab November lief es viel besser. Als es schon gut für die obere Tabellenhälfte ausschaute, kam es wieder zu einer wechselhaften Performance des Teams. Der achte Platz und vier Bonuspunkte konnten erst im letzten Abdruck gesichert werden. Die Special-Teams sprechen überhaupt nicht für die Südmähren, zumal man das schlechteste Powerplay der Liga ausweist und das drittschlechteste Penaltykilling. Der Gegentorschnitt ist heuer eindeutig zu hoch beim Team von Miroslav Frycer.

+  Für die Adler spricht - typisch für ein tschechisches Teams - ihr gutes Skateing und damit das hohe Tempo. Bei der Torproduktion kann man mit den besten Teams der Liga mithalten, vier Angriffsreihen sorgen für viel Bewegung. Auch die Auslosung bringt auf dem Papier einen "einfachen" Start für die Znaimer, mit zwei Heimatspielen in der ersten Woche, die zum sofortigen Punktesammeln und Ausbauen des Punktekontos einladen.

Prognose: Znjomo wird sich einen harten Fight um den letzten Play-Off-Platz mit Dornbirn und Innsbruck liefern. Am Ende geben Kleinigkeiten und Tagesformen den Ausschlag.

Punkte-Hochrechnung (nach Grunddurchgangsergebnissen): 16 Punkte

   

...die Dornbirn Bulldogs, 2 Bonuspunkte

-  Bei den Bulldogs gab es heuer ein ordentliches Auf- und Ab. Einem durchwachsenen Saisonstart mit langer Negativserie folgte nach der "Nachverpflichtung" von Spielmacher Brock Trotter und Liga-Torschützenkönig Brendan O'Donnell eine fulminante Aufholjagd, die jedoch gegen Ende der ersten Phase des Grunddurchgangs jäh durch zahlreiche Verletzungen gestoppt wurde. Die Kadertiefe konnte mit Kooperationsspielern aus dem System Dornbirn-Bregenzerwald gehalten werden. Nicht zu ersetzen ist der Marathon-Mann Rasmus Rinne im Gehäuse der Bulldogs. Von seiner Genesung wird es wohl am meisten abhängen, ob den Bulldogs ein neuerlicher Play-Off-Einzug gelingt.

+  Die erwähnten Topspieler Brock Trotter und Brendan O'Donnell sind das Maß aller Dinge in Dornbirn's Offensive. Sehnlichst erwartet wird im Line-Up auch die Rückkehr der verletzten Kevin Macierzynski und Radek Cip. Bei einem vollen Line-Up wären die Bulldogs wieder breiter aufgestellt für die entscheidende Phase.

Prognose: Viel hängt bei den Bulldogs von der Rückkehr der fitten Spieler - allen voran Keeper Rinne - ab. Sind alle an Bord, dürften die Vorarlberger nicht aufzuhalten sein und mit ihrer Kampfkraft das nötige Glück in den entscheidenen Spielen zu ihren Gunsten erzwingen.

Punkte-Hochrechnung (nach Grunddurchgangsergebnissen): 17 Punkte

   

...den HC TWK Innsbruck "Die Haie", 1 Bonuspunkt

-  Nachdem die Tiroler in den letzten zwei Jahren den Einzug in die Play offs souverän geschafft hatten, schaut es heuer nicht so gut aus. Und das, obwohl der Stamm der Importspieler gehalten werden konnte. Einzig in der Tiefe des Kaders gibt es Mängel, nachdem der eine oder andere gestandene Tiroler Eigenbauspieler abhanden gekommen ist. Trainer Rob Pallin, der seine dritte Saison in Innsbruck bestreitet, war meist gezwungen mit antiquiertem Drei-Linien-Spiel zu agieren. Nicht zuletzt darum mussten die wenigen Leistungsträger oft an und über ihre (physischen) Grenzen gehen. Zudem ist man heuer bei den Haien auf der Goalieposition nicht top besetzt, was dem offensiven Spielspiel - oft wird ohne Rückversicherung gestürmt - auch noch eine zusätzliche Unsicherheit verleiht.

+  Nichtsdestotrotz weisen die Tiroler eine starke, durchschlagkräftige Offensivpower aus, die jedes Team in der Erste Bank Eishockey Liga in Bedrängnis bringen kann. Gelingt den Tirolern ein guter Auftakt in der Qualifikationsrunde ist wieder viel möglich. 

Prognose: Die Innsbrucker Haie werden bis zum Schluss um den Play-Off-Einzug mitfighten und erst an den letzten zwei Spieltagen (gegen Dornbirn und in Znaim) den Play-Off-Einzug fixieren oder knapp verpassen. Die Tagesform wird entscheiden.

Punkte-Hochrechnung (nach Grunddurchgangsergebnissen): 16 Punkte

   

...den Panaceo EC VSV, 0 Bonuspunkte

-  Für Villach gab es die fast schon zu erwartende schwere Saison. Die mit nur acht Imports ins Rennen gestarteten Kärntner, wurden zudem durch Verletzungen und wenig Kadertiefe eingeschränkt. Darunter litt natürlich die Torproduktion und schlussendlich das Punktekonto.

+  Der VSV blieb zuletzt seiner Linie nicht mehr ganz treu und verpflichtete für die entscheidenden Spiele einen schwedischen Stürmer. Das Team überzeugt mit toller Moral und großer Kampfkraft. Nicht zuletzt diese Kampfkraft könnte in den nur acht Spielen dauerenden Qualification Round ein großer Trumpf sein. Die VSV-Cracks um Routinier Niki Petrik könnten gerade damit ihre Chance nützen, dass ihnen keine Chance mehr auf den Play-Off-Einzug eingeräumt wird. 

Prognose: Bei den Villach Adlern hängt alles vom Start ab. Kann man in der ersten Woche auswärts in Znaim und zuhause gegen Topfavorit Linz punkten oder gar siegen, ist noch viel möglich. Ansonsten ist das Rennen um die Post-Season für die Kärntner schnell vorbei.

Punkte-Hochrechnung (nach Grunddurchgangsergebnissen): 5 Punkte

   

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"Allen Spielern Spaß gemacht"

Bulldogs beim "Emser Eishockey Kracher"
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 >  BulldogsTV

Die Dornbirn Bulldogs waren zu Gast beim SC Hohenems und spielten beim "Emser Eishockey Kracher" unter freiem Himmel. Am Dienstag beginnen für die Vorarlberger die #TageDerEntscheidung um den Play off-Einzug in der Erste Bank Eishockey Liga.

Das spielfreie Wochenende unmittelbar vor der Qualification Round nutzten die Bulldogs für ein bisschen Freiluft-Eishockey. Bei Drei-gegen-Drei duellierten sich Scott Timmins und Co. mit dem SC Hohenems.


Assistant Coach Rick Nasheim spricht im Interview die Wichtigkeit einer guten Infrastruktur in Vorarlberg an.

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Fahrplan in Richtung Play offs

Termin-Überblick der Qualification Round
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 >  Foto: DEC/Blende47

Mit zwei Bonuspunkten ausgerüstet nehmen die Dornbirn Bulldogs in der Qualification Round Anlauf auf eine Play-off-Teilnahme in der Erste Bank Eishockey Liga. Die Termine für die kommenden acht Spiele stehen fest.


Dienstag, 12. Februar 2019
Dornbirn Bulldogs vs. HC TWK Innsbruck "Die Haie"

Sonntag, 17. Februar 2019
HC Orli Znojmo vs. Dornbirn Bulldogs

Freitag, 22. Februar 2019
Dornbirn Bulldogs vs. EHC Liwest Black Wings Linz

Sonntag, 24. Februar 2019
EC Panaceo VSV vs. Dornbirn Bulldogs

Freitag, 01. März 2019
Dornbirn Bulldogs vs. EC Panaceo VSV

Sonntag, 03. März 2019
EHC Liwest Black Wings Linz vs. Dornbirn Bulldogs

Dienstag, 05. März 2019
Dornbirn Bulldogs vs. HC Orli Znojmo

Freitag, 08. März 2019
HC TWK Innsbruck "Die Haie" vs. Dornbirn Bulldogs

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Graz gewinnt in der Overtime

Dornbirn startet mit zwei Bonuspunkten
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 >  Foto: DEC/Blende47

In der letzten Runde der ersten Phase in der Erste Bank Eishockey Liga setzten sich die Moser Medical Graz 99ers bei den Dornbirn Bulldogs in einem hoch dramatischen Spiel erst in der Verlängerung mit 6:5 durch und sicherten sich damit den ersten Platz und die Teilnahme an der Champions Hockey League.

Den finalen Showdown um Platz 1 für Graz beziehungsweise um Platz 8 für Dornbirn gab es Sonntag im Messestadion. Sieben Auswärtssiege in Folge feierte das beste Auswärtsteam der Liga aus der Steiermark zuletzt. Dass die Gäste auch in der Powerplaystatistik vorne liegen, zeigten sie gleich beim ersten Überzahlspiel. Matt Caito (5./pp1) versenkte die Scheibe im Nachschuss zum 0:1, wobei der treffsicherste Verteidiger seinen 17. Saisontreffer erzielte! Von den Vorarlbergern war im Startdrittel nicht viel zu sehen, da sie gegen die danach weiterhin anstürmenden Gäste hauptsächlich mit Defensivaufgaben beschäftigt waren. Wie ausgewechselt kamen die Bulldogs aus der Kabine. Zunächst konnten sie ihr erstes Powerplay ebenfalls nützen - Jerome Leduc (25./pp1) traf mit einem Gewaltschuss zum Ausgleich – kurz darauf setzte Scott Timmins (27.) den Puck ins Kreuzeck zum 2:1. Zu diesem Zeitpunkt fiel Graz auf den zweiten Tabellenplatz zurück, Dornbirn stand auf Acht.

Offener Schlagabtausch

Spätestens jetzt entwickelte sich ein offener, intensiver Schlagabtausch. Beim nächsten Überzahlspiel risikierten die Bulldogs zu viel und mussten einen Shorthander durch Curtis Hamilton (31./sh) hinnehmen. Brodie Dupont (35.) brachte seine Farben mit einem Breakaway zwar wieder mit 3:2 in Front, doch Karl Johansson (36.) schlug postwendend wieder für die Grazer zurück. Im dramatischen Schlussabschnitt gingen zunächst die spielstarken 99ers durch Zintis Zusevis (43.) und Colton Yellow Horn (48.) neuerlich in Führung und holten die Tabellenführung zurück. Die kampfstarken Bulldogs gaben aber nicht auf, Alexandre Picard (52.) und wieder Timmins (53.) sorgten innerhalb von 71 Sekunden für den 5:5-Ausgleich und Hochspannung in den Schlussminuten. Die Verlängerung musste entscheiden, beide Teams benötigten unbedingt zwei Punkte. In die Overtime starteten die Dornbirner in doppelter Unterzahl und es kam, wie es kommen musste, Graz gewann durch einen Treffer des zweifachen Stanley-Cup-SiegerDwight King.
 

Erste Bank Eishockey Liga, 44. Runde, Sonntag 03.02.2019
Dornbirn Bulldogs – Moser Medical Graz 99ers 5:6 n.V. (0:1, 3:2, 2:2)
Messestadion Dornbirn, 1.950 Zuschauer
SR: Smetana, Sternat; Kontschieder, Nothegger;

Tore:
0:1 Caito (5./pp1)
1:1 Leduc (25./pp1
2:1 Timmins (27.)
2:2 Hamilton (31./sh)
3:2 Dupont (35.)
3:3 Johansson (36.)
3:4 Zusevics (43.)
3:5 Yellow Horn (48.)
4:5 Picard (52.)
5:5 Timmins (53.)
5:6 King (61.)

Line-Up:
DEC: Aho – Connelly, McNeill; Leduc, Magnan; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Reid, Timmins, Picard; Trotter, Dupont, O’Donnell; Parks, Häußle, Neubauer; Fässler, Pöschmann, Schwinger; Lucas Haberl;
G99: Rahm – Caito, Setzinger; Weihager, Johansson; Jakobsson – Zusevics, Garbowsky, Hamilton; Grafenthin, Oleksuk, Oberkofler; Loney, Yellow Horn, King; Natter, Moderer, Kainz;

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Spannende Entscheidungen am Sonntag

Bulldogs-Heimspiel wird zum "doppelten" Endspiel
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 >  cd mediateam Est. (MG)

Ein hochspannender letzter Spieltag in Phase 1 des Grunddurchgangs steht am Sonntag im Dornbirner Messestadion an. Gespielt wird sowohl um Platz 1 und die Teilnahme an der Champions Legaue sowie um Bonuspunkte für die Qualification Round.

Die Ausgangslage: 
Es ist davon auszugehen, dass Konkurrent HC Orli Znojmo sein letztes Spiel bei KHL Medvescak Zagreb gewinnt und damit auf 62 Punkte in der Endtabelle kommen wird.

Variante 1:
Dornbirn gewinnt gegen Graz = 8. Platz ist fix

Das heißt, Dornbirn (dzt. 61 Punkte) benötigt einen Sieg (egal ob nach 60 Minuten oder in der Verlängerung), um den 8. Platz zu verteidigen. Dieser würde für die Qualification Round, in der die letzten zwei Play-off-Plätze ausgespielt werden, 4 Bonuspunkte und den Start mit einem Heimspiel bedeuten. 

Ein Sieg gegen Graz wird aber schwer. Die 99ers werden nach dem Sieg in Wien vom Freitag und der Übernahme der Tabellenführung etwas dagegen haben und wollen unbedingt das erste Mal in die Champions Hockey League einziehen. Mit einem Sieg in Dornbirn (mind. 2 Punkte) wäre die Teilnahme und der 1. Rang fix, egal ob Wien in Innsbruck gewinnt.

Variante 2:
Dornbirn macht 1 Punkt (Graz gewinnt in Verlängerung)

Wenn die Bulldogs 1 Punkt machen, dann wird’s kompliziert. Dann zählen die direkten Begegnungen zwischen Dornbirn, Znojmo und Innsbruck und da schaut es für die Vorarlberger nicht gut aus. Gewinnen gleichzeitig Znojmo und Innsbruck würden alle drei Teams 62 Punkte erreichen. Eine eigene „Untertabelle“ würde dann folgenden Endstand auswerfen: 8. Znojmo, 9. Innsbruck, 10. Dornbirn. Kommen nur Znojmo und der DEC auf 62 Punkte, wäre Znojmo 8., Dornbirn 9. und Innsbruck 10.

Variante 3:
Dornbirn verliert gegen Graz

Dann ist der 8. Platz ziemlich sicher weg (8. Znojmo) und auch der 9. Platz ginge an Innsbruck, wenn die Tiroler gegen die Capitals gewinnen (mind. 2 Punkte). Nur bei einer Niederlage von Rivale Innsbruck würden die Bulldgos den 9. Rang holen, zumindest 2 Bonuspunkte retten, und mit einem Heimspiel in die Qualification Round (beginnt am Dienstag, den 12. Feb.) starten.

Bulldogs-Heimspiel


Erste Bank Eishockey Liga – Sonntag, 03.02.2019
Dornbirn Bulldogs – Moser Medical Graz99ers
Dornbirner Messestadion, 17:30 Uhr
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Bulldogs holen beim VSV einen Punkt

Villach zwingt Dornbirn in die Knie
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 >  Foto: ©PSR/Mitterberger

Das vierte Aufeinandertreffen der Dornbirn Bulldogs und dem EC Panaceo VSV der laufenden Erste Bank Eishockey Liga-Saison wurde erst in der Overtime entschieden. Erstmalig in dieser Saison gewannen die Villacher, mit 3:2 nach Verlängerung.

Spätestens in Minute elf waren sowohl die 2.173 Fans auf den Rängen der Villacher Stadthalle als auch die Cracks auf dem Eis wachgerüttelt. Dornbirns Verteidiger Juuso Pulli fuhr einen Konter und hämmerte die Scheibe wuchtig an die Querlatte, dass diese nur so klingelte. Kurz darauf gingen die Vorarlberger in Führung. Neuzugang Alexandre Picard fand mit einem sehenswerten Pass aus der Drehung den im Slot postierten Brodie Reid (12.), der den 1:0-Führungstreffer erzielte. Noch im ersten Drittel schlugen die Villacher Adler zurück. Stefan Bacher (15.) bezwang Aushilfsgoalie Juhana Aho im DEC-Kasten. Der mit einem Zwei-Spiele-Vertrag ausgestattete Finne hatte bei einem Schlagschuss in die rechte obere Ecke das Nachsehen.

Brodie Reid hatte nach 30 Spielsekunden im Mittelabschnitt erneut die Führung auf dem Schläger. Allein auf weiter Flur scheiterte er jedoch am Kanadier Dan Bakala im Villacher Gehäuse. Im weiteren Spielverlauf kamen dann die Hausherren der Führung immer näher. Blaine Down scheiterte in Minute 24 unbedrängt an Dornbirn-Keeper Aho. Zehn Minuten später setzte sich Down erneut in Szene, diesmal scheiterte er mit seinem Schuss an der linken Stange.

Remis nach 60 Minuten

Mit dem Spielstand von 1:1 wurde ein letztes Mal die Seiten gewechselt. In der 49. Spielminute erzielte Alexander Lahoda (49.) mit einem Break-Away den 2:1-Führungstreffer. Der 22-jährige Villacher blieb vor Aho cool und drehte mit seinem dritten Liga-Treffer die Partie zu Gunsten der Adler. Der Liga-Toptorschütze Brendan O’Donnell (53.) glich kurz darauf mit einem Schuss aus dem Slot die Partie wieder aus. Der Assist kam dabei von Brock Trotter. Vier Minuten vor Schluss ertönte zum dritten Mal Edelmetall. DEC-Verteidiger McNeill traf von der Blauen nur die Stange. Da sonst in regulärer Spielzeit nichts mehr passierte, ging die Partie in die Verlängerung. Oliver Magnan musste in dieser aufgrund eines Crosschecks in die Kühlbox, der VSV nutzte die Überzahl eiskalt. Brandon Alderson (63./pp1) sicherte den Villacher den Zusatzpunkt.

 

Erste Bank Eishockey Liga, Freitag 01.02.2019
EC Panaceo VSV – Dornbirn Bulldogs 3:2 n.V. (1:1, 0:0, 1:1)
Stadthalle Villach, 2.173 Zuschauer
SR: PIRAGIC, STERNAT, Nedeljkovic, Zgonc

Tore:
0:1 Reid (12.)
1:1 Bacher (15.)
2:1 Lahoda (49.)
2:2 O‘Donnell (53.)
3:2 Alderson (63./pp1)

Strafen:
VSV: 2 min.
DEC: 8 min.

Line-Up:
VSV: Bakala (Schluderbacher) – DeSantis, Sauve; Schlacher, Bacher; Stückler, Wolf Bern – Brunner, Down, Pollastrone; Alderson, Sharp, Kromp; Lanzinger, Maxa, Petrik Niki; Lahoda, Wohlfahrt
DEC: Aho (Beck) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeill; Vallant, Pulli; Wolf Raphael – Trotter, Dupont, O’Donnell; Reid, Timmins, Picard; Parks, Häußle, Neubauer; Haberl Lucas, Pöschmann, Schwinger.

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Showdown um Bonuspunkte

Bulldogs-Heimspiel am Sonntag
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 >  Foto: DEC/Blende47

Am Freitag gastieren die Dornbirn Bulldogs beim EC Panaceo VSV, bevor am Sonntag im Bulldogs-Heimspiel gegen die Moser Medical Graz99ers vor eigenem Publikum um die Bonuspunkte gekämpft wird. Auf der Torhüterposition bekommen die Vorarlberger Verstärkung.

Die Auswärtsniederlage gegen die Black Wings und die Heimschlappe gegen die spusu Vienna Capitals beendeten den Traum der Top-6 für die Dornbirn Bulldogs, auch der siebte Platz ist nicht mehr in Reichweite. Im Endspurt der ersten Phase des Grunddurchgangs stehen für das Team von Head Coach Dave MacQueen wichtige Bonuspunkte auf dem Spiel. Von unten üben nämlich Innsbruck und Znaim mächtigen Druck auf die Bulldogs, die noch auf den zehnten Rang abrutschen können, aus.

Der EC Panaceo VSV darf somit am Freitag kein Stolperstein für die Bulldogs darstellen. Zuletzt verloren die Villacher sechs Partien am Stück. Das letzte Heimspiel gewannen die Kärntner Adler am 26.12. vergangenen Jahres, damals gegen eine bereits angeschlagene Mannschaft aus Zagreb.

Einen fabelhaften Grunddurchgang spielen derweil die Moser Medical Graz99ers. In der Saison 2017/18 verpassten die Steirer noch als letzter der Qualification Round glasklar die Play offs, heuer kämpfen sie in den letzten zwei Spieltagen um die Tabellenführung. Am Freitag duellieren sich die Grazer mit dem Spitzenreiter Wien, der derzeit mit zwei Punkten in Vorsprung liegt. Somit ist auch für die 99ers jeder im Endspurt erspielte Punkt von enormer Wichtigkeit.

Im Fokus

  • Vom finnischen Klub Mikkelin Jukurit bekommen die Bulldogs Unterstützung auf der Torhüterposition. Für zwei Spiele können die Vorarlberger im Tor auf Leihgabe Juhana Aho zurückgreifen.
  • Erstaunlicherweise ist der Topscorer der Villacher kein Stürmer sondern ein Verteidiger. Der mit beinahe 500 Ligaspielen durchaus bekannte Jamie Fraser führt die interne Rangliste mit 34 Scorerpunkten an (11G/23A).
  • Ein Blick auf die Kufen der Grazer Powerplay-Unit lohnt sich alle Mal. Über den Grunddurchgang hinweg sind die 99ers die gefährlichste aller Mannschaften. 26,2% aller Gelegenheiten nutzen die Steirer eiskalt aus.

 

Facts:

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Freitag, 01.02.2019, 19:15 Uhr
EC Panaceo VSV – Dornbirn Bulldogs
Stadthalle Villach

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Sonntag, 03.02.2019, 17:30 Uhr
Dornbirn Bulldogs – Moser Medical Graz99ers
Dornbirner Messestadion

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Qualification Round ohne Zagreb

Liga hielt Generalversammlung ab
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 >  Erste Bank Eishockey Liga

Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger zu folgenden Themen:

  • Anpassung des Punktesystems
  • Zagreb nicht in der Qualification Round
  • Status VEU Feldkirch 


Am Montag fand die ordentliche Generalversammlung der Erste Bank Eishockey Liga, bei der alle zwölf Vereine anwesend waren, in Salzburg statt. Dabei wurde unter anderem eine Anpassung des Punktesystems beschlossen.

Neben den formalen Agendapunkten wurde am Montag auch die Anpassung des Punktesystems beschlossen. Mit der Saison 2019/20 dürfen pro Verein maximal 44 Punkte für Transferkartenspieler verwendet werden. Das alternative Punktesystem kommt auch nationalen Spielern entgegen, die in die Alterskategorie U25 wechseln. „Die Vereine haben sich bereiterklärt, innerhalb der bestehenden Punkteregelung Ergänzungen vorzunehmen, die eine Reduktion der möglichen Transferkartenplätze mit sich bringt. Dies beinhaltet auch eine Neuberechnung der Punkte für Spieler, die aus der U24-Förderung herausfallen. Das entspricht den Punkten, die wir mit dem Österreichischen Eishockeyverband besprochen haben, wo das Hauptziel ist, bestmögliche Rahmenbedingung für junge nationale Spieler zu schaffen,“ erklärt Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger.

Zagreb spielt nicht in der Qualification Round

In der laufenden Saison wird Medvescak Zagreb die verbleibenden drei Spiele der ersten Phase des Grunddurchgangs bestreiten, aus sportlichen Gründen aber nicht mehr an der Qualification Round teilnehmen. „Diese Entscheidung ist aufgrund mehrerer Faktoren zustande gekommen. Auf der einen Seite steht der Dom Sportova in der zweiten Hälfte der Qualification Round nicht zur Verfügung, was die Planung noch weiter erschwert hätte. Und natürlich ist die sportliche Situation zuletzt nicht das gewesen, was wir von Zagreb kennen. Es wurde auf eine faire Art diskutiert und beschlossen, dass es für alle Beteiligten besser ist, wenn Zagreb nicht an der Qualification Round teilnimmt,“ so Feichtinger.

Zeitnahes Treffen in Feldkirch

Nach der fristgerechten Interessensbekundung der VEU Feldkirch für die Aufnahme in die Erste Bank Eishockey Liga wird es Besichtigung und Prüfungen der Infrastruktur geben. „Nachdem Feldkirch Interesse an einer Liga-Teilnahme bekundet hat, wurden die Aufnahmebedingungen übermittelt. Bevor nächste Schritte gegangen werden können, geht es darum die Halle zu checken, das wird zeitnah erfolgen. Es ergeht ein Bericht sowohl an das Liga-Präsidium als auch an die Vereine und dann werden Entscheidungen getroffen,“ fasst der Liga-Geschäftsführer die Vorgehensweise zusammen.

Playoff-Pick live auf Sky

Der Live-Pick findet wieder direkt im Anschluss an das letzte Livespiel der Pick Round bzw. Qualification Round beim TV-Partner Sky statt. Dabei wählen die drei bestplatzierten Mannschaften nach der letzten Phase des Grunddurchgangs ihren Viertelfinal-Gegner aus. 

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Caps behaupten Tabellenführung

Dornbirn unterliegt Wien klar
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 >  Foto: PSR/Blende47

Wieder in die Erfolgsspur fanden die  spusu Vienna Capitals mit einem 9:2-Kantersieg bei den Dornbirn Bulldogs und verteidigten damit souverän ihren Platz an der Spitze der Erste Bank Eishockey Liga.

Nichts zu verschenken hatte der Tabellenführer aus Wien im Kampf um den fixen Startplatz in der Champions Hockey League, der beim Sieg des Grunddurchganges in der Erste Bank Eishockey Liga winkt. Bei den Bulldogs präsentierten sich Stürmer Alexandre Picard und Joni Myllykoski im Tor für den verletzten Rinne erstmals dem Heimpubilikum. Und die Caps ließen dem neuen Goalie keine Eingewöhnungszeit. Benjamin Nißner (2.) und Andi Nödl (3.) sorgten jeweils nach Vorarbeit von Peter Schneider gleich zu Beginn für einen Doppelpack der Hauptstädter. Nur zwei weitere Minuten später stand ein 0:3 auf der Anzeigetafel, Tessier (5.) konnte abstauben. Es schien sich ein „Trainingsspiel“ anzubahnen, zumal auch Peter Schneider (19./pp1) noch kurz vor der ersten Pausensirene von der blauen Linie zum 0:4 traf. 

Topscorer Schneider mit Triplepack

Ins zweite Drittel startete der DEC mit Thomas Stroj im Tor, der durch das weiterhin druckvolle Spiel der Gäste gleich mehrfach geprüft wurde. Die Hausherren taten sich weiterhin schwer, fanden nicht ins Spiel. Das einzige Erfolgserlebnis für die Bulldogs war ein Überzahltor von Brock Trotter (30./pp1) nach genialem Zuspiel von Scott Timmins. Die Wiener beherrschten weiterhin souverän das Geschehen und bauten die Führung durch Sondre Olden (34.) und Capitals-Topscorer Peter Schneider (37.) aus. Auch im Schlussabschnitt war die Gegenwehr der Dornbirner bescheiden. Zu allem Überfluss scheinen dem DEC auch noch die Torhüter „auszugehen“. Als Back-Up Stroj verletzt ausschied musste wieder Myllykoski den DEC-Kasten hüten. Eine Resultatskosmetik von Lokalmatador Stefan Häußle (48./pp1) wurde von den Caps mit weiteren Treffern durch Olden (54.), DeSousa (55.) und Schneider (57.) beantwortet.


Erste Bank Eishockey Liga, 42. Runde, Sonntag 27.01.2019
Dornbirn Bulldogs – spusu Vienna Capitals 2:9 (0:4, 1:2, 1:3)
Messestadion Dornbirn, 2.180 Zuschauer
SR: Bauer, Stolc; Leermakers, Schauer;

Tore:
0:1 Nißner (2.)
0:2 Nödl. (3.)
0:3 Tessier (5.)
0:4 Schneider (19./pp1)
1:4 Trotter (30./pp1)
1:5 Olden (34.)
1:6 Schneider (37.)
2:6 Häußle (48.)
2:7 Olden (52.)
2:8 DeSousa (55.)
2:9 Schneider (57.)

Line-Up:
DEC: Myllykoski (21. Stroj /46. Myllykoski) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeil; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Trotter, Dupont, O’Donnell; Reid, Timmins, Picard; Neubauer, Häußle, Parks; Fässler, Pöschmann, Schwinger;
VIC: Starkbaum – Matt Clark, Wall; Dorion, Fischer; Mullen, Peter; Birnbaum – Olden, Vause, DeSousa; Tessier, Holzapfel, Wukovits; Schneider, Nissner, Nödl; Hartl, Großlercher, Romig;

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Sensation blieb aus

Dornbirn unterliegt Linz
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 >  Foto: PSR/Hannes Draxler

Im richtungsweisenden Spiel um einen Top-6-Platz in der Erste Bank Eishockey Liga unterlagen die Dornbirn Bulldogs auswärts beim EHC Liwest Black Wings Linz mit 1:4. Vor der Zwischenrunde bleiben noch drei wichtige Spiele, am Sonntag empfangen die Vorarlberger Tabellenführer Wien im Messestadion.

Neuzugang Alexandre Picard feierte bereits beim Gastspiel in der Stahlstadt sein Debüt im Dress der Dornbirn Bulldogs. Im wichtigen Duell um die direkte Play-off-Qualifikation nahm jedoch Hausherr EHC Liwest Black Wings Linz vom ersten Bully an das Zepter in die Hand. Rick Schofield (7./pp1) verwandelte im Powerplay einen Alleingang zur Führung, ehe Brian Lebler (16.) noch im ersten Drittel nachsetzte. Ähnlich zeigte sich die Situation auch noch dem ersten Seitenwechsel. Linz bestimmte das Geschehen, Dornbirn stemmte vorerst noch ohne Torerfolg dagegen.

Bulldogs ohne Lohn

Nach vereinzelten jedoch versprechenden Aktionen der Vorarlberger netzten erneut die Linzer ein. Nach einem zähen Powerplay versenkte Michael Davies (28./pp1) schlussendlich die Hartgummischeibe an Thomas Stroj vorbei zur 3:0-Führung. Neuling Picard versuchte sich mit seinem Mitspielern vertraut zu machen und leitete den Angriff zum ersten Bulldogs-Treffer ein. Kapitän Olivier Magnan (36.) knallte den Puck von der Blauen Linie direkt ins Kreuzeck. Im Schlussdrittel sorgte Schofield (53.), der sich den Puck erkämpfte und von der Seite die lange Ecke trag, mit dem 4:1 für den Endstand der Partie. Trotz permanenter Rücklage kämpften die MacQueen-Schützlinge um wichtige Punkte.  Am Ende gingen Magnan und Co. jedoch leer aus, und auch die beeindruckende Punkteserie von 13 Spielen endete für Topscorer Brendan O’Donnell in Linz.


Erste Bank Eishockey Liga, Freitag 25.01.2019
EHC LIWEST Black Wings Linz – Dornbirn Bulldogs 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)
Keine Sorgen Eisarena, 4770 Zuschauer
SR: SIEGEL, SMETANA, Gatol, Seewald

Tore:
1:0 Schofiled (7./pp1)
2:0 Lebler (16.)
3:0 Davies (28./pp1)
3:1 Magnan (36.)
4:1 Schofield (53.)

Strafen:
EHL: 10 min.
DEC: 10 min.

Line-Up:
EHL: Ouzas (Kickert) – Carle, Brocklehurst; D’Aversa, Kragl; Rutkowski, Kapstad; Matzka, Rosenberger – Umicevic, Schofield, Lebler; DaSilva, Locke, Davies; Gaffal, Kearns, Kristler; Woger, Brucker, Ober.
DEC: Stroj (Beck) –Leduc, Magnan; Connelly, McNeill; Vallant, Pulli; Wolf – Trotter, Dupont, O’Donnell; Reid, Timmins, Picard; Parks, Häußle, Neubauer; Zwerger, Pöschmann, Haberl Dominic.

 

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Auf Verletzung reagiert

Bulldogs holen zusätzlichen Torhüter
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 >  Foto: PSR/Blende47

Die Dornbirn Bulldogs reagieren auf die Verletzung von Stammtorhüter Rasmus Rinne und holen bis auf weiteres Joni Myllykoski an Bord. „Wir müssen sicherstellen, dass uns für die Teams in der Erste Bank Eishockey Liga und der Alps Hockey League genügend Torleute zur Verfügung stehen“, erklärt Manager Alexander Kutzer. Neben Rinne stehen auch Karlo Skec verletzungsbedingt und Jonas Wohlgenannt (Bundesheer) zur Zeit nicht zur Verfügung. Am Freitag in Linz werden Thomas Stroj und Felix Beck im Line-Up der Bulldogs stehen.

Richtungsweisende Spiele

Bulldogs-Heimspiel am Sonntag
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 >  Foto: PSR/Blende47

Ausfall von Rinne bestätigt! Am Freitag treffen die Dornbirn Bulldogs auswärts auf den EHC LIWEST Black Wings Linz, TV-Partner Sky überträgt auch ohne Abo mit dem Tagesticket live. Nach dem wegweisenden Duell gegen den Tabellennachbarn treffen die Vorarlberger am Sonntag im servushockeynight.com-Livespiel zu Hause auf Tabellenführer spusu Vienna Capitals.

Lange ärgern dürfen sich die Dornbirn Bulldogs über das verlorene Heimspiel gegen Fehérvár AV19 keinesfalls. Am Freitag könnten die Bulldogs mit einem Sieg nach 60 Minuten punktemäßig mit Tabellennachbar Linz gleichziehen. Verliert Fehérvár zeitgleich gegen die Graz99ers wären sowohl die Vorarlberger als auch die Oberösterreicher mit nur einem Punkt Rückstand den sechstplatzierten Ungarn dicht auf den Fersen.

Die Black Wings Linz befinden sich derzeit auf dem siebten Tabellenplatz und sind mit dem Saisonverlauf alles andere als zufrieden. Kurzer Hand wurde Troy Ward als Headcoach der Stahlstädter entlassen, der 62-jährige US-Amerikaner Tom Rowe übernahm seinen Posten. Rowe bringt eine Menge an NHL-Erfahrung als Spieler, Scout, Coach und Manager mit nach Linz. Mit Siegen gegen den HCI und gegen den VSV feierte der Ex-Coach von Thomas Vanek (2016/17 bei den Florida Panthers) einen starken Einstand.

Das Maß aller Dinge in der Erste Bank Eishockey Liga sind derzeit die spusu Vienna Capitals. Als einziges Team der Liga gingen die Wiener im Kalenderjahr 2019 noch nie ohne Punkte vom Eis, mit 81 Zählern aus 40 Partien stehen die Hauptstädter an der Tabellenspitze. Vor dem Duell mit den Bulldogs spielen die Capitals noch auswärts in Bozen.

Im Fokus

  • Fraglich ist derzeit ob der zweifacher Spengler Cup-Sieger Alexandre Picard am Wochenende sein Liga-Debüt feiern kann. Ob der DEC-Neuzugang zum Einsatz kommen kann wird sich erst kurz vor Spielbeginn zeigen.
  • Definitiv klar ist jedoch, dass Torhüter Rasmus Rinne nach dem verletzungsbedingten Aus gegen Fehérvár den Trip nach Linz nicht mitmachen kann.

 

Facts:
Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Freitag, 25.01.2019, 19:15 Uhr
EHC LIWEST Black Wings Linz – Dornbirn Bulldogs
Keine Sorgen Eisarena

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Sonntag, 27.01.2019, 17:30 Uhr
Dornbirn Bulldogs – spusu Vienna Capitals
Dornbirner Messestadion

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Schneesturm hielt Neuzugang zurück

Bulldogs verpflichten Alexandre Picard
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 >  Foto: PSR/Blende47

Mit Alexandre Picard verpflichten die Dornbirn Bulldogs einen zusätzlichen Stürmer. Der erfahrende Angreifer hätte bereits am Montag eintreffen können.

„Seine Erfahrung, in Europa auf hohem Niveau und der großen Eisfläche gespielt zu haben, ist für ihn ein Bonus, obwohl das in unseren Überlegungen keine große Rolle gespielt hat“, erklärt Bulldogs Head Coach Dave MacQueen. „In dieser Zeit des Jahres musst du in erster Linie einen Charakter suchen, der in deine Mannschaft passt“, so der Langzeittrainer der Vorarlberger weiter. Nach einem Kurzengagement (4 Spiele) zu Saisonbeginn in Chinas KHL-Standort Kunlun Red Star hielt sich Alexandre Picard in seiner Heimat Kanada fit und spielte zuletzt für Jonquière Marquis (LNAH).

Die Erste Bank Eishockey Liga kennt der 33-jährige zwar noch nicht, die Alpenregion und Dornbirn hingegen schon. Von 2012 bis 2016 heuerte der Stürmer in der Schweizer NLA bei Genève-Servette resp. dem Hockey Club Davos an und gewann in der Zeit zweimal den Spengler Cup. Bevor Picard dem Ruf der Kontinental Hockey League folgte, kehrte er mit dem tschechischen Extraliga-Klub HK Hradec Kralove ein weiteres Mal zum Traditionsturnier nach Davos zurück. Auch im Dornbirner Messestadion war Picard bereits zu Gast, bestritt im Jahr 2014 mit Genf zwei Testspiele gegen den DEC.

Bei den Dornbirn Bulldogs herrscht die Vorfreude auf den Neuzugang. „Mit seinem Körper kann er vor dem Tor hart arbeiten und uns helfen“, harrt MacQueen auf die Ankunft von Picard. Der Kanadier hätte bereits am Montag eintreffen sollen, wenn nicht ein Schneesturm im kanadischen Québec den Flugverkehr lahmgelegt hätte.
 


"Alexandre (Anm. Picard) kommt in guter Form, jedoch fehlt ihm diese Saison der Spiel-Rhythmus“, ist sich MacQueen bewusst. „In seiner Rolle soll das jedoch kein Hindernis sein“, ergänzt der Head Coach. Dornbirn befindet sich vier Runden vor dem Ende der ersten Grunddurchgangsphase mitten im Kampf um eine mögliche vorzeitige Play-off-Qualifikation.

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O’Donnell bringt Fans in Ekstase

Bulldogs stellen Torjäger der Liga
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 >  Foto: DEC/Blende47

Zweimal schnürte Brendan O’Donnell im Dress der Bulldogs einen Vierer-Pack, in ebenso vielen Spielen gelang dem Stürmer ein Hattrick. Am Wochenende verwandelte der Stürmer unter anderem einen Penalty. Die Erfolgsformel sucht der momentane Torschützenkönig der Liga in den Aktionen seiner Mitspieler.

„Wir spielen in letzter Zeit richtig gutes Eishockey“, freut sich der 26-jährige O’Donnell, der erst während der Saison zu den Bulldogs kam. Spätestens seit seinem furiosen Auftritt beim 4:3-Heimsieg gegen den EC Red Bull Salzburg hat der Kanadier die Herzen der Fans erobert. Als Torschütze von allen vier Treffern wurde das Top-Spiel der Servus Hockey Night für das Publikum im Messestadion und die TV-Zuschauer zu seiner persönlichen Gala-Vorstellung. Über seinen Torriecher spricht O’Donnell wenig. „In den meisten Situationen war ich Nutznießer meiner Mitspieler“, kommen bescheidene Worte aus seinem Mund.

Großartige Pässe von Brock Trotter und Brodie Dupont oder den Verteidigern sind das tägliche Brot, dem O’Donnell nur mehr den Honig aufstreichen muss. So spielte sich O’Donnell in 33 Spielen für die Bulldogs an die Spitze der ligaweiten Torschützenliste. Dass es gegen Salzburg und Zagreb zum Viererpack sowie gegen Znaim und den KAC zum Hattrick führte, zauberte dem Angreifer naturgemäß ein Strahlen ins Gesicht. Insgesamt brachte der Kanadier bislang 49 Punkte aus 29 Toren und 20 Assists bei einer +/- Bilanz von +12 zu Buche.

Dass sich Dornbirn im heroischen Kampf um eine Play-off-Ticket nicht nur auf die Torlaune von O’Donnell verlassen darf, ist klar. Längst hat der Stürmer, der letzte Saison in China in der KHL anheuerte, in der Erste Bank Eishockey Liga seine Visitenkarte abgegeben. Und über seine Einstellung: „Ich versuche einfach jeden Tag mein Bestes für das Team zu geben. Heute geht es um wichtige Punkte und wir müssen vom Heimvorteil profitieren.“
 

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Bittere Niederlage in Overtime

Dornbirn unterliegt Fehervar mit 4:5
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 >  Foto: PSR/Blende47

Im Kampf um einen Top-6-Platz in der Erste Bank Eishockey Liga mussten sich die Vorarlberger gegen Fehervar nach Verlängerung mit nur einem Zähler begnügen.

Die Ausgangslage für die Bulldogs war klar, will man Fehérvár noch vom sechsten Rang verdrängen, dann muss im Heimspiel gegen die Ungarn Zählbares her. Logischerweise hatten die Gäste da etwas dagegen, im ersten Powerplay des Abends erzielten die Mannen von Head Coach Hannu Järvenpää die 1:0-Führung. Arttu Luttinen (6./pp1) bezwang seinen Landsmann Rasmus Rinne nach Pass von Harri Tikannen. Brodie Reid (8./pp1) verwertete kurz darauf auch das erste Überzahlspiel der Dornbirner und glich die Partie aus. Doch noch vor der Pause erzielte Fehérvár den erneuten Führungstreffer, Anze Kuralt (19.) stellte auf 2:1 aus Sicht der Gäste. Zu Beginn des zweiten Drittels agierten die Ungarn wiederum offensiver und fanden ein Chancenplus vor, Rasmus Rinne hielt die Bulldogs in dieser Phase im Spiel. In der 28. Minute musste er jedoch verletzungsbedingt das Feld für Ersatzkeeper Thomas Stroj räumen. Kurze Zeit später wechselte Fehérvár zum zweiten Mal in diesem Spiel unkonzentriert und Arttu Luttinen beging einen Stockschlag. Daraus resultierten 110 Sekunden doppelte Überlegenheit für die Bulldogs. Diese Chance konnten sich die Vorarlberger nicht entgehen lassen. Brodie Reid (31./pp2) hämmerte den Puck vorbei an den schwindlig gespielten Gästen zum 2:2-Ausgleich in den Winkel.

Showdown im Schlussabschnitt

Auch im letzten Abschnitt startete Fehérvár offensiver, die Ungarn profitierten dabei von einer Strafzeit gegen die Bulldogs zum Ende des Mitteldrittels. Janos Hari (41./pp1) schoss sein Team zum dritten Mal in Führung. Wie so oft in dieser Saison netzte im weiteren Spielverlauf Brendan O’Donnell (46.) nach Zuspiel von Sturmpartner Brock Trotter ein. O’Donnell vernaschte MacMillan Carruth zu seinem 29. Saisontreffer und glich die Partie aus. Der dritte Treffer beflügelte sowohl die DEC-Cracks auf dem Eis als auch die Fans auf den Rängen. Vier Minuten vor Schluss war es dann soweit, in einer chaotischen Situation vor dem Gästetor drückte Scott Timmins (56.) den Puck zur vielumjubelten Bulldogs-Führung über die Linie. Die Gäste kamen jedoch nochmals zurück. In der allerletzten Spielminute erzielte Anze Kuralt (60./pp1) in Überzahl den 4:4-Ausgleich und rettete sein Team in die Overtime. Csanad Erdely (63./sh1) avancierte zum Helden und erzielte per Breakaway den entscheidenden 5:4-Shorthander.
 

Erste Bank Eishockey Liga, Sonntag 20.01.2019
Dornbirn Bulldogs – Fehérvár AV19 4:5 n.V. (1:2, 1:0, 2:2)
Dornbirner Messestadion, 2.840 Zuschauer
SR: KOHLMÜLLER, NIKOLIC K., Gaube, Tschrepitsch

Tore:
0:1 Luttinen (6./pp1)
1:1 Reid (11./pp1)
1:2 Kuralt (19.)
2:2 Reid (31./pp2)
2:3 Hari (41./pp1)
3:3 O’Donnell (46)
4:3 Timmins (56.)
4:4 Kuralt (60./pp1)
4:5 Erdely (63./sh1)

Strafen:
DEC: 6 min.
AVS: 8 min.

Line-Up:
DEC: Rinne (Stroj 28.) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeill; Vallant, Pulli; Wolf Raphael – Trotter, Dupont, O’Donnell; Reid, Timmins, Pöschmann; Parks, Häußle, Neubauer; Zwerger Julian, Schwinger; Haberl Dominic.
AVS: Carruth (Kornakker) – Szabo Daniel, Harty; Meland, Caruso; Tikkanen, Stipsicz; Wishart – Kuralt, Hari, Erdely; Sofron, Koskiranta, Luttinen; Phillips, Reisz, Sarpatki; Szita.

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Fan-Botschafter

Ulrich Muigg im Auftrag der Fans
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 >  Erste Bank Eishockey Liga

In der heißen Phase bis zur Entscheidung um die direkte Play-off-Qualifikation gibt es in allen Stadien der Erste Bank Eishockey Liga Fan-Botschafter.

Bei den Dornbirn Bulldogs teilt Ulrich Muigg die Emotionen der Fangrupen. "Ich finde das eine nette und ehrenvolle Aufgabe", so Muigg. Dass im Eishockey vereinsübergreifend Freundschaften entstehen, bewegt den DEC-Anhänger.

"Wir haben überall gute Kontakte und nette Freundschaften – egal ob unter den eigenen Fans oder den Fans der gegnerischen Mannschaften."

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Medieninhaber und Herausgeber: DEC Bulldogs GmbH, Telefon: +43-680-2430486, dornbirn@bulldogs.hockey, AGB, Impressum, Datenschutzerklärung