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Bulldogs Blog

Eishockey passiert in Dornbirn

Bulldogs testen Juuso Pulli

Try-out für finnischen Verteidiger
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Dornbirn Bulldogs holen Verteidiger Juuso Pulli aus der finnischen Liiga. Der 26-Jährige absolviert bei den Vorarlbergern ein Try-Out und ist bereits am Mittwoch zum Team gestoßen.

Ein zusätzlicher Verteidiger sowie ein Stürmer stehen noch auf der Wunschliste von Bulldogs Head Coach Dave MacQueen für die im September beginnende Erste Bank Eishockey Liga-Saison. Jetzt haben die Vorarlberger Taten gesetzt und schauen dem Finnen Juuso Pulli genau auf den Schläger.

„Wir hatten seinen Namen schon länger auf der Liste“, verrät MacQueen, der Pulli in den nächsten Spielen auf Try-Out-Basis eine Chance geben will. „Jetzt liegt es an ihm, sich bei uns zu beweisen.“


Pulli stand zuletzt beim finnischen Erstligisten Ilves Tampereen unter Vertrag und spielte noch nie für ein Team außerhalb seiner Heimat. Österreich kennt der Finne jedoch vom Hörensagen. „Ich habe mit meinen ehemaligen Teamkollegen und auch mit Rasmus Rinne viel über die EBEL gesprochen und freue mich auf eine neue Herausforderung“, zeigt sich Pulli motiviert.

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"Dornbirn wird es schaffen"

Jamie Arniel wechselte nach fünf Saisonen nach Wien
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Gegen seinen Ex-Klub, die Dornbirn Bulldogs, konnte Jamie Arniel am Samstag verletzungsbedingt nicht helfen. Im Gespräch wagt der Stürmer der spusu Vienna Capitals eine Prognose in Richtung Play offs und berichtet vom Leben in Wien.

Im Sommer wechselte Jamie Arniel vom Ländle in die Bundeshauptstadt. Wie gefällt es dem ehemaligen Bulldogs-Kapitän dort?

"Es gefällt mir richtig gut. Wien ist eine tolle Stadt und unsere Mannschaft ist erfolgreich."

Doch auch die Capitals kamen sportlich ins Wanken, verpassten in zehn Runden hintereinander die volle Punktezahl.

"Wir hatten einen grandiosen Start mit zwölf Siegen am Stück und haben uns jetzt auch wieder zurück an die Spitze gekämpft."

Wiedersehen im Januar


Am 16. November verletzte sich Arniel im Spiel gegen den Panaceo EC-VSV und war auch am Samstag beim Heimspiel gegen die Dornbirn Bulldogs nur Zuschauer. Bis in vier Wochen will der Kanadier sein Team wieder unterstützen können.

(Foto: VIC/Leo Vymlatil)

Ein Wiedersehen mit dem Ländle wird es für Arniel erst im neuen Jahr geben. Am 27. Jänner gastieren die spusu Vienna Capitals im Dornbirner Messestadion.

"Ich vermisse das Leben und die Mannschaft ein bisschen. So ehrlich muss ich sein. Die fünf Jahre in Dornbirn waren für mich eine tolle Zeit."

Bevor Arniel in Österreich anheuerte, feierte er 2012/13 mit den Berliner Eisbären in der DEL den Titel.

Wie jedes Jahr kämpfen die Vorarlberger in der Erste Bank Eishockey Liga um den Play-off-Einzug, und das gemäß Arniel mit guten Chancen.

"Dornbirn hat ein gutes Team und ist nahe dran. Die meisten Spiele werden mit einem Tor Unterschied entschieden. Mit dem einen oder anderen Lauf werden sie die Play offs schaffen."

Und das will Arniel in Wien: "Der Meistertitel ist das Ziel. Das wollen wir alle und darauf arbeiten wir hin."

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Bulldogs unterliegen Tabellenführer

Dornbirn verpasst in Wien Punkte
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 >  Foto: PSR/Leo Vymlatil

Einen hart umkämpften 4:1-Erfolg feierten die spusu Vienna Capitals gegen die Dornbirn Bulldogs beim einzigen Samstag-Spiel der 27. Runde in der Erste Bank Eishockey Liga. Die Vorarlberger konnten die Begegnung lange offen halten, verpassten aber am Ende einen neuerlichen Punktegewinn in Wien.

Beide Teams mussten vor dem International Break auf zahlreiche verletzte Cracks verzichten, dafür gab Nationaltorhüter Bernhard Starkbaum nach seiner Rückkehr aus der Schweiz sein Debüt. 24 Stunden nach Eroberung der Tabellenführung wollten die Caps gegen die Vorarlberger den Platz an der Sonne verteidigen und nahmen auch gleich ordentlich das Heft in die Hand. Die Gäste konnten sich aber im intensiv geführten Startdrittel schadlos halten, mehr als ein Stangenschuss im Powerplay war für die Hausherren nicht drinnen. Im zweiten Drittel versuchten die Dornbirner höher zu attackieren und das Spiel offener zu gestalten, mussten aber ausgerechnet in Überzahl einen Shorthander durch Taylor Vause (27./sh) hinnehmen, der schon am Vortag viermal getroffen hatte. Die dominant und aggressiv auftretenden Capitals konnten in der Folge die Führung ausbauen. Nach einem perfekten Querpass von Riley Holzapfel versenkte Kelsey Tessier (31.) die Scheibe mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte und ließ dem starken Rasmus Rinne im DEC-Tor keine Abwehrmöglichkeit.

Neubauer verkürzt


Eine Vorentscheidung schien gefallen, doch die Bulldogs schöpften noch vor der zweiten Pause wieder Hoffnung. Henrik Neubauer (36.) verkürzte nach Zuspiel von Kevin Macierzynski mit einem perfekten Schlenzer in die rechte, obere Ecke und erzielte sein erstes Saisontor. Aber wieder machte der Schütze vom Dienst – Taylor Vause (43.) – den Gästen einen Strich durch die Rechnung und erhöhte mit seinem sechsten Treffer an diesem Wochenende zum 3:1. In den spannenden Schlussminuten übernahmen nun plötzlich die Bulldogs das Kommando und drückten auf den Anschlusstreffer. Und 4:22 Minuten vor Schluss zappelte der Puck plötzlich im Wiener Tor, doch wurde dem Treffer nach längerem Videostudium die Anerkennung versagt. Ali Wukovits (59./en) traf ins leere DEC-Tor und fixierte den Endstand.

Erste Bank Eishockey Liga, 27. Runde, Samstag 08.12.2018
spusu Vienna Capitals – Dornbirn Bulldogs 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)
Erste Bank Arena, Wien-Kagran, 3.700 Zuschauer
SR: Berneker, Stolc; Gatol, Nemeth;

Tore:
1:0 Vause (27./sh)
2:0 Tessier (31.)
2:1 Neubauer (36.)
3:1 Vause (43.)
4:1 Wukovits (59./en)

Line-Up:
VIC: Starkbaum – Peter, Wall; Fischer, Matt Clark; Birnbaum, Philippe Lakos – Schneider, Nissner, DeSousa; Rotter, Vause, Romig; Tessier, Holzapfel, Wukovits; Kittinger, Großlercher, Nödl; Bauer;
DEC: Rinne – Connelly, McNeil; Leduc, Magnan; Vallant, Pulli; Wolf – Reid, Timmins, Dupont; Parks, Trotter, O’Donnell; Macierzynski, Häußle, Dominic Haberl; Neubauer, Pöschmann, Max Egger;

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Fehervar besiegt Dornbirn erneut

Road-Trip beginnt mit Niederlage
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 >  Foto: PSR/Soós Attila

Auch im dritten direkten Duell mit Fehervar AV19 ziehen die Dornbirn Bulldogs den Kürzeren. Zwei Empty-Net-Treffer am Ende lassen die Ungarn über einen 5:2-Erfolg jubeln.

Mit einem spritzigen Beginn wollten beide Teams das erste Momentum auf ihre Seite reißen. Die bestens positionierten Keeper Mac Carruth bei Fehervar AV19 und Rasmus Rinne bei den Dornbirn Bulldogs hielten ihre Kästen jedoch vorerst sauber. Angetrieben vom lautstarken Publikum erspielten sich die Hausherren ein Chancenplus, das Tero Koskiranta (16.) im Startdrittel zur Führung ummünzte. Zwar konnte sich Rinne gegen Jonathan Harty, der den schnellen Vorstoß von Tamas Sarpatki aus kurzer Distanz in die Maschen lenken wollte, mit einer Glanzparade auszeichnen, beim Abpraller musste Koskiranta die Scheibe jedoch nur noch im leeren Tor unterbringen. Mit Nachdruck agierten die Hausherren und bauten nach Seitenwechsel die Führung durch Csanad Erdely (22.) aus.

Wutentbrannte Ungarn


Ein hart arbeitender Bulldogs-Kapitän brachte Carruth im Tor von Fehervar im Mitteldrittel zur Weißglut. Im Powerplay drückte Olivier Magnan (27./pp1) den Puck über die Linie, Carruth fühlte sich in der Aktion regelwidrig zu Boden gedrückt. Unter lautstarken Protesten gewährten die Referees dem Anschlusstreffer nach Videostudium jedoch seine Gültigkeit. Und die Gäste legten in Unterzahl nach. Brendan O'Donnell (35./sh1) schlenzte die Scheibe an Freund und Feind vorbei in die Maschen.

Mit der zweiten Pausensirene meldeten sich die Hausherren zurück, Daniel Szabo (40.) traf per Weitschuss zur vielumjubelten erneuten Führung. Im Schlussdrittel wollten die Ungarn das Heft nicht mehr aus der Hand geben und blieben am Drücker. Eine Vorentscheidung wussten die Bulldogs jedoch zu verhindern. Erst als Rasmus Rinne eineinhalb Minuten vor dem Ende seinen Platz für einen zusätzlichen Feldspieler räumte, und Brock Trotter im Angriff an der Torumrandung scheiterte, fixierten die Ungarn den Sieg. Koskiranta (59./en) und Anze Kuralt (60./en) besiegelten jeweils per Empty-Net den 5:2-Erfolg der Ungarn.


Erste Bank Eishockey Liga, Freitag 07.12.2018
Fehervar AV19 – Dornbirn Bulldogs 5:2 (1:0, 2:2, 2:0)
Gábor Ocskay Jr. Ice Hall, 2.940 Zuschauer
SR: SIEGEL, BALUSKA; Rezek, Zgonc.

Tore:
1:0 Koskiranta (16.)
2:0 Erdely (22.)
2:1 Magnan (27./pp1)
2:2 O'Donnell (35./sh1)
3:2 Szabo Daniel (40.)
4:2 Koskiranta (59./en)
5:2 Kuralt (60./en)

Line-Up:
AVS: Carruth (Kornakker) – Szabo Daniel, Harty; Meland, Caruso; Tikkanen, Stipsicz; Laday, Glenn – Kuralt, Hari, Sille; Sarpatki, Koskiranta, Erdely; Phillips, Sarauer, Koger; Szita, Reisz, Szabo Krisztian.
DEC: Rinne (Stroj) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeill; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Parks, Trotter, O’Donnell; Reid, Timmins, Dupont; Haberl Dominic, Häußle, Macierzynski; Pöschmann, Neubauer, Egger.

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Trendwende bestätigen

Road-Trip führt Bulldogs nach Fehervar und Wien.
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 >  Foto: DEC/Blende47

Vor dem Beginn der zweiten Länderspielpause der Erste Bank Eishockey Liga duellieren sich die Dornbirn Bulldogs in der Fremde noch mit Fehérvár AV 19 (Freitag, 18.45 Uhr) und den spusu Vienna Capitals (Samstag, 19.15 Uhr).

Dave MacQueen und sein Team brachten in den letzten fünf Spielen die langersehnte Wende herbei. Die Bulldogs präsentierten sich spielerisch verbessert und schüttelten unteranderem dank einem starken Überzahlspiel die Niederlagenserie von sich. Vier der letzten fünf Partien gewannen die Bulldogs, gegen den Leader EC-KAC verpasste man nur knapp den Sieg.

In den letzten fünf Partien war Dornbirns Überzahlformation 21 Mal am Eis, ganze elf Mal klingelte es dabei im Kasten des Gegners. Eine Erfolgsquote von über 50%! Der ungarische Gastgeber Fehérvár wird sich deshalb am Freitag hüten, zu viele Strafen zu nehmen. Nur ein Punkt liegen die Magyaren hinter den Bulldogs in der Tabelle, beide bisherigen Saisonduelle gewann Fehérvár mit 3:2.

Nach dem fulminaten Saisonauftakt mit zwölf Siegen en Suite setzte es für die Vienna Capitals fünf Niederlagen am Stück. Seither stockt der Motor in der Bundeshauptstadt ein wenig, Siege und Niederlage wechseln sich immer wieder ab. Auch die Wiener gewannen bisher beide Aufeinandertreffen mit einem Tor Unterschied.


Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Freitag, 07.12.2018, 18:45 Uhr
Fehérvár AV 19 – Dornbirn Bulldogs
Gábor Ocskay Jr. Ice Hall

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Samstag, 08.12.2018, 19:15 Uhr
spusu Vienna Capitals – Dornbirn Bulldogs
Erste Bank Arena

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Bulldogs starten erfolgreich in Dezember

Dornbirn bezwingt Zagreb mit 6:4.
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 >  Foto: PSR/Blende47

Zum ersten Advent duellierten sich die Dornbirn Bulldogs im Messestadion mit dem kroatischen Verein KHL Medvescak Zagreb. Die Hausherren behielten mit 6:4 die Oberhan

Zu den Klängen des eigens produzierten Weihnachtsschlagers „Bulldogs Santas Are Coming To Town“ liefen die Hausherren im Messestadion gegen Medvescak Zagreb in weihnachtlichen Trikots auf. Beide Mannschaften befanden sich schon in Festtagsstimmung und beschenkten die Zuschauer im Stadion bereits im Startdrittel mit sechs Toren.


Brodie Reid (5.) aus dem Slot und Michael Parks (7.) sehenswert mit der Backhand sorgten für die frühe Zwei-Tore-Führung der Gastgeber. In gut zweieinhalb Minuten stellten die Bären aus Zagreb den Spielverlauf jedoch völlig auf den Kopf. Zuerst netzte Bjorn Svensson (7.) unbedrängt für Zagreb ein. Sebastien Sylvestre (11. und 12/pp1) brachte dann mit einem Doppelpack die Kroaten mit 3:2 in Front. Zuerst traf der kanadische Center nach Zuspiel von Mitja Robar, wenig später im Powerplay aus dem Slot. Die Bulldogs kämpften sich jedoch zurück, Brendan O’Donnell (17./pp1) hämmerte den Puck ebenfalls numerisch überlegen unter den Querbalken. Mit dem Spielstand von 3:3 wurden zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Effektives Powerplay

In der Pause predigten die Coaches Dave MacQueen sowie Aaron Fox ihren Teams wohl ein, mehr auf die Defensive zu achten. Trotzdem fielen weitere zwei Treffer im Messestadion, beide für die Dornbirn Bulldogs, beide im Powerplay. Brendan O’Donnell (27./pp1) schnürte mit dem 4:3 den Doppelpack, das sechste Tor der Nummer 15 in den letzten drei Partien. Fünf davon erzielte er im Powerplay. Doch auch Brodie Dupont (33./pp1) kann in numerischer Überlegenheit Verantwortung übernehmen, er beendete eine Kombination zum 5:3. Die Vorlage kam von Brock Trotter, der an allen fünf Toren sein Schläger im Spiel hatte. Da unter anderem Sebastien Sylvestre und Tom Zanoski DEC-Keeper Rasmus Rinne nicht bezwingen konnten, rannten die Gäste einem Rückstand hinterher. In Minute 45 kamen die Kroaten zum Anschlusstreffer, Tomas Kudelka bediente Sebastien Sylvestre, der mit seinem dritten Tor des Abends auf 5:4 stellte. Erst mit einem Empty-Net-Treffer sorgte Scott Timmins für klare Verhältnisse im Messestadion. 6:4 Sieg für Dornbirn!

Erste Bank Eishockey Liga, Sonntag 02.12.2018
Dornbirn Bulldogs – KHL Medvescak Zagreb 6:4 (3:3, 2:0, 1:1)
Dornbirner Messestadion, 1.760 Zuschauer
SR: KELLNER, STOLC, Sparer, Tschrepitsch

Tore:
1:0 Reid (5.)
2:0 Parks (7.)
2:1 Svensson (10.)
2:2 Sylvestre (11.)
2:3 Sylvestre (12./pp1)
3:3 O’Donnell (17./pp1)
4:3 O’Donnell (27./pp1)
5:3 Dupont (33./pp1)
5:4 Sylvestre (45.)
6:4 Timmins (60./en)

Strafen:
DEC: 10 min.
MZA: 12 min.

Line-Up:
DEC: Rinne (Beck) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeill; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Parks, Trotter, O’Donnell; Reid, Timmins, Macierzynski; Neubauer, Häußle, Dupont; Pöschmann, Haberl Dominic.
MZA: Rosandic (Nikolic Vito) – Manavian, Sauve; Deutsch, Robar; Puzic, Kudelka – Armstrong, Sylvestre, Lemtyugov; Mauldin, Aviani, Svensson; Simsic, Brine, Zanoski; Ficur, Cepon.

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5:4-Auswärtssieg

Auf Auswärtssieg folgt Bulldogs-Heimspiel
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 >  Foto: PSR/Rosta Pfeffer

Auswärts setzten sich die Dornbirn Bulldogs beim HC Orli Znojmo mit 5:4 durch. Nach dem Sieg in Tschechien empfangen die Vorarlberger am Sonntag (17.30 Uhr) KHL Medvescak Zageb im Dornbirner Messestadion.


Dass Strafen tunlichst vermieden werden sollten, schicken die Bulldogs der Partie voraus. Dennoch hatten die Vorarlberger zu Beginn das Vergnügen einer vierminütigen Unterzahl. Nachdem die Hausherren zu zaghaft agierten, setzten die Gäste nach Ablauf der Strafe ein erstes Ausrufezeichen. Michael Parks (8.) stürmte über das gesamte Spielfeld und setzte den Puck mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke. Im Powerplay legten die Bulldogs nach, erhöhten die Führung durch Brock Trotter (13./pp1). Im Gegenzug kamen die Tschechen erstmals gefährlich ins Drittel der Bulldogs und Patrik Parkkonen (13.) setzt ein Strech-Zuspiel aus dem Slot direkt in die Kreuzecke. Früh beendete nur 31 Sekunden später Brendan O'Donnell (13.) mit dem dritten Bulldogs-Treffer den Arbeitstag von Znaim-Torhüter Teemu Lassila, der durch Tomas Halasz ersetzt wurde.

O'Donnell mit Hattrick

Im Mitteldrittel fanden die Hausherren in den Tritt und hielten das Spiel offen. Marek Kalus (32.) fand in der offensiven Zone viel Freiraum und beförderte den Puck am Handschuh von Rasmus Rinne vorbei in die Maschen. Dem Ausgleich durch Marek Spacek (35.) wurde erst nach Video-Studium stattgegeben. Doch Dornbirn hatte im Powerplay eine Antwort parat. Brendan O'Donnell (39./pp1) knallte die Scheibe nach Pass von Brock Trotter unhaltbar ins Tor und holte den Bulldogs die Führung zurück. Im Schlussabschnitt wurden die aufstrebenden Znaimer Adler von den Bulldogs am Boden gehalten. Zwar schossen die Tschechen aus allen Lagen, doch die Bulldogs-Abwehr mit einem gut positionierten Rinne im Tor ließen vorerst nichts zu. Den unvermeidlichen 4:4-Ausgleich durch Kalus (53.) konterten die Vorarlberger im Powerplay mit dem Game-Winner durch Brendan O'Donnell (55./pp), der mit drei Treffern zum Vater des Auswärtssiegs wurde.

Erste Bank Eishockey Liga, Freitag 30.11.2018
HC Orli Znojmo – Dornbirn Bulldogs 4:5 (1:3, 2:1, 1:1)
Nevoga arena, 2369 Zuschauer
SR: GRUBER, SIEGEL; Gatol, Rezek.

Tore:
0:1 Parks (7.)
0:2 Trotter (12./pp1)
1:2 Parkkonen (13.)
1:3 O`Donnell (13.)
2:3 Kalus (32.)
3:3 Spacek (35.)
3:4 O`Donnell (39./pp1)
4:4 Kalus (53.)
4:5 O`Donnell (55./pp1)

Line-Up:
KAC: Lassila (13. Halasz) – Stehlik, Lattner; Tejnor, Parkkonen; Kruckovyc, Snajnar, Jonas – McPherson, Stretch, Kalus; Nemec, Kujawinski, Hlava; Luciani, Matus, Novak; Oscadal, Bulin, Spacek.
DEC: Rinne (Beck) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeil; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Reid, Timmins, Macierzynski; Parks, Trotter, O’Donnell; Cip, Häuple, Dupont; Lucas Haberl, Neubauer, Dominic Haberl.

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Auswärts- und Heimspiel

Bulldogs-Heimspiel am Sonntag
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 >  cd mediateam Est.

Für die Dornbirn Bulldogs geht es am Freitag in der Erste Bank Eishockey Liga nach Tschechien. Ab 18:30 Uhr wird in der Nevoga Arena gegen den HC Orli Znojmo gespielt. Am ersten Adventsonntag steigt dann das Spiel gegen KHL Medvescak Zagreb im heimischen Messestadion, Spielbeginn um 17:30 Uhr.

Um Haaresbreite wären die Dornbirn Bulldogs vom Gastspiel in Klagenfurt mit Punkten im Gepäck nach Vorarlberg zurückgekommen. Über 20 Spielminuten lag der DEC in Front, das Rotjacken-Powerplay wurde den Bulldogs im Schlussabschnitt jedoch zum Verhängnis. Fünf Gegentreffer in den letzten zwanzig Minuten, vier davon in Unterzahl und eines ins Empty-Net, besiegelten die denkbar knappe 6:4-Auswärtsniederlage.

Gegen den HC Orli Znojmo gibt es am Freitag die nächste Chance für die Dornbirner, Punkte zu sammeln. Wenn auch erneut ein schwieriges Unterfangen auf der Vorarlberger warten wird. Gewannen die Adler doch sechs der letzten sieben Partien.

Am Sonntag bekommen es die Bulldogs dann mit den Bären aus Zagreb zu tun. Derzeit befindet sich Medvescak Zagreb auf dem elften Tabellenrang. Die Kroaten haben jedoch drei Spiele weniger in den Beinen als die Konkurrenz. Die Bulldogs gewannen beide bisherigen Aufeinandertreffen der Saison. Auswärts mit 8:1 sowie zuhause mit 5:2.

Im Fokus

  • Bei den Bulldogs ist Lokalmatador Kevin Macierzynski drauf und dran seine trefferreichste EBEL-Saison zu absolvieren. In der Spielzeit 2017/18 erzielte Macierzynski in 52 Grunddurchgangspartien fünf Treffer. Heuer hält er bereits nach 23 Spielen bei derselben Marke.

  • Ryan Kujawisnki ist der jüngste Neuzugang des HC Orli Znojmo. In seinen vier Spielen für die Tschechen erzielte der 23-jährige Kanadier zwei Tore und zwei Torvorlagen.

  • Mit dem Russen Nikolai Lemtyugov wurde Zagreb erneut in der KHL zwecks Verstärkung fündig. Der Flügelstürmer spielte 13 Saisonen lang in der höchsten russischen Spielklasse.


Facts:

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Freitag, 30.11.2018, 18:30 Uhr
HC Orli Znojmo – Dornbirn Bulldogs
Nevoga Arena

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Sonntag, 02.12.2018, 17.30 Uhr
Dornbirn Bulldogs – KHL Medvescak Zagreb
Dornbirner Messestadion

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KAC holt Tabellenführung

Dornbirn unterliegt auswärts dem neuem Tabellenführer
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 >  Foto: ©EC-KAC/Kuess

Die Dornbirn Bulldogs zeigten sich auswärts beim EC-KAC effizient, mussten sich erst durch Strafen im Schlussdrittel geschlagen geben. Nach dem 6:4-Erfolg steht der Rekordmeister an der Tabellenspitze der Erste Bank Eishockey Liga.

Auf Tuchfühlung mit der Tabellenführung ging der EC-KAC im Heimspiel gegen die Dornbirn Bulldogs. Doch die Gäste aus Vorarlberg wirkten vom ersten Bully an wie losgelöst, von „Busbeinen“ nach der Anreise am Spieltag war keine Spur. Auch die wochenlange Verunsicherung haben die MacQueen-Schützlinge mit den Siegen gegen Innsbruck und Villach scheinbar ad-acta gelegt. Brodie Dupont (10.) bezwang KAC-Goalie Haugen aus kurzer Distanz und brachte die Bulldogs gegen das Kärntner Top-Team in Führung.

Nach dem ersten Seitenwechsel legten die Hausherren einen Zahn zu und übten mächtigen Druck auf die Bulldogs aus. Ein stark aufspielender Nick Petersen prüfte Rasmus Rinne gleich nach Wiederbeginn. In Unterzahl fanden die Rotjacken schließlich den Lohn für ihre Bemühungen. Thomas Koch und Petersen (35./sh1) entwischten den Vorarlbergern und letzterer setzt den Puck zum Ausgleich in die Kreuzecke.

KAC profitiert im Powerplay

Entgegen dem Spielverlauf bissen sich die Bulldogs noch im Mitteldrittel zur erneuten Führung. Acht Sekunden vor der Pausensirene schockte Brendan O'Donnell (40./pp1) im Powerplay die Kärntner mit der 2:1-Führung aus Sicht der Gäste. Dem zwischenzeitlichen 2:2 zu Beginn des Schlussdrittels durch Johannes Bischofberger (42.), wirkte Scott Timmins (43./pp1) im Powerplay entgegen. Fortan bestraften die Rotjacken mehrere kleinere Vergehen der Bulldogs und drehten die Partie in doppelter Überzahl. Zweimal nutzten die Hausherren durch Petersen (49./pp2) und Andrew Kozek (50./pp2) eine 5:3-Situation aus.

Die Vorarlberger wollten sich nicht unterkriegen lassen und meldeten sich durch Kevin Macierzynski (54./pp1) sechs Minuten vor dem Ende eindrucksvoll zurück. Nach dem entscheidenden 5:4 durch Mitch Wahl (58./pp1) drückte Petersen (60./en) per Empty-Net der Partie den Stempel auf und lässt dank seinem Hattrick den KAC von der Tabellenspitze lachen.


Erste Bank Eishockey Liga, 23. Runde, Dienstag 27.11.2018
EC-KAC – Dornbirn Bulldogs 6:4 (0:1, 1:1, 5:2)
Klagenfurter Stadthalle, 2.631 Zuschauer
SR: GRUBER, NIKOLIC Manuel; Tschrepitsch, Zgonc.

Tore:
0:1 Dupont (10.)
1:1 Petersen (25./sh1)
1:2 O'Donnell (40./pp1)
2:2 Bischofberger (42.)
2:3 Timmins (43./pp1)
3:3 Petersen (49./pp2)
4:3 Kozek (50./pp2)
4:4 Macierzynski (54./pp1)
5:4 Wahl (58./pp1)
6:4 Petersen (60./en)

Line-Up:
KAC: Haugen (Madlener) – Fischer, Comrie; Schumnig, Gartner; Duller, Strong; Sticha, Schnetzer – Petersen, Koch, Kozek; Obersteiner, Wahl, Bischofberger; Richter, Liivik, Geier Stefan; Witting, Harand, Kraus.
DEC: Rinne (Stroj) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeil; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Reid, Timmins, Macierzynski; Parks, Trotter, O’Donnell; Cip, Dupont, Broda; Neubauer, Häußle, Dominic Haberl.

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Den Rekordmeister bremsen

Dornbirn gastiert am Dienstag in Klagenfurt
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 >  cd mediateam Est.

Der EC-KAC empfängt am Dienstag die Dornbirn Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga. Gestärkt durch die zwei Siege am Wochenende gegen Innsbruck und Villach visieren die Vorarlberger auch in Kärnten einen vollen Erfolg an.

Ein 5:3-Sieg im Westderby gegen die Innsbrucker Haie sowie ein 3:2-Erfolg gegen die Villacher Adler bescherten den Dornbirner Bulldogs sechs Zähler mehr aufs Konto der Grunddurchgangstabelle. 22 Runden wurden bereits gespielt, 22 weitere folgen noch. Der Startschuss in die zweite Hälfte fällt für die Cracks von Dave MacQueen in der Stadthalle Klagenfurt.

Die Rotjacken agieren momentan in Top-Form. Die letzten fünf Spiele wurden allesamt gewonnen, nur einmal in den letzten dreizehn Partien blieb der Rekordmeister punktelos. Mit einem Spiel weniger in den Beinen als Tabellenführer Graz findet sich der EC-KAC auf dem zweiten Tabellenplatz wieder.


Dave MacQueen erwartet sich jedoch auch gegen starke Klagenfurter, dass seine Bulldogs mit Selbstvertrauen auftreten. Der 199 Zentimeter große Abwehrhüne Raphael Wolf erwartet ein schnelles und schwieriges Auswärtsspiel. Die lange Busfahrt zum Wörthersee soll die Leistung jedoch keinesfalls beeinträchtigen. „Wir werden alle unser Bestes geben und rechnen mit drei Punkten“ erklärt der gebürtige Salzburger.

Im Fokus

  • Der Kanadier Nick Petersen zählt zu den heißesten Waffen der KAC-Offensive. Neun Treffer und 18 Vorlagen stehen nach 21 Partien in seiner Bilanz. Letztes Jahr war der 29-jährige Nordamerikaner noch beim DEL-Vizemeister Berlin unter Vertrag. In den Play-offs sammelte Petersen für die Eisbären in 18 Spielen 22 Scorerpunkte (10G/12A).

  • Bei den Bulldogs sticht weiterhin Brock Trotter hervor. Erst im Oktober stieß Dornbirns Nummer 91 zum Team hinzu und brachte von Beginn an seinen Beitrag. In zwölf Spielen erzielte Trotter sechs Tore und bereitete weitere zwölf vor.


Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Dienstag, 27.11.2018, 19:15 Uhr
EC-KAC – Dornbirn Bulldogs
Stadthalle Klagenfurt

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Sechs-Punkte-Wochenende

Dornbirn Bulldogs siegen auch gegen Villach
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 >  Foto: PSR/Blende47

Ein erfolgreiches Sechs-Punkte-Wochenende gelang den Dornbirn Bulldogs mit einem knappen 3:2-Erfolg gegen den EC Panaceo VSV am Sonntag. Zur Halbzeit des Grunddurchgangs konnten die Vorarlberger damit den Anschluss an die anvisierten Play-Off-Ränge wieder herstellen.

Nach dem vollen Erfolg gegen Innsbruck am Freitag starteten die Hausherren mit viel Selbstvertrauen gegen Tabellenschlusslicht Villach, drängten die Kärntner von Beginn an mit ordentlicher Offensivpower in die Defensive. Die Führung ließ daher nicht lange auf sich warten. Nach einem perfekten, langen Pass von Reid McNeill zog Brock Trotter (5.) alleine aufs VSV-Gehäuse und versenkte die Scheibe in die linke untere Ecke. Die Kärntner, mit vielen jungen, heimischen Cracks im Line-Up, wehrten sich tapfer gegen die klar überlegenen Bulldogs. Nach einem Missverständnis in der VSV-Abwehr war jedoch Radek Cip (9.) mit dem 2:0 zur Stelle. Villach war im Startdrittel nur in Überzahlsituationen gefährlich. Im ersten Powerplay hatte Jamie Fraser mit einem Stangenschuss noch Pech, im zweiten brachte Matt Pelech (19./pp1) die Gäste auf 1:2 heran.

Rinne rettet den Sieg

In der Folge drängten die Hausherren weiter, hatten ein klares Chancenplus, und wollten die Führung ausbauen. Dem ausgezeichneten Dan Bakala im VSV-Kasten gelang es aber vorerst sein Team im Spiel zu halten bis Joel Broda (36.) die erneute Zwei-Tore-Führung im Rebound erzielte. Dennoch wurde die mangelnde Chancenauswertung der Dornbirner acht Sekunden vor der zweiten Sirene bestraft. Blaine Down (39./pp1) brachte Villach in Überzahl erneut heran und sorgte für einen spannenden Schlussabschnitt. Die Kärntner attackierten nun „höher“ und kamen dem Ausgleich immer näher. In der Schlussminute nahm VSV-Trainer Gerhard Unterluggauer seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis und riskierte alles. Der souveräne DEC-Rückhalt Rasmus Rinne ließ sich aber nicht mehr bezwingen und hielt den Erfolg der Bulldogs fest.


Erste Bank Eishockey Liga, 22. Runde, Sonntag 25.11.2018
Dornbirn Bulldogs – EC Panaceo VSV 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)
Messestadion Dornbirn, 1.722 Zuschauer
SR: Berneker, Kellner; Sparter, Tschrepitsch;

Tore:
1:0 Trotter (5.)
2:0 Cip (9.)
2:1 Fraser (19./pp1)
3:1 Broda (36.)
3:2 Down (39./pp1)

Line-Up:
DEC: Rinne (Beck) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeil; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Reid, Timmins, Macierzynski; Parks, Trotter, O’Donnell; Cip, Dupont, Broda; Neubauer, Häußle, Dominic Haberl;
VSV: Bakala (Schluderbacher) – Pelech, Jamie Fraser; DeSantis, Bernd Wolf; Schlacher, Bacher; Thomas Winkler – Benjamin Lanzinger, Sharp, Pollastrone; Alderson, Goumas, Lahoda; Down, Felix Maxa, Niki Petrik; Philipp Wohlfahrt, Brunner, Spannring;

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Bulldogs gewinnen West-Derby

Dornbirn weist Innsbruck im Schlussdrittel in die Schranken
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Im zweiten Westderby der laufenden Erste Bank Eishockey Liga Saison zwischen den Dornbirn Bulldogs und dem HC TWK Innsbruck „Die Haie“ überschlugen sich die Ereignisse im Schlussabschnitt. Die Bulldogs gingen mit 5:3 als Sieger vom Eis und kehrten auf die SIegerstraße zurück.

Eine Erfolgsquote von 26,0% im Powerplay wiesen die Gäste aus dem Tirol vor der Partie im Dornbirner Messestadion vor. Zehn Strafminuten der Bulldogs im ersten Spielabschnitt luden die Haie zur Präsentation ihres Überzahlspieles ein. In doppelter Überlegenheit beendete Andrew Yogan (6./pp2) mit seinem 17. Saisontreffer eine Pass-Stafette zum 1:0 Führungstreffer der Innsbrucker. Die Assists wurden Andrew Clark und John Lammers gutgeschrieben. Kurz vor der Pausensirene kamen die Dornbirner zum Ausgleichstreffer. Michael Parks scheiterte zuerst noch an HCI-Neuzugang Luka Gracnar, er spielte den eigenen Rebound jedoch in Richtung Brock Trotter (18.), der den EBEL-erfahrenen Keeper mit der Backhand bezwingen konnte – 1:1 Ausgleich.

Zur Hälfte der Spieldauer fand Innsbruck Topscorer Yogan eine weitere Einschussgelegenheit vor, scheiterte jedoch an der Querlatte. Wenige Minuten später wäre beinahe Dornbirns Verteidiger Jerome Leduc erfolgreich gewesen. Sein Schlenzer aus dem Slot wurde jedoch zur Beute von Gracnar. In der 38. Spielminute sollte schließlich doch noch ein Treffer im Mitteldrittel fallen. Lubomir Stach brachte die Scheibe vor den Kasten von Rasmus Rinne, Mario Lamoureux (38.) fälschte den Puck unhaltbar in die Maschen.

Spektakel im Schlussabschnitt

Nachdem zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden kopierte Brodie Reid (43.) mehr oder weniger den Treffer seines Sturmkontrahenten Lamoureux. Brock Trotter brachte die Scheibe in Richtung Tor, Reid fälschte unhaltbar zum 2:2 Ausgleichstreffer ab. Gleich zwei Strafminuten gegen den HCI binnen wenigen Sekunden brachten die Partie in weiterer Folge zum Kippen. In doppelter Überzahl schnürte Brock Trotter (45./pp2) seinen Doppelpack zum Doppelschlag. Keinesfalls geschockt davon stürmten die Tiroler auf den Ausgleichstreffer. Bei einem Lattenschuss von Brock Trotter waren die Haie im Glück, doch Tyler Spurgeon (47.) bezwang DEC-Keeper Rinne, der den Poke-Check versuchte, eiskalt durch die Beine zum 3:3 Ausgleich. Eine Schockstarre suchte man doch auch bei den Bulldogs vergeblich. Im Powerplay zog Brendan O’Donnell (51./pp) nach Pass von Timmins ab und erzielte die neuerliche Führung. Die Geschehnisse beruhigten sich bis zum Spielende keineswegs. Erst mit einem Emptynet-Treffer 14 Sekunden vor Schluss fixierte Scott Timmins (60.) nach Pass von Reid den Derbysieg für die Bulldogs.

Erste Bank Eishockey Liga, Freitag 23.11.2018
Dornbirn Bulldogs – HC TWK Innsbruck “Die Haie” 5:3 (1:1, 0:1, 4:1)
Dornbirner Messestadion, 1.760 Zuschauer
SR: BAUER, STOLC, Hinterdobler, Schauer

Tore:
0:1 Yogan (6./pp2)
1:1 Trotter (18.)
1:2 Lamoureux (38.)
2:2 Reid (43.)
3:2 Trotter (45./pp2)
3:3 Spurgeon (47.)
4:3 O’Donnell (51./pp1)
5:3 Timmins (60.)

Strafen:
DEC: 14 min.
HCI: 10 min.

Line-Up:
DEC: Rinne (Beck) – Leduc, Magnan; Connelly, McNeill; Vallant, Pulli; Wolf Raphael – Parks, Trotter, O’Donnell; Reid, Timmins, Macierzynski; Cip, Dupont, Broda; Neubauer, Häußle, Haberl Dominic.
HCI: Gracnar (Swette) – Lindner, Ross; Boivin, Guimond; Stach, Pedevilla; Nußbaumer – Lammers, Spurgeon, Sedivy; Wachter, Clark, Yogan; Lavoie, Lamoureux Mario, Koper; Paulweber, Bär, Antonitsch.

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Freitag ist Mädelsabend

Rauch Happy Day Bulldogs Mädelsabend
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Am Freitag den 23. November 2018 ist Ladies Night im Dornbirner Messestadion.

Sponsor Rauch Fruchtsäfte schenkt zu jeder von einer Frau gekauften Eintrittskarte eine zweite Eintrittskarte für ihre Freundin dazu. Zusätzlich wartet beim Eingang auf die ersten 400 Damen ein Glas Henkell Trocken sowie ein Rauch Goodie Bag.

Spielbeginn zwischen den Bulldogs und dem HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck ist am Freitag um 19.15 Uhr. 

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Zwei Bulldogs-Heimspiele

Dornbirn empfängt Innsbruck und Villach
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 >  Foto: CDM/Blende47

Zum Westderby der Erste Bank Eishockey Liga empfangen die Dornbirn Bulldogs am Freitag den HC TWK Innsbruck "Die Haie". Am Sonntag kommen die Vorarlberger in den Genuss eines weiteren Heimspiels. Dann heißt der Gegner EC Panaceo VSV.

Die Saison 2018/19 verläuft für die Dornbirn Bulldogs weiter nicht nach Wunsch. Die niederschmetternde Bilanz zeigt aus den letzten 16 Spielen ganze 14 Niederlagen auf. Erneut um Haaresbreite verpassten es die Messestädter am vergangenen Wochenende einen Sieg einzufahren. Mit dem 25.000 Grunddurchgangstreffer der Ligageschichte besiegelte Fehérvár-Stürmer Philips fünf Sekunden vor Schluss die Niederlage am Samstag. Einen Tag später war der Wiener Peter Schneider mit einem Viererpack der Spielverderber.

Derbytime heißt es derzeit für die Innsbrucker Haie. Zwei Auswärtsspiele hintereinander führen die Tiroler zu ihren Lokalrivalen. Am Sonntag demonstrierten sie bei den Bozener Füchsen, die als Tabellenführer in die Partie gingen, wer der Herr im Tirol ist. Nach einem 0:4-Rückstand gewannen die Haie das Auswärtsderby noch mit 8:5. Ähnlich imposant wollen sie am Freitag im Westderby auftreten.

Der EC Panaceo VSV präsentiert sich in der laufenden Spielzeit krisengebeutelt. Die Mannschaft von Coach Gerhard Unterluggauer findet einfach nicht in den Tritt. Die Villacher Adler befinden sich derzeit auf dem letzten Tabellenrang. Ebenso wie die Bulldogs gewannen die Adler bisher nur sechs Spiele, drei davon nach Overtime.

Im Fokus

  • In den Top-4 der EBEL-Scorerliste befinden sich gleich drei Innsbrucker. Andrew Clark (10G/22A) führt die Liste vor dem Bozener Brett Findlay und seinen Teamkollegen Andrew Yogan (16G/9A) und John Lammers (9G/16A) an.

  • Mit den Villacher Adlern gastiert die unfairste Mannschaft der Liga im Dornbirner Messestadion. Im Schnitt erhalten die Kärntner 17,2 Strafminuten pro Partie, die Bulldogs hingegen nur 9,3 Minuten. Alleine Matt Pelech fasste in 18 Spielen schon 82 Strafenminuten aus.


Facts:
Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Freitag, 23.11.2018, 19:15 Uhr
Dornbirn Bulldogs – HC TWK Innsbruck „Die Haie“
Dornbirner Messestadion

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Sonntag, 25.11.2018, 17:30 Uhr
Dornbirn Bulldogs – EC Panaceo VSV
Dornbirner Messestadion

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Ein Punkt aus Wien

Bulldogs zwingen Capitals in die Overtime
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 >  Foto: Leo Vymlatil

Die Bulldogs nehmen nach starkem Auftritt immerhin einen Punkt aus Wien mit. Gastgeber spusu Vienna Capitals feierte einen glücklichen 4:3 Erfolg nach Verlängerung. Alle vier Treffer der Wiener erzielte Peter Schneider.

Nur 24 Stunden nach der „Last-Minute-Niederlage“ in Fehervar gastierte Dornbirn in der Bundeshauptstadt. Dabei stellte sich bei den Bulldogs die Frage, wie der „Nackenschlag“ fünf Sekunden vor Schluss in Ungarn von den Cracks weggesteckt werden würde. Und die MacQueen-Schützlinge zeigten eine Trotzreaktion, starteten wie am Vortag wieder mit einer Führung. Nach einem schönen Angriff und einem Lattenkracher von O’Donnell, bugsierte Michael Parks (1.) die Scheibe schon nach 48 Sekunden ins Tor. Und wieder gelang dem DEC eine 2:0 Führung. Nach sehenswertem Doppelpass mit Brock Trotter traf Juuso Pulli (12.) flach in die linke Ecke. Nun stellte sich die Frage, ob die Führung gehalten werden konnte. Noch im Startdrittel gaben die Caps darauf eine Antwort und fanden ins Spiel. Peter Schneider (18. und 20.) besorgte zunächst im Alleingang und dann nach schönem Zuspiel von Benjamin Nissner mit einem Doppelschlag den 2:2-Ausgleich.

Peter Schneider mit Vierer-Pack

Die Gäste agierten danach mit einem noch höheren, aggressiven Zwei-Mann-Forechecking und versuchten die Hausherren nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dies gelang sehr gut, womit sich die Teams zunächst komplett neutralisierten. Tore gab’s im im Powerplay. Den Bulldogs gelang kurz vor der zweiten Pause die neuerliche Führung durch Jerome Leduc (39./pp1). Die Capitals glichen kurz nach Wiederbeginn ebenfalls in Überzahl mit Schneiders (42./pp1) drittem Treffer aus. Den Hauptstädtern gelang es aber sonst auch mit Fortdauer des Spiels nicht, das DEC-Pressing zu überwinden. Die Verlängerung war die logische Folge. Mit dem ersten Angriff gelang den Wienern die erstmalige Führung und die Entscheidung. Peter Schneider (61.) traf nach perfektem Zuspiel zum vierten Mal an diesem Abend!


Erste Bank Eishockey Liga, 20. Runde, Sonntag 18.11.2018
spusu Vienna Capitals – Dornbirn Bulldogs 4:3 n.V. (2:2, 0:1, 1:0)
Erste Bank Arena, Wien-Kagran, 3.650 Zuschauer
SR: Stefik, Zrnic; Bärnthaler, Zgonc;

Tore:
0:1 Parks (1.)
0:2 Pulli (12.)
1:2 Schneider (18.)
2:2 Schneider (19.)
2:3 Leduc (39./pp1)
3:3 Schneider (42./pp1)
4:3 Schneider (61.)

Line-Up:
VIC: JP Lamoureux – Matt Clark, Hackl; Mullen, Wall; Philippe Lakos, Fischer; Peter – Rotter, Holzapfel, Tessier; Schneider, Nissner, DeSousa; Nödl, Vause, Wukovits; Kittinger, Großlercher, Romig;
DEC: Rinne – Leduc, Magnan; Connelly, McNeil; Vallant, Pulli; Wolf – Parks, Trotter, O’Donnell; Reid, Timmins, Broda; Cip, Dupont, Macierzynski; Neubauer, Häußle, Dominic Haberl;

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Butter vom Brot nehmen lassen

Bulldogs verlieren in Ungarn mit 2:3
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 >  Foto: AVS/Soós Attila

Im ersten von zwei Auswärtsspielen binnen 24 Stunden trafen die Dornbirn Bulldogs in der Erste Bank Eishockey Liga auf Fehérvár AV 19. Die Ungarn gewannen dank drei Treffern im Schlussdrittel mit 3:2.


Jeweils eine Powerplaysituation für Hausherren und Gastgeber blieben in den ersten zwanzig Minuten ungenutzt, mit dem Spielstand von 0:0 wurden erstmals die Seiten gewechselt. Dornbirns Nummer 21 Brodie Reid (24.) täuschte in der 24. Spielminute hinterm Tor stehend einen Pass in den Slot an, woraufhin ein ungarischer Verteidiger ins Stolpern geriet. Der Kanadier nutzte die daraus resultierende freie Eisfläche aus, fuhr selbst vors Gehäuse und schoss zum Führungstreffer ein. Zudem bediente Michael Parks zwei Minuten vor Drittelende in einer Kontersituation den mitgelaufenen Brendan O’Donnell (38.), der per One-timer auf 2:0 aus Sicht der Vorarlberger stellte.

Momentum kippte

Im Überzahlspiel kamen die roten Teufel zurück in die Partie. Ryan Glenn servierte Zack Philips (45./pp1) den Puck zum linken Bullykreis. Philips schlug den Hartgummi per Schlagschuss zum Anschlusstreffer in die Maschen. Drei Minuten vor Ende kippte das Momentum auf die Seite der Hausherren. Harri Tikkanen (57.) schoss den Puck aus dem Slot ins rechte Kreuzeck zum 2:2 Ausgleich. Dies war jedoch noch nicht genug, fünf Sekunden vor Spielende drehten die Gastgeber die Partie endgültig. Zack Philips (60.) schnürte aus spitzem Winkel den Doppelpack zum 3:2 Endstand.

Erste Bank Eishockey Liga, Samstag 17.11.2018
Fehérvár AV 19 – Dornbirn Bulldogs 3:2 (0:0, 0:2, 3:0)
Gábor Ocskay Jr. Ice Hall, 3.016 Zuschauer
SR: BABIC, STERNAT, Bärnthaler, Nagy

Tore:
0:1 Reid (24.)
0:2 O’Donnell (38.)
1:2 Philips (45./pp1)
2:2 Tikkanen (57.)
3:2 Philips (60.)

Strafen:
AVS: 8 min.
DEC: 8 min.

Line-Up:
AVS: Carruth (Kornakker) – Szabo Daniel, Harty; Tikkanen, Stipsicz; Meland, Caruso; Glenn – Kuralt, Hari, Koger; Philips, Sarauer, Sille; Sarpatki, Koskiranta, Szabo Krisztian; Szita, Resiz, Madasci.
DEC: Rinne (Wohlgenannt) – Leduc, Magnan; Conelly, McNeill; Vallant, Pulli; Wolf – Parks, Trotter, O’Donnell; Reid, Timmins, Broda; Cip, Dupont, Macierzynski; Neubauer, Häußle, Haberl Dominic.

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Chance auf Punkte im Doppelpack

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 >  Foto: DEC/cdmediateam

Im Anflug auf mögliche sechs Punkte befinden sich die Dornbirn Bulldogs. Am Wochenende müssen die Vorarlberger auswärts Fehervar AV19 (Samstag) und den spusu Vienna Capitals (Sonnstag) die Stirn bieten.

Der angestrebte Umschwung blieb den Bulldogs nach dem International Break verwehrt. Am Dienstag setzte es die zwölfte Niederlage der aktuellen Saison. Und was mit den Roten Teufeln aus Ungarn begann soll ebenso sein Ende finden. Fehervar AV19 war die erste Mannschaft, welche den Erfolgslauf der Bulldogs in der fünften Runde stoppen konnte. Seither stockt der Motor der Vorarlberger.

„Fehervar hat unseren Lauf zu Saisonbeginn beendet. Jetzt ist es an der Zeit einen Neuen zu starten“, so Bulldogs Head Coach Dave MacQueen.

Als Tabellennachbar scheint Fehervar AV19 in Reichweite der Vorarlberger zu liegen. Andere Vorzeichen hat hingegen das Spiel am Sonntag in Wien. Die Superiorität der Erste Bank Eishockey Liga gehörte in den ersten zwölf Runden einzig dem Klub aus der Hauptstadt. In der jüngeren Vergangenheit ließen jedoch auch die Vienna Capitals Federn, verloren fünf Partien in Folge.

Men to watch

•    Ein Doppelpack von Michael Parks konnte die 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Bulldogs-Heimspiel gegen Fehervar AV 19 am 28. September nicht abwehren.

•    Ein Doppelpack von Scott Timmins konnte die 2:3-Niederlage im Bulldogs-Heimspiel gegen die spusu Vienna Capitals am 07. Oktober nicht abwehren.

•    Der ehemalige Bulldogs-Verteidiger Michael Caruso (2 Tore, 1 Assist in 16 Spielen) steht im Dienst von Fehervar AV19 und verschuldete im ersten direkten Duell einen Penalty-Shot gegen seine Mannschaft – Bulldogs-Stürmer Kevin Macierzynski konnte jedoch nicht profitieren.

Facts:

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Samstag, 17.11.2018, 17:30 Uhr
Fehervar AV19 – Dornbirn Bulldogs
Székesfehérvár

Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Sonntag, 18.11.2018, 17:30 Uhr
spusu Vienna Capitals – Dornbirn Bulldogs
Erste Bank Arena

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"Wir sind hier um zu gewinnen"

Bulldogs auf der Suche nach Kaltschnäutzigkeit
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 >  Foto: DEC/Blende47

Trotz spielerisch ansprechender Leistungen fehlt es den Bulldogs in dieser Saison bislang an Siegen. Ursache dafür ist die fehlende Effizienz im Abschluss - auch gegen Meister Bozen trafen die MacQueen-Schützlinge nur einmal.

"Das klingt nach einer 1:4-Niederlage zwar verrückt, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht. Am Ende des Tages müssen wir aber gewinnen. Das ist der Grund warum wir alle hier sind. Und im Moment machen wir das nicht." – Bulldogs-Kapitän Olivier Magnan


Einzig diesem Spielzug der Bulldogs folgte im Spiel gegen Meister HCB Südtirol Alperia der Torjubel. Bezeichnend für die momentane Situation.

Road-Trip als nächste Chance

Am Wochenende reisen die Vorarlberger in den Osten und treffen auf Fehervar AV19 (Samstag) und die spusu Vienna Capitals (Sonntag). Vielleicht kommt der Bulldogs-Motor in der Fremde endlich wieder auf Touren. 

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Der Meister siegt auch in Dornbirn

Bulldogs unterliegen Bozen mit 1:4
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 >  Foto: DEC/Blende47

Die Dornbirn Bulldogs mussten gegen eines der Spitzenteams der Erste Bank Eishockey Liga eine 1:4-Niederlage hinnehmen. Meister HCB Südtirol Alperia feierte den siebten Auswärtssieg im neunten Auswärtsspiel.

Zwischen den Achtelfinalauftritten in der Champions Hockey League gastierte Bozen im Dornbirner Messestadion und wollte im Kampf um Platz eins der Tabelle nichts liegen lassen. Die nach dem Novemberbreak ausgeruhten Hausherren begannen vorsichtig offensiv, wollten sich vom inzwischen gewohnten „finnischen Defensivkonzept“ der Bozner nicht ins Boxhorn jagen lassen – sprich ins offene Messer laufen. Dennoch hatten die Bulldogs im Anfangsdrittel klare Vorteile und ein Chancenplus. Die besten vergab die „Timmins-Linie“ mit drei Hochkarätern hintereinander. Die Füchse, von denen zunächst nicht viel zu sehen war, demonstrierten gegen Ende des ersten Drittels wieder einmal gnadenlos ihre Effizienz. Bei einer Vier-gegen-vier-Situation zeigte Brett Findlay seine Klasse, vernaschte einen DEC-Verteidiger, zwang Rinne zu einer Parade und Daniel Catenacci (17.) brauchte nur noch ins leere Tor einzunetzen.

Reid trifft zum Ausgleich

Die Bulldogs kämpften im Mittelschnitt mit viel Einsatz um den Ausgleich gegen die kompakten, tief besetzten Südtiroler, bei denen die vierte Linie nur aus italienischen Nationalspielern besteht. Zählbares gelang den aufopferungsvoll kämpfenden DEC-Cracks vorerst nicht, beim Lattenschuss von Joel Broda (32.) fehlte nicht viel. In der 37. Spielminute war es aber soweit. In Überzahl fälschte Brodie Reid (37./pp1) einen Gewaltschuss von Jerome Leduc zum vielumjubelten Ausgleich ab. Dem Tor folgte unmittelbar eine Strafe gegen Dornbirn, die Bozen postwendend zum 1:2 durch Campbell (38./pp1) nutzte, das nach Videobeweis gegeben wurde. Doch dem nicht genug, Alexander Petan (40./ps) verwertet vier Sekunden vor der zweiten Pause einen Penalty zum 1:3. Auch wenn die Bulldogs weiterkämpften und nie aufgaben, spielten die routinierten Gäste, die einen Auswärtsgegentorschnitt von 1,6 aufweisen, die Partie im Schlussabschnitt souverän nach Hause. Nicht zuletzt dank der Powerplayschwäche der Hausherren. Luca Frigo (55.) sorgte mit einem Schlenzer ins Kreuzeck für den Endstand. 

Erste Bank Eishockey Liga, 18. Runde, Dienstag 13.11.2018
Dornbirn Bulldogs – HCB Südtirol Alperia 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
Messestadion Dornbirn, 1.780 Zuschauer
SR: Berneker, Nikolic M.; Schauer, Sparer;

Tore:
0:1 Catenacci (17./4-4)
1:1 Reid (37./pp1)
1:2 Campbell (38./pp1)
1:3 Petan (40./ps)
1:4 Frigo (55.)

Line-Up:
DEC: Rinne – Connelly, McNeil; Leduc, Magnan; Vallant, Pulli; Raphael Wolf – Reid, Timmins, O’Donnell; Cip, Trotter, Broda; Parks, Dupont, Macierzynski; Neubauer, Häußle, Dominic Haberl;
HCB: Smith – MacKenzie, Rowley; Campbell, Geiger; Stefano Marchetti, Nordlund; Glira – Blunden, Findlay, Catenacci; Marco Insam, Crescenzi, Miceli; Petan, Kuparinen, Luca Frigo; Daniel Frank, Anton Bernard, Ivan Deluca; Schweitzer;

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Meister im Messestadion

Bulldogs-Heimspiel am Dienstag
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 >  cd mediateam Est.

Am Dienstag den 13. November kehrt die Erste Bank Eishockey Liga nach der Länderspielpause zurück in den Liga-Alltag. Die Dornbirn Bulldogs empfangen um 19:15 Uhr den amtierenden Meister HCB Südtirol Alperia im Messestadion.

Kevin Macierzynski und Thomas Vallant fehlten Coach Dave MacQueen bei den Trainingseinheiten im International Break. Die beiden Bulldogs-Akteure wurde von Roger Bader für das Nationalteam einberufen, um Rot-weiß-rot bei der Euro Ice Hockey Challenge im polnischen Danzig zu vertreten. Auf Abruf nominierte Österreichs Cheftrainer außerdem Stefan Häußle in den Kader.


Von der Bozener Mannschaft, die normalerweise eine große Zahl an Spieler für das Team Italien stellt, wurde ausnahmsweise jedoch kein Akteur für die Länderspiele einberufen. Die Foxes befinden sich nämlich mitten in der K.o.-Phase der Champions Hockey League. Im International Break traf der regierende EBEL-Champion zu Hause auf den tschechischen Erstligisten HC Pilzen. Bozen musste in der ersten Achtelfinalpartie eine 1:6 Niederlage einstecken.

Die Bulldogs wollen nach der ersten Länderspielpause wie in der letzten Saison ihre verbesserte Form in Punkte ummünzen. Die Cracks von Dave MacQueen erkämpften sich nach dem ersten Break 17/18 in den ersten acht Spielen nach der Liga-Pause sechs Siege.

Der HC Bozen wird sich mit aller Kraft gegen die Vorarlberger stemmen. Mit lediglich einen Punkt Rückstand auf Leader Graz mischen die Südtiroler nämlich im Kampf um die Tabellenspitze mit. Das erste Duell gegen Dornbirn gewannen die Italiener mit 2:1.

Im Fokus

  • Brett Findlay steht ganz oben in der Punkteliste der EBEL. In 17 Spielen gelangen dem Stürmer aus Kanada bereits 21 Torvorlagen. Im ersten Aufeinandertreffen der Saison erzielte Findlay das Game-winning-goal.
  • Bei den Bulldogs wird Brodie Reid darauf brennen, gegen Bozen die nächsten Scorerpunkte einzufahren. Der Kanadier spielte 2015/16 und 16/17 für die Italiener.


Erste Bank Eishockey Liga – Grunddurchgang, Dienstag, 13.11.2018, 19:15 Uhr
Dornbirn Bulldogs – HCB Südtirol Alperia
Dornbirner Messestadion
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ORF Vorarlberg Eishockey-Challenge

Hobby-Eishockeyspieler vs. Bulldogs-Profis
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 >  Foto: ORF/Maurice Shourot

Im Dornbirner Messestadion fand die große ORF Vorarlberg Eishockey-Challenge statt. Für ORF-Sportreporter Andreas Blum und seine Hobby-Eishockeyspieler fühlte sich die knappe 6:11-Niederlage gegen die Bulldogs wie ein Sieg an.

Wenn sich Hobby-Eishockeyspieler mit den Bulldogs-Profis messen, begeistert das die Fans im Dornbirner Messestadion.


Die schönsten Momente eines unvergesslichen Abends im Highlight-Clip von BulldogsTV noch einmal erleben. Sehenswert gerieten sich außerdem Bulldogs-Kapitän Olivier Magnan und ORF-Kapitän Andreas Blum in die Haare.


Dass die Schlittschuhe für den guten Zweck (Amm.: Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ zugute.) geschnürt wurden, freut auch Bulldogs-Stürmer Dominic Haberl.


Bereits vor dem großen Spiel war die Vorfreude bei den Amateuren riesig.

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